Aktuelles

wC Abschluss1819

 

Am Ende steht ein 3. Platz in der ÜBOL Südwest - Klasse Leitung!

Auf dem Papier hatten die Trainer Michael Lemmer und die Co-Trainer Jasmine Kroiss/Jörg Boldt noch nie so einen großen Kader. 15 Spielerinnen waren nominell für die wC spielberechtigt in der Saison 2018/2019.

Doch nun von Beginn an. Die Quali für die BOL wurde im Frühjahr 2018 gleich im 1. Turnier geschafft. Das war schon ein großer Erfolg, da sich Spielerinnen und Trainer nicht ganz sicher waren, wo man steht. Nach guter Vorbereitung im Sommer und in der Ferienzeit startete man zuversichtlich in die ÜBOL Südwest. Das erste Spiel gegen den TuS Fürstenfeldbruck konnte souverän gewonnen werden. Gegen die Liga-Primuse Schwab/kirchen und Herrsching gab es in der Hinrunde Niederlagen, man konnte aber zumindest phasenweise mit diesen Mannschaften mithalten. In Herrsching gestaltete man das Spiel 30 Minuten ausgeglichen, gegen Schwab/kirchen zeigte man eines der besten Saisonspiele. Auch das Glück war oft auf unserer Seite, so dass man auch knappe Spiele für sich entscheiden konnte.

Zum Ende der Hinrunde zeichnete sich schon ab, dass man voraussichtlich gegen Biessenhofen-Marktoberdorf um den 3. Platz kämpfen würde. So kam es dann auch zum Abschluß der Hinrunde in Biessenhofen-Marktoberdorf zum erwartet schweren Spiel. Leider konnten die Mädels nach langer Anreise nicht alles umsetzten, was man sich vorgenommen hatte und so verlor man am Ende das Spiel und schloss die Hinrunde auf dem 4. Tabellenplatz ab. Schon in der Kabine wurde beschlossen, dass es beim Rückspiel in Indersdorf zum Saisonabschluß nur einen Sieger geben kann. So ging es in die Winter- und WM-Pause.

In der Rückrunde dann das selbe Spiel. Die ersten Spiele wurden gewonnen. Dann ging es wieder gegen Herrsching und man legte dahoam los, wie die Feuerwehr. Mit einer klaren Führung ging es in die Pause und es schien eine Überraschung in der Luft zu liegen. Leider konnten wir das Tempo der ersten Halbzeit nicht ganz halten und so kam Herrsching immer weiter auf. Am Ende stand ein verdientes Unentschieden und so etwas wie eine kleine Überraschung. Trotzdem waren einige Spielerinnen nicht ganz zufrieden und auch die Trainer fanden, dass da mehr drin war.

Trotz großen Kader´s muss man sagen, dass man in dieser Saison mit sehr vielen Verletzungen und krankheitsbedingten Abwesenheiten umgehen musste. Man war auch mal nur mit 9 Mädels unterwegs.

Nun zu Saison-Finale. Gegen Schwabkirchen wurden uns daheim deutlich die Grenzen aufgezeigt und vorallem die 1. Halbzeit wollten alle sehr schnell vergessen. Die Reaktion, welche die Mannschaft danach zeigte, war imponierend. Es war klar, dass man die letzten beiden Spiele gewinnen musste, um 3. zu werden. Gegen den TSV Landsberg gab es einen deutlichen Auswärtssieg mit einer tollen Mannschaftsleistung und ganz vielen Toren. Leider hat sich in dem Spiel Jasmin Jambor schwer am Knie verletzt. Wir wünschen alle gute Besserung und schnelle Genesung, damit sie zu Beginn der neuen Saison wieder dabei sein kann. Obwohl man vor dem letzten Spiel 2 Punkte Vorsprung auf Biessenhofen-Marktoberdorf hatte, brauchte man mindestens ein Unentschieden. Bei einer Niederlage wäre der 3. Platz an Marktoberdorf gegangen. Man ging sehr konzentriert ins Spiel und führte zur Pause mit 3 Toren. Nach der Pause schwankte der Vorsprung immer zwischen 2 und 3 Toren und wir konnten uns leider nicht entscheidend absetzen. So wurde es am Ende noch mal knapp. 2 Minuten vor Schluß schaffte Biessenhofen-Marktoberdorf den Anschluß zum 15:14 und jetzt war eine Reaktion gefragt und diese kam dann auch prompt. Durch entsprechende Torhüterparaden und 2 eigene Tore wurde der verdiente Sieg 17:14 eingefahren.

Mädels, klasse Leistung über die gesamte Saison und Gratulation zum 3. Platz.

