Aktuelles

Einen Punkt verschenkt, oder gar einen Punkt gewonnen? Die Frage stellt sich beim 32:32 (16:17)- Unentschieden der Indersdorfer Handballer im Bezirksoberliga-Heimspiel gegen den Tabellennachbarn SSG Metten. Aufgrund des gesamten Spielverlaufes muss man feststellen, dass die Punkteteilung ein gerechtes Ergebnis war.

Die spielerischen Akzente der Partie setzten in der ersten Halbzeit zweifelsohne die Gäste. Während die Glonntaler wieder einmal ihre Torchancen in der Anfangsphase verballerten, nutzte die SSG ihre eiskalt. Dass der TSV nach gut zehn Minuten mit 3:8 im Hintertreffen lag, war deshalb nicht verwunderlich.

TSV-Coach Jürgen Vogl nahm nach dem achten Gegentreffer eine Auszeit um seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Außerdem animierte Tobi Bärsch in dieser Auszeit seine Mitspieler lautstark, doch endlich aufzuwachen. Sein Appell schien zu fruchten, denn im weiterem Spielverlauf lief es beim TSV etwas besser. Der Rückstand zur Pause betrug nur ein Tor (16:17), es war noch alles drin für den Bezirksoberligisten aus dem Herzen des Dachauer Landkreises.

Auch nach dem Seitenwechsel wog das Spiel hin und her. Die SSG Metten legte vor, der TSV Indersdorf zog nach. Als sich Rene Sperrer nach der dritten Zeitstrafe (40.) beim Stande von 20:20 die rote Karte einhandelte, bekamen die Gäste wieder Oberwasser; in Unterzahl kassierten die Hausherren danach drei Treffer in Folge. Doch nun packten die Glonntaler ihrer kämpferischen Qualitäten aus. Als Tobi Bärsch, mit 13 Toren bester Torschütze des TSV Indersdorf an diesem Abend, das 32:31 (59.00) erzielte, schien der Sieg perfekt. Doch Pavel Schut erzielte für die SSG Metten kurz vor Spielende noch den nicht unverdienten Ausgleichstreffer zum 32:32-Endstgand.

Neben dem bereits erwähnten Tobi Bärsch war TSV-Neuzugang Aleksander Kaurin mit acht Treffern ein Garant für den Punktgewinn der BOL-Mannschaft des TSV Indersdorf.

Stenogramm TSV Indersdorf. Vinzenz Altenweger und Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch 13/7, Richie Baumbach 3, Frank Wilberg, Ferdi Huber 3, Tim Plundke 3, Aleksander Kaurin 8, Rene Sperrer 1, Andi Reuther 1.

Der Rückrundenstart in der Bezirksoberliga Altbayern verlief für die Handballer des TSV Indersdorf wenig verheißungsvoll. Beim Tabellenzweiten TV Altötting unterlagen die Glonntaler mit 21:28(14:12). Bei der Leistungsanalyse der Mannschaft von TSV-Coach Jürgen Vogl kommt man zu der Erkenntnis, dass der Auftritt über weite Strecken durchaus als verheißungsvoll einzustufen ist. Nach anfänglichen Problem, mit einer 5:2-Fürhung der Gastgeber, steigerte sich das Team und ging mit einer 14:12-Führung in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel agierten die Glonntaler weiterhin auf Augenhöhe. Die Führung hielt bis zur 37. Minute, ehe der TV erstmals zur 16:16 (37.16) ausgleichen konnte. Im weiteren Spielverlauf hielt der TSV aus Match weiterhin offen. Die Altöttinger legten vor, die Indersdorfer kam aber immer wieder bis auf ein Tor heran. Zehn Minuten vor Spielende schließlich dem Umschwung zugunsten der Hausherren. Mit vier Treffern in Folge bauten die Hausherren schließlich bis auf 15:20 aus. Davon erholten sich die Glonntaler nicht mehr. In dieser Phase handelte sich TSV-Keeper Vinzenz Altenweger auch noch die Rote Karte ein. Auch wenn der Rückrundenstart seine Mannschaft für Vogl nicht nach Plan verlaufen ist, nicht nach den Vorstellung von Vogl verlaufen ist, sollte seine Jungs aufgrund der sehr guten ersten Halbzeit Mut schöpfen für die kommenden Spiele.

Stenogramm TSV Indersdorf. Vinzenz Altenweger und Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch 5, Richie Baumbach 1, Frank Wilberg, Ferdi Huber 5, Tim Plundke 3, Aleksander Kaurin 1, Rene Sperrer 3, Andi Reuther 3.

