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Unser Torhüter Michl Siemens steht nicht nur zwischen den Torpfosten seinen Mann, sondern auch als ehrenamtlicher Helfer des THW Dachau. Mit seinen Kollegen ist er seit Samstag, den 12.Januar, täglich als Schneechaoshelfer im Bad Tölzer Landreis im Einsatz. Die sehr kräfteraubende Arbeit ist aktuell noch nicht beendet, die Einsatzaufträge reichen bislang bis kommenden Freitag, den 18 Januar. Doch durch seine gute Kondition, die er sich in vielen Trainingsstunden als wichtiges Mitglied unserer Mannschaft erarbeitet hat, schafft er dies locker. Das Foto zeigt Michl im Vordergrund als Gruppenführer mit seinen Kollegen im Einsatz.

Walter Hanusch

Verstärkung für die Familie Andlauer - Ville und Elis

Verstärkung für die Familie Andlauer - Ville und Elis

Die schwedische Bezeichnung für "Herzlichen Glückwunsch" geht von allen Indersdorfer Handballern in Richtung Trollhätta im fernen Schweden. Dort sind unser ehemaliges Handballass Felix Andlauer und seine liebe Frau Linda wieder Mama und Papa geworden. Mit den süßen Zwillingen Ville und Elis hat die Familie sich nun auf sechs Personen vergrößert. Mit den glücklichen Eltern freuen sich natürlich auch die Geschwister Liv (7) und Kalle (4). Den beiden neuen Erdenbürgern sowie der gesamten Familie wünschen wir für die Zukunft alles erdenklich Gute.

 

Aufatmen bei den Handballern des TSV Indersdorf. Im Kellerderby der Bezirksoberliga Altbayern verbuchten sie vor der anstehenden Weihnachtspause mit einem 34:32 (16:11)-Erfolg beim TSV Schleißheim zwei überaus wichtige Punkte, strapazierten dabei aber arg die Nerven der mitgereisten Fans. Nicht mehr aushalten konnte die nervenaufreibende Begegnung Indersdorfs Fan Manuela Angele, die Mutter von Torhüter Matze, die eine Viertelstunde vor Spielende es nicht mehr aushielt und Abkühlung außerhalb der Halle suchte. So konnte sie nicht miterleben, wie ihr Sohnemann und Schwiegersohn Tobi Bärsch in einer entscheidenden Phase der Begegnung die Weichen stellten für den späteren Sieg. Matze wehrte in der Schlussphase der Partie beim Stande von 29:27 einen Siebenmeter der Gastgeber bravourös ab, auf der Gegenseite verwandelte Tobi einen Strafwurf sicher zur vorübergehenden 30:27-Führung.

Zum Spiel: Die Glonntaler dominierten vom Anpfiff weg die Partie. Schnell führten sie nach zehn Minuten klar mit 7:2 und alles deutete darauf hin, als sollte es eine lockere Angelegenheit für den TSV Indersdorf werden. Doch der Eindruck täuschte, denn die Schleißheimer kamen besser ins Spiel. Sie arbeiteten sich nach teilweise klaren Führungen des Gegners immer wieder heran. Doch dann schwächten sie sich immer wieder selbst durch eine übertriebene Härte. Zehn Zeitstrafen, neun Siebenmeter (die alle Indersdorfs Tobi Bärsch sicher verwandelte) und eine Rote Karte für Vincent Tallavania dokumentierten das manchmal undisziplinierte Abwehrverhalten. Die Glonntaler verhielten sich da überaus disziplinierter, was letztlich mit zum verdienten Erfolg führte.

Stenogramm TSV Indersdorf: Matze Stephan im Tor, Tobi Bärsch 12/9, Philipp Schröder 1, Richie Baumbach 2, Ferdi Huber 4, Aleksander Kaurin 3, Niklas Dietel 3, Philipp Zeimet 9, Aleksander Vejnovic.

Es geht doch. Die Handballer des TSV Indersdorf haben in der Bezirksoberliga Altbayern ihre Durststrecke beendet. Im Heimspiel gegen die SG Moosburg feierten die Glonntaler einen glatten 30:23 (15:14)- Erfolg und verbuchten damit zwei überaus wichtige Punkte. Trotz des augenscheinlich klaren Erfolges war vor allem in der ersten Halbzeit nicht alles gut was die Jungs von TSV-Coach Jürgen Vogl da ablieferten. Nicht nur Vogl, sondern auch die Indersdorfer Fans sahen aber darüber hinweg, " denn nur die zwei Punkte zählen", so die Analyse von beiden Seiten.

