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Falk Kolodziej wechselt vom Handball Bundesligisten HBW Balingen zum Zweitligisten HG Saaarlouis. Eine Pressemeldung, mit der nur Handball-Insider etwas anfangen können. Doch bei der Handballabteilung des TSV Indersdorf hat der Name einen guten Klang. Kolodziej war lange Zeit beim TSV als Ausbildungstrainer im Jugendbereich tätig. In Schulen im Landkreis trainierte er für den TSV Indersdorf über einen langen Zeitraum junge Mädchen und Buben, um sie für den Handballsport zu gewinnen und natürlich speziell für den TSV Indersdorf. Kolodziej durchlief als Jugendspieler alle Jugendkader des Bayerischen Handballverbandes und gehörte zum erweiterten Kader der Jugendnationalmannschaft. In der Jugend spielte er beim TSV Ebersberg und beim TuS Fürstenfeldbruck in der A-Jugend. Mit der ersten Mannschaft von TuS Fürstenfeldbruck stieg er von der Bayernliga in die 3. Liga auf, wechselte dort zunächst zum HSC Bad Neustadt und in der letzten Saison zur Bundesliga-Reserve von Balingen.

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Duell mit Europameister: Falk Kolodziej (vorne) gegen Euro-Held Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar-Löwen)

"Ich will auch in Saarlouis meine Leistung bringen um vielleicht in ein oder zwei Jahren wieder in die erste Bundesliga zurückkehren", sagte der selbstbewusste Student der Sportwissenschaft.
Das Engagement beim TSV Indersdorf kam für den 23jährigen Kolodziej nicht von ungefähr. War sein Vater Christoph, jetzt Verbandstrainer beim Bayerischen Handballverband, doch über einen langen Zeitraum erfolgreicher Spielertrainer bei den Indersdorfer Handballern. Wie man von den Verantwortlichen des TSV hören konnte, wünschen sie dem vorübergehenden Indersdorfer eine erfolgreich Zeit beim neuen Verein. Kolodziej hat in Saarlouis für zwei Jahre unterschrieben.

(Walter Hanusch, Dachauer Nachrichten Nr. 95/2017 vom 25.4.2017)

Die Dramatik beim BZO-Spiel des TV Eggenfelden und des TSV Indersdorf war in den letzten Sekunden der Partie nicht zu überbieten. Drei Sekunden vor Ende der Begegnung pfiffen die beiden Unparteiischen einen Siebenmeter für den TSV, sehr zum Entsetzen des TV und sehr zur Freude des TSV Indersdorf. Trotz Proteste der Gastgeber war die Entscheidung regelkonform. Die Erklärung: Seit der vergangenen Saison besteht eine Neuregelung im Regelwerk, die besondere Vergehen in den letzten 30 Sekunden betrifft - und nicht, wie 2010 von der IHF beschlossen, in der letzten Spielminute. Begeht ein Abwehrspieler in diesem Zeitraum eine grobe Regelwidrigkeit oder blockiert er einen Abwurf oder Freiwurf, erhält er eine rote Karte und - das ist neu - die angreifende Mannschaft automatisch einen Siebenmeter. Der Torhüter des TV hatte diese Regelwidrigkeit begangen, als er einen Freiwurf für die Glonntaler blockierte. Er sah dafür die rote Karte und der TSV Indersdorf bekam dafür den Siebenmeter, der zum Siegtreffer führte. 

(Walter Hanusch Dachauer Nachrichten Ausgabe 85/2017 vom 11.04.17)

Die Hallenuhr in der Eggenfelder Sporthalle stand auf 59 Minuten und 57 Sekunden. Das Ergebnis im Kellerderby zwischen den Gastgebern und den Handballern des TSV Indersdorf lautete 22:22. Dann ein Pfiff. Die beiden Unparteiischen ahndeten einen klaren Regelverstoß der Eggenfelder mit einem Siebenmeter für die Glonntaler. Der gegnerische Torhüter war es, der seiner Mannschaft einen Bärendienst erwiesen hatte (zum Regelverstoß siehe auch diesen Beitrag).

Wer würde von den Indersdorfer Spielern die Verantwortung zur Ausführung übernehmen. Wer könnte zum gefeierten oder tragischen Held werden. Es war Rene Sperrer, der Nerven bewies und eiskalt zum  23:22-Siegtreffer für den TSV Indersdorf verwandelte. Im Anschluss Jubel, Trubel, Heiterkeit bei den Gästen, die damit wohl einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht haben.

Es war das erwartete enge Match. Für die Hausherren ging es darum, die letzte vage Möglichkeit zum Klassenerhalt noch beim Schopf zu packen. Für den TSV Indersdorf ging es darum, sich durch einen Sieg in der Abstiegszone etwas Luft zu verschaffen. Dementsprechend motiviert gingen beide Teams in die Begegnung. Der TSV kontrolliert das Geschehen, gestützt auf eine ansprechende Defensivarbeit. Die 13:12-Pausführung ging deshalb auch in Ordnung.