Es spielten Katharina Fischer, Hannah Reith, Tanja Pilgerstorfer, Maggie Kroiss, Leonie Lehnert, Amelie Kiegerl, Laura Eichinger, Maria Ressel, Louisa Dock, Anna Nefzger, Jasmin Jambor, Maria Lemmer, Anna Farle, Lea Boldt, Magdalena Wildmoser Die Tabelle und die Spielberichte kann man unter folgendem Link einsehen.

Ohne Niederlage und mit nur einem Punktverlust wird die männliche C-Jugend souverän Staffelsieger in der überregionalen Bezirksoberliga Süd. Mit dem ungefährdeten 35:25 Sieg am drittletzten Spieltag in Aichach war der Mannschaft dieser Erfolg nicht mehr zu nehmen. So konnten die Jungs unbeschwert in die letzten Partien gegen den MTV Pfaffenhofen (45:30) und den SSV Schrobenhausen (38:34) gehen und sicherten sich erfolgreich ihre weiße Weste. Zu dieser tollen Leistung und einem 5 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten TSV Ismaning gratulieren wir:

Julian Nann, Lars Fink, Elias Kroiß, Marcel Bauer, Severin Schlagenhaufer, Titus Florian- Werner, Laurin Günther, Jan Vogl, Vincent Uslaub, Philip Landenberger, Robert Röckle und ihrem Trainer Jürgen Vogl.

Für große Feierlichkeiten und Pausen blieb der Mannschaft allerdings keine Zeit, denn schon am kommenden Wochenende ist wieder volle Konzentration, eine hohe Leistungsbereitschaft und ein starker Kampfgeist gefragt. Am Sonntag, den 14.04. spielen sich die sieben ÜBOL Staffelsieger in Gilching ihren Meister aus. Neben dem TSV Indersdorf sind der Gastgeber TSV Gilching, HT München, SG Kaufbeuren/Neugablonz, TSV 1881 Mainburg, TV 77 Lauf und HSG Mainfranken qualifiziert. Wir drücken den Jungs die Daumen und freuen uns auf schöne und faire Spiele.

Geht man davon aus, dass es in der Bezirksoberliga Altbayern dabei bleibt, dass vier Vereine absteigen müssen, hat es eine Runde vor Saisonende nun doch die Handballer des TSV Indersdorf erwischt. Durch das 22:22 (10:11)-Unentschieden beim Tabellenletzten SG Moosburg verspielten die Glonntaler auch ihre rechnerische Möglichkeit den Ligaerhalt doch noch zu schaffen.
Sicherlich haben die Jungs von TSV-Coach Jürgen Vogl nicht erst in Moosburg durch das Unentschieden die Möglichkeit auf den Ligaerhalt verspielt, immer vorausgesetzt es bleibt dabei, dass vier Vereine absteigen müssen. Das Glück war den Glonntalern über die gesamte Saison nicht gerade hold. Da wurden einige Begegnungen erst in den letzten Sekunden verloren, aber auch durch teilweise schwache Vorstellungen.
In Moosburg versuchte die Mannschaft zu mindestens alles um den möglichen Klassenerhalt doch noch zu schaffen. Das kann man der Mannschaft nicht absprechen. In der ersten Halbzeit begegnenden sich beide Teams auf Augenhöhe. Mit einer knappen 11:10-Führung für die Gastgeber ging es in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Hoffnung keimte beim TSV Indersdorf noch einmal auf, als Ferdi Pöllner, nach ständiger Führung der SG, den 20:20-Ausgleich (55.28) erzielte und Aleksander Kaurin (56.15) noch einmal zum 21:21 ausgleichen konnten. Doch es kam leider anders. Daniel Kumpmann erzielte das 22:21 (57.02) für Moosburg und der mit zwölf Treffern überragende Tobi Bärsch konnte für den TSV Indersdorf nur noch zum 22:22 (59.50)ausgleichen.

Stenogramm

TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Alex Hauser, Tobi Bärsch 12:2, Philipp Schröder, Richie Baumbach 3, Henry Claussen, Ferdi Huber, Ferdi Pöllner 1, Aleksander Kaurin 2, Niklas Dietel, Marcel Brudtloff.

