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Die in dieser Saison komplett neu formierte weibliche C-Jugend (siehe auch im Heft TSV aktuell 3/2016) konnte in Ihrem Heimspiel am 26.11.2016 ihren verdienten ersten Sieg mit 17:10 gegen DJK Ingolstadt feiern.
Dies ist das Resultat einer äusserst erfreulichen Weiterentwicklung der Spielerinnen. Mussten sie am Anfang noch als Neueinsteiger Lehrgeld bezahlen, steigerten sie sich sofort von Spiel zu Spiel.
Schon am vergangenen Wochenende auswärts beim ASV Dachau schrammten sie knapp an ihrem ersten Erfolg vorbei - sie mussten sich gleichaufliegend mit Dachau erst kurz vor Schluss mit 25:22 geschlagen geben.
Umso konzentrierter gingen sie das Spiel gegen Ingolstadt an. Grundstein war eine sehr konsequente Abwehr, die im Laufe des Spieles immer sicherer wurde und am Ende der 2. Hälfte mit schönen erfolgreichen Tempogegenstössen nach erkämpften Ballgewinn das Spiel entgültig entscheiden konnte.

Einen entscheidenden Beitrag zu dieser Sicherheit lieferte im Tor Anna-Lena, die mit einer grossen Anzahl von Paraden glänzte. Durch ihr sehr gutes Stellungsspiel konnte sie selbst mit einem in der Mitte der 2.Halbzeit angeschlagenen Knie die meisten Würfe parieren.

Mit einer gegenüber Saisonbeginn stark verbesserte Wurfabschlussquote und einer geschlossene Mannschaftsleistung durfte dieser Sieg zu recht nach Abpfiff in der Halle ausgelassen gefeiert werden.

Indersdorf - Die Indersdorfer Handballfans sind wahrlich nicht zu beneiden. Sie erleben derzeit ein Wechselbad der Gefühle. Beim vergangenen Sieg in Deggendorf freuten sie sich über eine tolle Leistung ihrer Mannschaft, bei der jüngsten 27:30 (10:15)-Niederlage im Kellerderby beim MTV Pfaffenhofen erlebten sie dagegen wieder einmal eine überaus enttäuschende Vorstellung.
Vom Anpfiff weg präsentierten sich die Glonntaler in einer derart desolaten Verfassung, die den Blutdruck der zahlreich mitgereisten TSV-Fans sprunghaft in die Höhe schnellen ließ. Da wurden die Angriffe ideenlos vorgetragen und die wenigen Torchancen kläglich vergeben. Das lag mit daran, dass die sogenannten Leistungsträger in dieser Partie total neben ihren Turnschuhen standen. Dass dann auch Torhüter Michi Siemens, in Deggendorf noch der gefeierte Held, nicht seinen besten Tag erwischte, führte summa summarum zu der bitteren Niederlage. Auch seine Vorderleute machten es nicht viel besser. Sie luden die Pfaffenhofer Angreifern durch fehlerhaftes Verhalten förmlich zu Treffern ein. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Jungs von TSV-Coach Jürgen Vogl machten in dieser Partie eigentlich alles falsch, was man falsch machen kann.
Dass der Erfolg der Gastgeber verdient war, darüber gibt es keine Diskussionen. Doch präsentierte sich der MTV nicht als Übermannschaft. In Normalform wäre da für die Glonntaler durchaus etwas drin gewesen.
Ein negativer Höhepunkt schließlich noch in der Schlussphase der Begegnung. Die Glonntaler hatten sich drei Minuten vor Spielende durch zwei Treffer von Andi Reuther noch einmal auf 26:27 herangekämpft. Als dann die beiden Unparteiischen eine Minute vor Spielende, beim Stande von 28:26 für den MTV, auf Siebenmeter für die Glonntaler entschieden. trat Marcel Konjevic zur Ausführung an, scheiterte aber am MTV-Torhüter. Das war symptomatisch für die Leistung der gesamten Indersdorfer Mannschaft. Vielleicht gelingt der Mannschaft am kommenden Samstag, im "Endspiel" gegen den TV Eggenfelden, wieder ein positiver Höhepunkt.

