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Handball Herren Mainburg

Gekämpft und gut gespielt, doch letztlich wieder verloren. Über weite Strecken konnten die Indersdorfer Handballer dem Tabellenführer der Bezirksoberliga Altbayern, dem TSV Mainburg, Paroli bieten. Am Ende stand dann doch noch eine deutliche 14:21 (8:11)-Niederlage zu Buche.
Bis zur 52. Minute sah es nicht danach aus ,da führte der Meisterschaftsanwärter Mainburg lediglich mit 16:14. Doch dann brachen alle Dämme bei den Glonntalern. Der Grund dafür ist nichts Neues. Während die Mainburger eine voll besetzte Auswechselbank aufbieten konnten, war die Bank beim TSV mangels Spieler fast verwaist. Wenn dann einige Leistungsträger fast die gesamte Spielzeit auf dem Parkett stehen, lässt die Kondition nach und damit auch die Konzentration. Dies trat in der Schlussphase deutlich zu Tage und führte schließlich noch zur deutlichen Niederlage. 
Dass dann auch noch das Pech mit einigen Pfosten- und Lattentreffern dazu kam, veranlasste Vogl eine alte Weisheit ins Spiel zu bringen: ”Wenn du in der Tabelle vorne stehst, gehen die Bälle rein, wenn du hinten stehst halt nicht."
Fazit: Mit nur 21 Gegentreffern, gegen eine Spitzenmannschaft, kann man der TSV-Abwehr um Torhüter Michi Siemens ein Kompliment ausstellen. Hingegen sind nur 14 eigene Treffer einfach zu wenig. Daran konnte auch Rene Sperrer nichts ändern, der gegen seinen Ex-Verein mit sieben Toren erfolgreichster TSV-Torschütze war.
TSV Indersdorf: Michi Siemens und Heiko Barth im Tor, Richi Baumbach 4, Andi Dawid 1, Niclas Ganser, Basti Grill, Ferdi Huber 1, Marcel Konjevic, Andi Reuther, Rene Sperrer 7/3

Ab Dezember 2016 ändert sich die Hallenbelegung in der Schulsporthalle, uns steht die Trainingszeit am Freitag für die weibliche D-Jugend nicht mehr zur Verfügung. Wir werden also mit der wD wieder ab 30.11.2016, 18:00 Uhr auf unsere ursprüngliche Trainingszeit am Mittwoch ausweichen.

Weiterlesen: Handball weibliche D-Jugend: geänderte Trainingszeiten ab 30.11.16

Handballcamp2016 HP small

Die Handballabteilung des TSV Indersdorf veranstaltete an drei Tagen in den Herbstferien ihr Handball-Camp für interessierte Mädchen und Buben. Eines kann man vorausschicken: Nimmt man die Teilnehmerzahl von rund 30 Jugendlichen als Maßstab, dann darf man mit Fug und Recht behaupten, dass es mit der Nachwuchsarbeit in der Abteilung bestens bestellt ist. 
BHV-Verbandstrainer Christoph Kolodziej, der sich dankenswerter Weise wieder für einen Tag als Trainer zur Verfügung gestellt hat, brachte die gelungene Veranstaltung auf den Punkt: "Mit welcher Begeisterung die Mädels und Jungs die Trainingseinheiten absolvierten, war schon bemerkenswert." 
Vor allem die Disziplin der Teilnehmer hob er noch lobend hervor.

Neben Kolodziej versuchten noch Jugendleiter Michi Lemmer, Claudi Voß, Michi Siemens, Jürgen Vogl, Volker Wenzel, Stefan Kiegerl, Mike Lehnert, Laura Lemmer und Anton Haschner die Jugendlichen für den Handballsport zu begeistern. Dass auch zahlreiche Eltern sehr zum Gelingen des Camp beigetragen hatten, sollte nicht unerwähnt bleiben.
Aber nicht nur die sportliche Seite der Veranstaltung stimmte, sondern auch der gesellige Teil. So trafen sich alle Teilnehmer an den drei Tagen jeweils zum gemeinsamen Mittagsessen im TSV-Vereinsheim um sich für die anschließende Trainingseinheit zu stärken.