Nach der 23:26 (11:12)-Heimniederlage gegen den SVW Burghausen scheint der Abstieg für den TSV Indersdorf in der Handball-Bezirksoberliga fast besiegelt zu sein. Allerdings besteht noch ein kleiner Hoffnungsschimmer. Doch dazu müsste Indersdorf seine beiden letzten zwei Spiele in Moosburg und das Heimspiel gegen Schleißheim erfolgreich gestaltet. Weiter   müssten Eching und Pfarrkirchen ihre beiden letzten Begegnungen verlieren, dann kämen die drei Kontrahenten um den Klassenerhalt  auf 15 Punkte. Der dann für die Ermittlung der Absteiger herangezogene direkte Vergleich der drei Vereine würde zugunsten des TSV Indersdorf ausfallen. der bei seinen Siegen jeweils das höhere Ergebnis erzielte. Es bleibt also spannend im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga Altbayern. 
 Zum Match gegen Burghausen muss man anmerken, dass  für die Hausherren durchaus mehr drin gewesen wäre, denn die Gäste präsentierten sich beileibe nicht als Übermannschaft. Für den SVW Burghausen sprach, dass sie ihre vorhandenen spielerischen Möglichkeiten abrufen konnten, der TSV Indersdorf seinen zweifelsohne vorhandenen spielerischen Qualitäten aber wieder einmal nicht. 
In Halbzeit eins hielten die Glonntaler das Match offen. Der knappe 11:12-Pausenrückstand ließ noch alle Möglichkeiten offen für den wichtigen Sieg des TSV Indersdorf.  Doch es kam anders. Die Gäste bauten ihren Vorsprung zeitweise bis auf  sieben Tore aus. Auch deshalb, weil die TSV-Angreifer zahlreiche Torchancen vergaben, darunter zwei vergebene Siebenmeter. Erst in der Schlussphase der Partie packten die Glonntaler noch einmal ihre kämpferischen Qualitäten aus. Drei Minuten vor Ende der Partie verkürzte Philipp Zeimet auf 23:25 ( 57.13), doch mehr war leider nicht drin, zumal sich Tobi Bärsch, neben Zeimet bester Torschütze der Indersdorfer, eineinhalb Minuten vor Spielende eine Zeitstrafe einhandelte. 
Stenogramm
TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Alex Hauser, Tobi Bärsch 7/3, Philipp Schröder 2, Richie Baumbach 4, Henry Claussen, Ferdi Huber 3, Aleksander Kaurin, Niklas Dietel 1, Philipp Zeimet 6.
 

Der Euphorie der Indersdorfer Handballer nach dem Sieg gegen Metten folgte im Gastspiel in Eggenfelden die Ernüchterung. Die Glonntaler unterlagen im vorentscheidenden Match um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga klar mit 22:30 (9:13). Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass damit der Ligaerhalt wohl in weite Ferne gerückt ist. Um diesen vielleicht doch noch zu realisieren, da müsste in den drei verbleibenden Begegnungen schon viel passieren. Vielleich ein kleines Handballwunder. Doch daran schwindet auch bei einigen TSV-Verantwortlichen bereits der Glaube.

Es ist müßig, immer wieder nach den Gründen für den Untergang der Glonntaler zu forschen. Ein Blick auf die Tabelle gibt da einen kleinen Aufschluss. Mit 508 Gegentreffern zählt die Indersdorfer Defensiv mit zu den vier schlechtesten der Liga. Daran konnte auch die Offensive nichts ändern, die sich mit 490 erzielten Toren im Mittelfeld der Tabelle aufhält.

In Eggenfeld konnte man der Mannschaft von TSV- Coach Jürgen Vogl den Willen, die zum eventuellen Klassenerhalt notwendigen zwei Punkte zu schaffen, nicht absprechen. Doch bereits nach zehn Minuten musste Vogl erkennen, dass der Wille dazu nicht allen ausreicht. Er nahm eine Auszeit, um seine Jungs in die Spur zu bringen. Dies schien zu fruchten, denn der Rückstand hielt sich bis zum Seitenwechsel mit 9:13 noch in Grenzen. Doch nach Wiederanpfiff nahm das Unheil seinen Lauf. Bis zehn Minuten vor Ende der Partie erzielten die Gastgeber Tor um Tor zu einer klaren 20:12-Führung. Davon erholten sich die Glonntaler nicht mehr und die 22:30 Pleite war perfekt.

Was bleibt. Auch wenn der Klassenerhalt in weite Ferne gerückt ist, sollte die Mannschaft versuchen die Saison anständig über die Bühne bringen. Das ist sie schon ihren treuen Fans schuldig, die natürlich enttäuscht sind.

Stenogramm TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Alex Hauser, Tobi Bärsch 7, Philipp Schröder, Richie Baumbach 1, Ferdi Huber 3, Ferdi Pöllner 1, Aleksander Kaurin 1, Niklas Dietel 4, Henry Claussen, Marcel Brudtloff, Philipp Zeimet 5.

Unterkategorien