Doch nach dem Seitenwechsel ein vorübergehender, unerklärlicher Bruch im Spiel der Jungs von Vogl. "In den ersten zehn Minuten nach der Pause gelang uns kein Treffer, obwohl die Chancen vorhanden waren" resümierte der TSV-Übungsleiter. Der TV bekam dadurch Oberwasser, der bis zur 50 Minute plötzlich mit 20:17 in Führung lag. Vogl brachte den dann erfolgten Umschwung auf den Punkt: "Riesenkompliment an meine Jungs, die sich nie aufgegeben haben und wieder zur alten spielerischen Stärke zurückfanden und das Match noch drehten."

2017 04 08 Spiel Eggenfelden Kabine

TSV Indersdorf: Matthias Stephan und Michl Siemens im Tor, Philipp Schröder 1, Stefan Kiegerl 3, Tobi Bärsch 4/1, Richie Baumbach 4, Marcel Konjevic 3, Andi Dawid 1, Rene Sperrer 4/1, Ferdi Huber 2, Andi Reuther 1, Marlon Rathschlag, Joschka Reichert.

(Walter Hanusch Dachauer Nachrichten Ausgabe 85/2017 vom 11.04.17)

Am 1.4.2017 fand das letztes Punktspiel in der Saison 2016/2017 statt. Gegen die Mädels aus Gaimersheim wurden noch mal alle Kräfte mobilisiert und am Ende stand ein 14:11-Heimspiel-Erfolg gegen den Tabellennachbarn. Mit diesem Erfolg geht eine erfolgreiche Saison zu Ende. Am Ende erreichte die weibliche D-Jugend einen hervorragenden 4. Platz punktgleich mit dem Drittplatzierten. Auf insgesamt 9 Saisonsiegen und 5 Niederlagen können die Mädels und Trainer richtig stolz sein. Die Mannschaft hat sich in der Saison handballerisch sehr gut weiterentwickelt.
Mit diesem Spiel verabschieden sich auch 3 Spielerinnen in Richtung der weiblichen C-Jugend für die neue Saison. Wir sagen Jasmin, Tanja und Leonie Danke für eine tolle Zeit und wünschen Ihnen in der neuen Mannschaft viel Erfolg. Für die neue Saison nach den Osterferien begrüßen wir dann unsere Neuzugänge aus der E-Jugend.
Zwischen Ostern und den Sommerferien werden die Mädels noch das ein oder andere Turnier spielen, bevor dann im Herbst der offizielle Spielbetrieb für die Saison 2017/18 beginnt.

Mannschaft wD letztes Spiel 16 17weibliche D-Jugend letzter Spieltag in der Saison 2016/17 gegen Gaimersheim
Trainer Lars Schulze und Michael Lemmer 


Im letzten Punktspiel der Saison 2016/17 spielten Jasmin, Tanja, Leonie, Lara, Nina, Luisa, Anna, Maria, Anna, Amelie, Hannah und Lea.
Die Trainer Lars und Michael bedanken sich auch bei allen Eltern für die Unterstützung über die gesamte Saison hinweg.

Das war nichts für schwache Nerven. In einem emotionalen und kampfstarken Kellerderby gegen den MTV Pfaffenhofen feierten die Handballer des TSV Indersdorf einen wichtigen 28:21(11:10)-Erfolg. Für die Glonntaler ist durch den Sieg wieder Licht am Ende des Tunnel im Kampf um den Klassenerhalt. Die Mannschaft von TSV-Coach Jürgen Vogl avancierte, wie schon gegen Degggendorf, zur Mannschaft der zweiten Halbzeit. Erst nach der Pause konnte sich der TSV gegen eine aufopfernd kämpfenden Gäste, die beileibe nicht wie ein Abstiegskandidat agierten, entscheidend durchsetzten. Matchwinner war diesmal Tobi Bärsch, der mit elf Treffern einen entscheidenden Anteil am Sieg hatte. Bärsch profitierte auch davon, dass Rene Sperrer fast die gesamte Spielzeit in Manndeckung genommen wurde und sich so für den elffachen TSV-Torschützen Freiräumen öffneten die dieser weidlich nützte. Neben Bärsch glänzte auch Ferdi Huber mit sieben Treffern. In der Abwehr verdienten sich "Oldie" Stefan Kiegerl und Richie Baumbach gute Noten.

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Beide Teams schenkten sich vom Anpfiff nichts. Die Führung wechselte stetig hin und her, wobei die Chancenverwertung beim TSV noch nicht optimal war, was sich nach dem Seitenwechsel ändern sollte. Pech war auch dabei, da mehrmals Pfosten und Latte einen Treffer verhinderten. Vielleicht eine entscheidende Szene beim Stande von 14:14, als TSV-Torhüter Matthias Stephan einen Siebenmeter entschärfte und damit die Weichen für den späteren Erfolg stellte.

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Fortan gaben die Hausherren die Führung nicht mehr ab und feierten letztlich noch einen ungefährdeten 28:21-Sieg, sehr zur Freude von TSV-Coach Vogl und den zahlreichen Indersdorfer Fans.

TSV Indersdorf: Matthias Stephan im Tor, Tobi Bärsch 11/4, Philipp Schröder, Richie Baumbach, Ferdi Huber 7, Maxi Pangerl, Marcel Konjevic 4, Marlon Rathschlag, Rene Sperrer 1, Andi Dawid 4, Andi Reuther 1, Joschka Reichert.

(Text Walter Hanusch Dachauer Nachrichten, Ausgabe Nr. 78 vom 3.4.2017, Bilder von Angelika Wültsch)

 

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