Aktuelles

 
nächste Spiele: 23.9.2017

Auswärts

13:00 Uhr wC MBB SG Manching - TSV Indersdorf

Heimspiele in Indersdorf


16:00 Uhr mD II TSV Indersdorf - TSV Dachau 65
19:00 Uhr Männer TSV Indersdorf - TV Altötting
 

Handballabteilung_2017
Saisonabschluss 2016/17 - Danke Fans für Eure Unterstützung

Männer
Klassenerhalt Bezirksoberliga Platz 7
→ Alles zur Saison 16/17
weiblich C
Erfolgreiche Liga-Neueinsteiger
→ Alles zur Saison 16/17
männlich D
Aufstieg in die BOL als Gruppensieger
→ Alles zur Saison 16/17
weiblich D
4. Tabellenplatz mit Anschluss zur Spitze
→ Alles zur Saison 16/17

 

Das diesjährige Jugend-Sommerhighlight war der Kinderbeachcup am 8. Juli in Ismaning. Auf ungewohnten Sand-Untergrund traten aus Indersdorf an die

- Minis als „Indersdorfer Sandmännchen“:

F Jugend Spiel

- E-Jugend als „Indersdorfer Sandpiraten“:

E Jugend
- weibliche D-Jugend als „Sandwitches“:

wD Jugend Spiel
- Indersdorfer männliche D-Jugend:

mD Spiel

Die mD belegte ganz knapp mit nur einem Punkt Unterschied hinter den 3 punktgleichen ersten Mannschaften einen sehr guten 4. Platz.

mD Jugend Jubel

Und die „Sandwitches“ wD-Truppe erreichte sogar mit dem 3. Platz das Podium.

wD Siegerehrung GruppePokal1

 

Aber das wichtigste: bei riesiger Hitze und heißen Handball-Begegnungen hatten alle Beteiligten einen genauso riesigen Spaß.

F Jugend2 Wasserschauer

Registriert und schnell abgehakt. So reagierte Indersdorfs Handball-Coach Jürgen Vogl nach der 25:37 (12:19)-Niederlage im letzten Punktspiel bei der TG Landshut II. Er konnte gelassen sein, denn der Klassenerhalt für sein Team stand bereits vor dieser Partie fest. So konnte es sich Vogl erlauben einige seiner Stammspieler zu schonen, die in der Endphase der Saison, trotz Verletzungen, auf die Zähne gebissen hatten um den Klassenerhalt zu sichern. Viel zu schreiben gab es deshalb auf dem Spielberichtsbogen nicht, denn es standen nur acht Spieler zur Verfügung. "Die ", konnte Vogl feststellen, "agierten in den ersten zwanzig Minuten der Begegnung durchaus auf Augenhöhe mit den Gastgebern." Dann sei das Spiel weggebroch und der Dampf war raus, musste er feststellen. Dass es trotzdem noch 25 Treffer wurden, dafür sorgte neben den weiteren Torschützen diesmal Ferdi Huber. Er agierte auf Höchstform und erzielte elf Tore.

2017 04 29 Landshut Ferdi Huber

Trotz der Niederlage überwog bei Vogl die Freude über den geschafften Klassenerhalt. Er ließ kurz die abgelaufene Saison Revue passieren: "Wer hätte im Januar darauf wetten wollen, dass wir die Liga halten würden, angesichts unserer permanenten Verletzungsmisere. Doch meine Jungs haben Charakter bewiesen, sich durchgebissen und dafür ein Riesenkompliment an die Mannschaft." Nicht unerwähnt lassen wollte es der Indersdorf Übungsleiter, dass sich in der angesprochenen misslichen Lage mit Stefan Kiegerl und Joschka Reichert zwei Ex-Indersdorfer noch einmal zur Verfügung stellten. Der Blick von Vogl ging nach dem letzten Saisonspiel bereits in die Zukunft: "Jetzt gehe es darum die Mannschaft möglichst zusammen zu halten."

TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch 5, Philipp Schröder, Richie Baumbach 2, Ferdi Huber 11, Marlon Rathschlag 2, Andi Dawid 3, Andi Reuther 2.

(Walter Hanusch, Dachauer Nachrichten Nr. 101/2017 vom 3.5.2017)

 

Die Revanche für die deftige Vorrundenniederlage ist den Handballern des TSV Indersdorf geglückt. In einem der besten Spiele der Saison bezwangen die Jungs von TSV-Coach Jürgen Vogl den Tabellensechsten HSG Freising-Neufahrn mit 24:21 (14:9) und brachten damit den Klassenerhalt in trockene Tücher.
Vogl hatte im Vorfeld der Partie versprochen, dass sich seine Mannschaft mit einer ansprechenden Leistung für die Unterstützung der Fans bedanken wolle. Das ist dann auch eindrucksvoll gelungen. Vor allen in Halbzeit eins klappt dies exzellent. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerte sich die Mannschaft in einen wahren Spielrausch.

