Aktuelles

Mit drei überzeugenden Auftritten sichert sich die mC des TSV Indersdorf beim ersten ÜBOL Qualiturnier in Schleißheim die Teilnahme an der Qualifikationsrunde zur Landesliga! 
Bereits im ersten Turnierspiel wurde dem TSV Schleißheim mit 15:11 deutlich die Grenzen aufgezeigt. Im darauffolgenden Spiel gegen Königsbrunn war die Unsicherheit erst noch groß, weil der Gegner unbekannt, körperlich deutlich überlegen und mit 18 Spielern stark aufgestellt, aber überraschenderweise erfolgte hier die beste Tagesleistung mit einem 13:4! 
Zum Abschluss traf die Mannschaft auf ein dezimiertes Team aus Donauwörth. Sie konnten das ganze Turnier nur mit 5 Feldspielern bestreiten und schlugen sich dennoch achtbar, aber auch dieses Spiel gewannen die Indersdorfer mit 16:8! 

Ein dickes Kompliment an unsere Mannschaft, vor allem wenn man bedenkt, dass bis auf zwei Spieler alle anderen zum jüngeren Jahrgang gehören.

 

mC-Jugend nach Sieg der ÜBOL-Quali

Das mit Spannung erwartete Derby der Handball-Bezirksoberliga Altbayern zwischen dem TSV Karlsfeld und dem TSV Indersdorf endete mit einem leistungsgerechten 24:24 (11:11)-Unentschieden. Die Zielsetzungen der beiden Mannschaften für das Derby waren recht unterschiedlich. Während sich die Gastgeber als Tabellenvorletzter im Abstiegskampf befinden, steht der TSV Indersdorf im sicheren Mittelfeld der Tabelle. So war es nicht verwunderlich, dass die Karlsfelder über die gesamte Spielzeit hinweg wegen der prekären Tabellensituation mehr Engagement an den Tag legten als der Gegner. Die Glonntaler hingegen agierten anscheinend mit angezogener Handbremse, wie einer ihrer Fans treffend monierte. Das Fazit für das Unentschieden fällt angesichts der Tabellensituation beider Vereine natürlich recht unterschiedlich aus. Während der TSV Indersdorf mit dem Punktgewinn leben kann, ist der für die Eintracht zu wenig. Denn bei den Karlsfelder Verantwortlichen hat man sich vor dieser Begegnung als Ziel gesetzt, dass man aus den noch drei ausstehenden Spielen zwei Sieg benötigt, um den Klassenerhalt zu schaffen. Ob dieser nun in den beiden letzten Spielen in Burghausen und zuhause gegen Moosburg noch zu schaffen ist, bleibt abzuwarten. Das Spiel als solches riss die Zuschauer beileibe nicht von den Sitzen. Erst in der dramatischen Schlussphase kamen diese auf ihre Kosten. Die Hausherren schienen dem notwendigen Sieg sehr nahe zu sein, als Daniel Finke die 24:23-Führung markierte (58.21). Dass es dann doch nicht reicht, hatten sich die Karlsfelder selbst zuzuschreiben. Kurz vor der Führung sah Benjamin Ringlstetter die Rote Karte. Danach erwiesen Dominic Gößwein und Christoph Gollwitzer ihrer Mannschaft einen Bärendienst, als sie sich jeweils eine Zeitstrafe einhandelten. Der TSV Indersdorf, der fast die gesamte Spielzeit hinweg einem Rückstand hinterher lief, kam durch Tobi Bärsch 38 Sekunden vor Schluss noch zum 24:24 Ausgleichstreffer; er behielt die Nerven und verwandelte einen Siebenmeter sicher. Indersdorfs technischer Leiter Joschka Reichert war zwar mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht zufrieden, lobt dann allerdings die Moral seiner Spieler, "die sich nach den Rückständen immer wieder herankämpfte." Lob heimste auch Torhüter Michl Siemens ein, der in der spannenden Schlussphase einige Paraden zeigte.

Stenogramm

TSV Indersdorf: Michl Siemens und Vinzenz Altenweger im Tor, Tobi Bärsch 6/2, Frank Wilberg 2, Ferdi Huber 2, Tim Plundke 4, Aleksander Kaurin 6, Thomas Bauer, Rene Sperrer 4, Thomas Steigerwald, Andi Reuther.

Die Handballer des TSV Indersdorf und die der HSG Freising-Neufahrn teilten sich im Spiel der Bezirksoberliga Altbayern die Punkte beim 21:21 (9:10) Unentschieden. Punktgewinn hin, Punktgewinn her, beim TSV Indersdorf herrschte kurz vor Spielende Schockstarre. Ihr bis dahin mit effektivster Akteur, Kreisspieler Richie Baumbach, verletzte sich schwer. Erste Diagnose im Krankenhaus war ein Nasen- und Nasenscheidewandbruch. Indersdorfs sportlicher Leiter Joschka Reichert konnte sich angesichts der schweren Verletzung seines Spielers nur schwer zu einer ausgiebigen Spielanalyse durchringen. Er bezeichnet schließlich die Partie als ein gutes Bezirksoberligaspiel, mit einer gerechten Punkteteilung. In der Aufarbeitung der 60 Minuten lobte er zwardie geschlossene Mannschaftsleistung seines Teams, doch folgte gleich ein Kritikpunkt. "Als wir mit vier Treffern 19:15 vorne lagen, leistete sich unsere Spieler einfach zu viele individuelle Fehler, die einen möglichen Sieg zunichte machten."