TSV Indersdorf: Michi Siemens 1 im Tor, Richi Baumbach 2, Rene Sperrer 2, Philipp Schröder 4, Andi Reuther 2, Tobi Bärli 10/3, Ferdi Huber 2, Andi Dawid 1, Marcel Konjevic 3.

 (Dachauer Nachrichten, Ausgabe Nr. 281 vom 5.12.2016)

Besser hätte es nicht laufen können. Mit 2 Siegen gegen den SSV Schrobenhausen am 19.11.2016 daheim (19:3) und am letzten Wochenende auswärts gegen DJK Ingolstadt (19:5) steht man nun vorübergehend mit 8:4 Punkten auf Platz 3 in der Tabelle.Darauf können die Mädels und die Trainer wirklich stolz sein.
In beiden Spielen zeigte man eine geschlossene Mannschaftsleistung  im Tor, Abwehr und Angriff. Vor allem im Spiel gegen Ingolstadt konnten die vielen guten Chancen, welche man sich auch gegen Schrobenhausen erspielt hatte, erfolgreich genutzt werden. Erfreulich ist inzwischen, dass sich immer mehr Mädels in die Torschützenliste eintragen.
Es spielten T. Pilgertorfer, L. Boldt, M. Lemmer, J. Jambor, A. Farle, A. Nefzger, L. Lehnert, A. Kiegerl, H. Reith, L. Eichinger.

Den Abschluss der Hinrunde bildet das Spiel am 10.12.2016 daheim gegen Schwab/kirchen, Derby im Landkreis Dachau!

Hier wartet der vermutlich stärkste Gegner in der Staffel auf die Indersdorfer Mädels. Wir hoffen natürlich auf lautstarke Unterstützung von den Rängen und ein gutes und spannendes Spiel.

Indersdorf - Aufatmen bei Indersdorfs Handballtrainer Jürgen Vogl und den Indersdorfer Fans. Durch einen souveränen 26:21(11:10)-Erfolg beim Mitaufsteiger HC Deggendorf verbuchten die Glonntaler den zweiten Saisonsieg in der Bezirksoberliga Altbayern.
Ausschlaggebend für den Erfolg war eine exzellente Abwehrarbeit, für die mit TSV-Keeper Michi Siemens verantwortlich zeichnet. Vor allem in der Anfangsphase brachte er mit zahlreichen Paraden die Deggendorfer Angreifer schier zur Verzweiflung. In der Offensive brilliert Andi Dawid dann in der Schlussphase der Begegnung. Als es vorübergehend noch einmal eng wurde, verwandelte der Linksaußen, präzise wie ein Schweizer Uhrwerk, fünf Angriffe in Folge.
Richi Baumbach brachte sein Team 2:0 in Führung. Diese Führung gaben die Jungs von Trainer Vogl über die gesamte Spieldauer nicht mehr ab. Lediglich kurz vor der Halbzeit konnten der HC zum 10:10 ausgleichen und nach Beginn der zweiten Halbzeit noch einmal auf 11:11. Im weiteren Verlauf der Partie hatten die Glonntaler aber das Match und auch den Gegner sicher im Griff. Auch diesmal war die Bank der Indersdorf spärlich besetzt. Nur elf Aufrechte standen Vogl zur Verfügung, davon zwei Torhüter. Der in den vergangenen Begegnungen in der Schlussphase aufgetretene Kräfteverschleiß trat diesmal nicht ein. Seine Jungs kämpften bis zum Schlusspfiff bravourös. Ein sichtlich erleichterter Indersdorfer Trainer spendete seinen Jungs nach Spielende ein dickes Lob. Ein Sonderlob ging noch in Richtung Tobi Bärli, der angesichts der prekären Personalsituation, sich wieder zur Verfügung stellte und der Abwehr mehr Stabilität verlieh.
In den zwei noch ausstehenden Partien vor der Winterpause, gegen Pfaffenhofen und Eggenfelden, kann der TSV Indersdorf nun mit gestärkten Selbstvertrauen gehen.

TSV Indersdorf: Michi Siemens und Thomas Kaspar im Tor, Richi Baumbach 7, Ferdi Huber 2, Rene Sperrer 3, Marcel Konjevic 3, Andi Dawid 7, Tobi Bärli 3, Philipp Schröder 1, Basti Grill, Andi Reuther.

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