Indersdorf - Pessimisten in den eigenen Reihen hatten vor Saisonbeginn geunkt, dass es der eigenen Mannschaft angesichts des überaus dünnen Spielerkaders wohl schwer fallen würde die Klasse zu halten. Zumindest in der Anfangsphase der Saison scheint sich diese Voraussage zu bewahrheiten. Im Nachholspiel unterlagen die Glonntaler beim Tabellenvierten SVW Burghausen mit 19:24 (7:11) und kassierten damit nach fünf Begegnungen die vierte Niederlage. TSV-Coach Jürgen Vogl musste vor Spielbeginn bereits einige Hiobsbotschaften verdauen. Mit Rene Sperrer fiel verletzungsbedingt einer seiner Leistungsträger aus. Philipp Schröder ging angeschlagen in die Partie und auch Niclas Ganser fehlte. Trotzdem bescheinigte Vogl seiner Mannschaft, dass sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten mehr als achtbar aus der Affäre zog. Gegen einen Gegner, den seine Jungs in der Anfangsphase im Griff hatten. Eine schnelle 3:1-Führung resultierte daraus und auch in der Folgezeit verkaufte sich sein Team bestens. Doch mit zunehmender Spieldauer schlichen sich ins Spiel der Glonntaler wieder einige Unzulänglichkeiten ein, darunter vier vergebene Siebenmeter. Die Gastgeber nutzten dies zu einer 11:7-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich der TSV noch einmal bis auf zwei Tore heran, doch letztlich wurde die Aufholjagd nicht belohnt. Daran konnte auch TSV-Torhüter Michi Siemens nichts ändern, der mit einigen tollen Paraden einen höheren Rückstand verhinderte. Fazit von Vogl nach Spielende: "Es wäre noch nie so leicht gewesen in Burghausen zu gewinnen."

TSV Indersdorf: Michi Siemens mit Tor, Basti Grill, Philipp Schröder 3, Richi Baumbach 1, Ferdi Huber 2, Marcel Konjevic 5/1, Marlon Rathschlag 3, Andi Dawid 4/1, Andi Reuther 1/1.

(Walter Hanusch, Dachauer Nachrichten Dienstag 15.November 2016,Nr 264)

Aufsteiger TSV Indersdorf wartet weiter auf den ersten Heimsieg in der Handball-Bezirksoberliga Altbayern. Gegen die SpVgg Altenerding unterlagen die Glonntaler mit 16:23(8:10).

Vorweg sei gesagt, dass der Erfolg der Gäste vollauf in Ordnung ging, sie wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Allerdings hielten die Jungs von TSV-Coach Jürgen Vogl in der ersten Halbzeit gut mit. Schnell lagen die Mannschaft mit 3:0 in Führung, musste bis zum Seitenwechsel allerdings einen 8:10-Rückstand hinnehmen. Das knappe Halbzeitergebnis war ein Indiz für die gute Abwehrarbeit beider Teams.
Nach der Pause gewannen die Altenerdinger immer mehr die Oberhand. Durch ihr variables und schnelles Angriffsspiel brachten sie die TSVV-Abwehr ein ums andere Mal in arge Verlegenheit. Auch verwerteten sie Gäste ihre Torchancen wesentlich konsequenter als die Hausherren. Ferdi Huber, Rene Sperrer und Marcel Konjevic (2) hielten mit ihren Treffern den Rückstand zwar zum Beginn der zweiten Halbzeit zeitweise noch in Grenzen (11:13), doch mit zunehmender Spieldauer setzte sich die SpVgg immer mehr ab. Fazit: Vier vergebene Siebenmeter und eine ganze Reihe von versiebten Torchancen waren schließlich mit verantwortlich für die noch deutliche 16:23-Niederlage der Glonntaler.
Am kommenden Samstag tritt der TSV Indersdorf nun beim Tabellenletzten HG Ingolstadt an.

TSV Indersdorf: Michi Siemens und Heiko Barth im Tor, Andi Dawid 3/1, Niklas Ganser, Ferdi Huber 2, Marcel Konjevic 3, Richi Baumbach 1, Marlon Rathschlag 1/1, Andi Reuther, Rene Sperrer 6.

(Walter Hanusch, Dachauer Nachrichten Ausgabe 247 vom 25.10.2016)

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