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Ernüchterung bei den Bezirksoberliga-Handballern des TSV Indersdorf. Bei der HSG Freising-Neufahrn kassierten die Glonntaler eine empfindliche 17:28 (6:15) Schlappe. Sicherlich war die Leistung der Jungs von TSV-Coach Jürgen Vogl alles andere als optimal, doch muss man die Pleite etwas relativieren. Seit Wochen muss Vogl eine Hiobsmeldung schlucken. Die nächste in Freising. Bis zum 5:5 (12.Minute)lief es bei seiner Mannschaft recht ordentlich Doch dann verletzte sich Abwehrorganisator Richi Baumbach so schwer, dass er passen musste. Ab dem Zeitpunkt war es mit der Stabilität der TSV-Defensive vorbei. Die HSG hatte dadurch leichtes Spiel und erzielte bis zum Pausenpfiff eine komfortable 15:6-Führung. Nur sechs Treffer in Halbzeit eins spricht nicht gerade für die Offensive der Glonntaler. Da machte es sich negativ bemerkbar, dass mit Marcel Konjevic der Spielgestalter verletzungsbedingt fehlte und auch Tobi Bärsch. Der Torjäger wurde von der Bundeswehr für einige Zeit nach Bremerhaven versetzt. So ruhte die Hauptlast im Spiel des TSV mit auf den jungen Schultern von Andi Reuther und Basti Grill, die ihre Sache recht gut machten.
Zumindest konnte die Mannschaft in der zweiten Halbzeit das sich anbahnende Debakel etwas in Grenzen halten.
TSV-Coach Vogl wirkte nach dem Schlusspfiff sichtlich ratlos. "Wenn jetzt noch ein weiterer Spieler neben Baumbach ausfällt, dann weiß ich nicht was ich machen soll." Etwas Hoffnung kam bei den Verantwortlichen des TSV auf, da auch die mit abstiegsgefährdeten Teams ihre Begegnungen verloren hatten.

TSV Indersdorf: Michi Siemens im Tor, Richie Baumbach, Andi Dawid 1, Basti Grill 1, Ferdi Huber 5, Marlon Rathschlag 3, Andi Reuther 2, Philipp Schröder, Rene Sperrer 5/1.

(Dachauer Nachrichten Ausgabe 13/2017 vom 17. Januar 2017)

Zusammen mit seiner Frau Claudia hat unser Jugendtrainer Toni Haschner selbst für einen neuen Zugang bei unserem Handballnachwuchs gesorgt:

Am 4.1.2017 erblickte Sophia Haschner das Licht der Welt.

Willkommen Sophia, wir gratulieren herzlich und wünschen der Familie Haschner alles Gute für die Zukunft!

 

Sophia Haschner

Weiter geht es bei uns mit Handball am Samstag, 14.01.2017 zuhause für die männliche D-Jugend gegen den TSV Schleissheim und für die weibliche D-Jugend, auch gegen den TSV Schleissheim.

Die Männer treten dann am 15.01.2017 auswärts bei der HSG Freising-Neufahrn an. 

Bis dahin wünschen wir allen Mitgliedern, Fans und  Sponsoren eine gute Zeit - danke für Eure Unterstützung und wir freuen uns, Euch alle nächstes Jahr wieder beim Handball begrüssen zu können.

Indersdorf - Die Stimmung bei der internen Weihnachtsfeier der Indersdorfer Handballer nach dem Kellerderby gegen den TV Eggenfelden war dementsprechend heiter. Die Jungs von TSV-Coach Jürgen Vogl hatten zuvor das Match mit 25:18 (9:7) für sich entschieden und damit zwei überaus wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verbucht.
Allerdings gab die Mannschaft ihren treuen Fans auch in dieser Begegnung wieder einige Rätsel auf. Es ist fast nicht nachvollziehbar, wie sich die Mannschaft nach der blamablen Vorstellung am vergangenen Spieltag in Pfaffenhofen derartig steigern konnte. Vor allem die offensiv ausgerichtete Defensiv funktionierte fast fehlerfrei. Dass der Gegner in Halbzeit eins nur sieben Treffer erzielte, war ein deutliches Indiz dafür. Dagegen standen aber auch nur neun eigene Treffer, was nicht gerade für die Indersdorfer Angreifer sprach. Vieleicht lag es mit daran, dass Indersdorfs Torgarant Rene Sperrer vom Anpfiff weg in Manndeckung genommen wurde. Nach kurzer Anlaufzeit kam die Tormaschine schnell auf Touren, was sich in einer klaren 8:3-Führung niederschlug. Im weiteren Verlauf der Partie schlichen sich wieder einige Nachlässigkeit im Spiel der Glonntaler ein. Die Gäste nutzten dies und verkürzten bis zum Seitenwechsel auf 7:9.
Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Hausherren. Vogl hatte in der Pause anscheinend die richtigen Worte gefunden. Vor allem Tobi Bärli lief zu einer bestechenden Form auf. Nach der Pause erzielte er neun Treffer und hatte damit einen entscheidenden Anteil am letztlich ungefährdeten 25:18-Erfolg. Ohne Nervenkitzel für den eigenen Anhang machten es die Jungs von Vogl auch diesmal nicht. In der Schlussphase der Begegnung, nach einer klaren 20:13-Führung, vergeigte die Mannschaft diesen Vorsprung und der TV konnte noch einmal auf 16:20 verkürzen. Doch in dieser Phase war wieder einmal auf Torhüter Michi Siemens Verlass. Er glänzte mehrmals und verwies somit die aufkommenden Gäste schnell wieder in die Schranken. Auch bei der anschließenden Weihnachtsfeier glänzte Siemens als wortgewaltiger Versteigerer bei der Tombola.

TSV Indersdorf. Michi Siemens und Heiko Barth im Tor, Basti Grill, Tobi Bärli 12/2, Philipp Schröder 1, Richi Baumbach 2, Ferdi Huber, Marcel Konjevic 4, Rene Sperrer 4/1, Andi Dawid 2, Andi Reuther.

(Dachauer Nachrichten, Ausgabe Nr. 287 vom 12.12.2016)

 

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