Zum Spiel: Vom Anpfiff weg dauerte es eine Weile, ehe sich die Indersdorf Abwehr auf das variable Spiel der Gäste einstellten konnte. Als dies dann gelang, wog das Spiel hin und her. Keines der Teams schaffte es sich entscheidend absetzen. Als dies den Gastgebern mit den von Reichert zitierten 19:15 gelang, schienen die Weichen für einen Heimsieg gestellt zu sein. Doch dann folgten die Fehler. Dass ausgerechnet der ehemalige Indersdorfer Spieler Marco Mair den 21:21-Endstand markierte (58:26), fand man bei den Indersdorf Spielern nicht gerade lustig. "Das verzeihen wir dem Marco nie", meinte dazu schmunzelnd ein Indersdorf Fan. Eine solide Leistung boten die beiden Unparteiischen, die Geschwister Katharina und Maria Guggenberger.

Stenogramm TSV Indersdorf: Michl Siemens und Vinzenz Altenweger im Tor, Tobi Bärsch 8/3, Richie Baumbach 5, Ferdi Huber 3, Tim Plundke, Aleksander Kaurin 1, Stefan Kiegerl, Andi Reuther 3, Rene Sperrer 1.

Dachauer Nachrichten

Die Handballer des TSV Indersdorf haben in der Bezirksoberliga Altbayern beim Tabellenletzten HG Ingolstadt einen überaus wichtigen 28:27 (13:11)-Erfolg gefeiert. Bis allerdings der Sieg perfekt war, wurden die Nerven der zahlreich mitgereisten Indersdorf Fans überaus arg strapaziert. Nicht nur der aufopfernd kämpfende Tabellenletzte bereitete den Glonntalern einige Probleme, sondern anscheinend auch das bestehende Harzverbot in der Ingolstädter Halle. Vor allem in der ersten Halbzeit dominierte die HG zeitweise das Spielgeschehen. Dass die Glonntaler trotzdem mit einer 13:11-Führung in die Pause gingen, war ein Verdienst von Torhüter Michl Siemens, der mit einigen Paraden glänzen konnte.

Doch auch nach dem Seitenwechsel lief es in der Anfangsphase beim TSV Indersdorf noch nicht rund. Erst als Thomas Steigerwald, Rene Sperrer undTobi Bärsch einen vermeintlich beruhigenden Vier-Tore-Vorsprung (17:13) erzielten, schien die positive Wende für die Glonntaler eingeläutet zu sein. Doch dann der Blackout im Spiel der Indersdorfer, den die Hausherren mitvier Treffern in Folge zum 17:17 (36.10) nutzten. Als dann die Ingolstädter in der Schlussphase der Begegnung sogar mit 26:25 (55.33) in Führung gingen, schien die Partie zugunsten der Hausherren zu kippen. Doch in dernoch verbleibenden Spielzeit ließen Rene Sperrer und Tim Plundke (2) mit ihren Treffern die eigenen Fans doch noch jubeln. Über die Leistung der eigenen Mannschaft wurde nach Spielende beim Indersdorfer Anhang nichtlange diskutiert. Es herrschte die einhellige Meinung, dass nur die zwei wichtigen Punkte zählen.

Stenogramm TSV Indersdorf. Michl Siemens und Vinzenz Altenweger im Tor, Tobi Bärsch 10/2, Richie Baumbach, Thomas Steigerwald 3, Ferdi Huber 1, Tim Plundke3, Christian Eichmann, Rene Sperrer 9, Andi Reuther 2.

Es war ein hartes Stück Arbeit, bis der überaus wichtige 31:28 (15:16)-Erfolg der Indersdorfer Handballer gegen den Tabellenvorletzten SG Moosburg unter Dach und Fach war. Die Gäste traten beileibe nicht auf wie ein Abstiegskandidat. Vor allem in der ersten Halbzeit bestimmte die SG über weite Strecken das Spielgeschehen. Ihre wieselflinken Angreifer bereiteten der TSV-Abwehr einige Probleme. Richie Baumbach erzielte zwar das 1:0 für die Glonntaler, doch das war dann schon über einen langen Zeitraum hinweg die einzige Führung der Gastgeber. Völlig verdientgingen die Moosburger mit einer 16:15-Führung in die Pause. Warum das so war, da muss man sich nur die letzten Spiele des TSV Indersdorf ins Gedächtnis rufen und da wiederholt man sich stetig. Eine Vielzahl technischer Fehler und zahlreich vergebenen gute Torchancen wechselten sich da ab.

Nach dem Seitenwechsel waren die Indersdorfer Angreifer bei der Verwertung ihre Torchancen dann wesentlich effizienter. Doch die Gäste ließen nicht locker. In der Schlussphase der Begegnung lebte die Partie schließlich von der Spannung. Die Hallenuhr zeigte 56.39 Minuten an, als Daniel Stuckenberger für die Gäste den 28:28-Ausgleich erzielte. Welche der beiden Teams würde in den dramatischen Schlussminuten die besseren Nerven und den längeren Atem haben. Die Frage beantwortete TSV-Angreifer Rene Sperrer. Mit zwei Treffern in Folge stellte er auf 30:28 und als Ferdi Huber das 31:28 (59.01) erzielte, war der etwas glückliche Sieg des TSV Indersdorf in trockenen Tüchern. Sicherlich auch dadurch, weil die Mannschaft trotz einer nicht gerade berauschenden Vorstellung bis zum Schlusspfiff ihre kämpferischen Qualitäten in die Waagschale warfen.

StenogrammTSV Indersdorf: Michl Siemens und Vinzenz Altenweger im Tor, Tobi Bärsch 8/2, Richie Baumbach 5, Ferdi Huber 3, Tim Plundke 1, Aleksander Kaurin 4, Rene Sperrer 9, Andi Reuther 1, Thomas Bauer.

 

Siegesfoto Moosburg

Unterkategorien