Von Beginn der Partie begegneten sich die Teams auf Augenhöhe, wobei fast immer die Gäste eine Führung vorlegten. Auch deshalb, weil vier Mal der Pfosten und einmal die Latte für den geschlagenen Moosburger Torhüter retteten. Kurz vor der Halbzeit erzielte Ferdi Huber zumindest die knappe 15:14-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel agierten die Hausherren dann wesentlich konzentrierter. Doch vorerst hielten die Gäste noch dagegen. Die Vorentscheidung zugunsten der Hausherren dann zwischen der 41. und 47. Minute. Erst handelte sich Moosburgs Spielgestalter Markus Voggenreiter (41.) nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte ein und dann erzielten Tobi Bärsch (2), Aleksander Kaurin und Aleksander Vejnovic einen beruhigenden Vier-Tore-Vorsprung. Der kam dann auch nicht mehr in Gefahr, zumal TSV-Torhüter Matze Stephan in der Schlussphase der Begegnung mit einigen Glanzparaden Tore der Gäste verhinderte.

Stenogramm TSV Indersdorf:vMatze Stephan und Michl Siemens im Tor, Alex Hauser, Tobi Bärsch 9/1, Richie Baumbach 1, Ferdi Huber 6, Alexander Kaurin 4, Marcel Brudtloff, Philipp Zeimet 6, Aleksander Vejnovic 4

Die Handballer des TSV Indersdorf kommen momentan einfach nicht in die Spur. Trotz einer engagierten kämpferischen Leistung mussten sie sich der HSG Freising-Neufahrn mit 22:28 (11:14) geschlagen geben und rutschten damit auf Tabellenplatz neun ab. . Von Beginn an der Begegnung ließ die Mannschaft von HSG- Trainer Jürgen Steinhauer nie einen Zweifel aufkommen, wer als Sieger die Halle verlassen wird. Mit einem überaus temporeichen Angriffsspiel brachten die Gäste die Abwehr des TSV Indersdorf öfters in arge Bedrängnis. Dass die Defensiv des TSV momentan die Achillesferse im Mannschaftsgefüge ist, das belegt auch ein Blick auf die Tabelle. Mit bisher 222 Gegentreffern zählt die mit zu den schwächsten der Liga. Die HSG nutzte die augenscheinlichen Abwehrschwächen der Heimmannschaft sofort schonungslos aus. Fast über die gesamte Spielzeit hinweg liefen die Jungs von TSV- Coach Jürgen Vogl einen deutlichen Rückstand hinterher. Tobi Bärsch konnte per Siebenmeter in der Anfangsphase nur einmal ausgleichen (2:2/5.). Kamen die Glonntaler dann doch etwas heran, hatten die Gäste die passende Gegenmaßnahme sofort parat. Was das Abwehrverhalten seiner Mannschaft angeht, da wartet auf Vogl noch viel Arbeit.

Aber nicht alles liegt beim TSV Indersdorf derzeit im Argen. Wieder ein Blick auf die Tabelle offenbart dies. Mit 221 Treffern gehört der Angriff der Glonntaler mit zu den treffsichersten der Liga. Aber nicht nur bei den Handballern trifft da eine oft zitierte Weisheit zu, dass man im Angriff noch so viele Tore erzielt kann, wenn man hinten mehr rein bekommt.

Für die HSG war der Erfolg etwas getrübt, da sich kurz vor Spielende ihr Spieler Janic Bittner bei einem Zusammenprall verletzte und zur Beobachtung vom BRK Indersdorf ins Krankenhaus Dachau gebracht werden musste.

Stenogramm TSV Indersdorf: Michl Siemens und Matze Stephan im Tor, Tobi Bärsch 9/3, Philipp Schröder, Richie Baumbach 2, Ferdi Huber 5, Aleksander Kaurin 5, Marcel Brudtloff, Philipp Zeimet 1, Aleksander Vejnovic .

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