IMG 4389IMG 4305IMG 4430

Gestützt auf eine sattelfeste Abwehr, in der Torhüter Michl Siemens eine überragende Leistung abliefert, gelang eine klarer 14:9-Pausenführung.

Siemens_7m_AbwehrIMG 4297 


Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Glonntaler nichts anbrennen. Matthias Stephan löste Siemens in Tor ab und knüpfte nahtlos an die ausgezeichnete Leistung seines Vorgängers an. Zeitweise bauten die Hausherren ihren Vorsprung bis auf acht Tore aus. Alles deutete auf einen klaren Erfolg hin.

IMG 4447IMG 4460

Doch der kam noch einmal in Gefahr, als die Jungs von Vogl in der Endphase der Begegnung vorübergehend den Faden verloren und die Gäste plötzlich den Rückstand bis auf zwei Treffer verkürzten (21:23). Doch Ferdi Huber machte mit dem letzten Treffer zum 24:21 den Sack endgültige zu und den Klassenerhalt perfekt. Vogl zollte seiner Mannschaft nach Spielende ein dickes Lob. Er wollte dabei die gesamte Mannschaft damit einbeziehen, "denn von den Torhütern bis hin zum Rechtsaußen erfüllten alle meine Jungs bravourös die gestellten Aufgaben."
So nebenbei sei noch erwähnt, dass die beiden Unparteiischen Lemke und Koch aus München ebenfalls eine souveräne Leistung ablieferten.

 IMG 4511

TSV Indersdorf: Michl Siemens und Matthias Stephan im Tor, Richie Baumbach 1, Tobi Bärsch 4/1, Andi Dawid 2, Ferdi Huber 3, Marcel Konjevic, Marlon Rathschlag 1/1, Andi Reuther, Philipp Schröder 6, Rene Sperrer 7/2, Stefan Kiegerl, Joschka Reichert.

(Walter Hanusch, Dachauer Nachrichten Nr. 95/2017 vom 25.4.2017, Bilder: Angelika Wültsch)

 

Falk Kolodziej wechselt vom Handball Bundesligisten HBW Balingen zum Zweitligisten HG Saaarlouis. Eine Pressemeldung, mit der nur Handball-Insider etwas anfangen können. Doch bei der Handballabteilung des TSV Indersdorf hat der Name einen guten Klang. Kolodziej war lange Zeit beim TSV als Ausbildungstrainer im Jugendbereich tätig. In Schulen im Landkreis trainierte er für den TSV Indersdorf über einen langen Zeitraum junge Mädchen und Buben, um sie für den Handballsport zu gewinnen und natürlich speziell für den TSV Indersdorf. Kolodziej durchlief als Jugendspieler alle Jugendkader des Bayerischen Handballverbandes und gehörte zum erweiterten Kader der Jugendnationalmannschaft. In der Jugend spielte er beim TSV Ebersberg und beim TuS Fürstenfeldbruck in der A-Jugend. Mit der ersten Mannschaft von TuS Fürstenfeldbruck stieg er von der Bayernliga in die 3. Liga auf, wechselte dort zunächst zum HSC Bad Neustadt und in der letzten Saison zur Bundesliga-Reserve von Balingen.

FalkKolodzej
Duell mit Europameister: Falk Kolodziej (vorne) gegen Euro-Held Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar-Löwen)

"Ich will auch in Saarlouis meine Leistung bringen um vielleicht in ein oder zwei Jahren wieder in die erste Bundesliga zurückkehren", sagte der selbstbewusste Student der Sportwissenschaft.
Das Engagement beim TSV Indersdorf kam für den 23jährigen Kolodziej nicht von ungefähr. War sein Vater Christoph, jetzt Verbandstrainer beim Bayerischen Handballverband, doch über einen langen Zeitraum erfolgreicher Spielertrainer bei den Indersdorfer Handballern. Wie man von den Verantwortlichen des TSV hören konnte, wünschen sie dem vorübergehenden Indersdorfer eine erfolgreich Zeit beim neuen Verein. Kolodziej hat in Saarlouis für zwei Jahre unterschrieben.

(Walter Hanusch, Dachauer Nachrichten Nr. 95/2017 vom 25.4.2017)