Nach vier Siegen in Folge hat es die Indersdorfer Handballer mal wieder erwischt. Gegen den Tabellenführer der Bezirksoberliga Altbayern, die SpVgg Altenerding,  hagelte es eine deftige 22:35 (11:15)-Niederlage. Das Debakel ist leicht zu erklären. Einmal damit, dass ein Großteil der Mannschaft vom Anpfiff weg weit unter ihren Möglichkeiten spielte. Mit einer Ausnahme. Tobi Bärsch wurde seinem Ruf als Torjäger gerecht. Er zeichnete mit elf Treffern für die Hälfte der Indersdorfer Tore verantwortlich. Dann war da ein Gegner, der den Hausherren in allen Belangen überlegen war und deutlich deren Grenzen aufzeigte. Im Vergleich zu den Altenerdingern, die ein variables und temporeiches Angriffsspiel aufzogen, agierten die Glonntaler zu statisch und waren deshalb vom Gegner leicht auszurechnen. Dass dann, mit Ausnahme von Bärsch, die Offensivabteilung eine Menge von Torchancen versiebte, war mit ein weiterer Grund für das Debakel. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass man sich gegen einen solch starken Gegner keine zwölf Zeitstrafen erlauben darf; der TSV spielte so fast die Hälfte der Partie in Unterzahl.  Darunter war die Disqualifikation von Stefan Kiegerl und Richie Baumbach nach jeweils der dritten Zeitstrafe. Der Rückstand betrug zur Pause vier Tore, doch auch nach dem Seitenwechsel war bei den Gastgebern spielerische keine Steigerung zu erkennen. Die sattelfeste Abwehr des Gegners hatte deshalb weiterhin leichtes Spiel die Angriffsbemühungen der Glonntaler zu unterbinden.

Die kämpferische Einstellung der Mannen von TSV-Coach Jürgen Vogl war in Ordnung, doch den Gegner in Verlegenheit zu bringen, dazu reichte es nicht. Konnte man den teilweise großen Rückstand etwas verringern, hatte der Gegner immer wieder eine Antwort parat und erstickte die Bemühungen der Glonntaler gleich wieder im Keim. In der Schlussphase der Begegnung brachen dann beim TSV alle Dämme. Die Folge war die deftige 22.35-Pleite.

Mit Tommy Bauer aus Freising hatte Vogl einen ehemaligen TSV-Spieler aus erfolgreichen Tage reaktivieren können, ebenso Stefan Kiegerl. Die anhaltende personelle Misere hat sich dadurch aber nur minimal entspannt.

Stenogramm

TSV Indersdorf. Vinzenz Altenweger, Michl Siemens und Matze Stephan im Tor,  Tobi Bärsch 11/6, Richie Baumbach, Frank Wilberg, Ferdi Huber 1, Tim Plundke 3, Thomas Bauer, Rene Sperrer 5, Stefan Kiegerl 1, Andi Reuther 1,

Beim knappen 25:24 (12:12)-Erfolg der Indersdorfer Handballer bei TV Eggenfelden verbuchten die Glonntaler den vierten Sieg in Folge. Gefeiert wurde der Sieg bei den Mannen von TSV-Coach Jürgen Vogl nicht so ausgiebig sonst. Der Grund war eine schwerwiegende Verletzung von Neuzugang Philipp Zeimet. Erste Diagnose im Krankenhaus: Verletzung des Schultereckgelenkes. Operation diese Woche. Man darf gespannt sein, wie der TSV nun die Ausfälle von Philipp Schröder (wir berichteten) und Philipp Zeimet bei der überaus dünnen Spielerdecke ausbügeln kann.
Zu Beginn der Begegnung dominierten die Gastgeber das Geschehen. Der TV legte los wie die Feuerwehr und baute seine Führung zweitweise bis auf fünf Treffer aus. Die Glonntaler kamen in dieser Phase nur recht schwer in die Gänge. Vogl meinte dann auch nach Spielende, dass er das Gefühl hatte, seine Mannschaft wolle das Spiel nicht gewinnen. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit kamen die Männer von Vogl schön langsam auf Betriebstemperatur, wobei auch Torhüter Michl Siemens seinen Teil dazu beitrug. Tim Plundke und Tobi Bärsch gelangen da die Treffer zum 12:12-Pausenstand. Vor allem Bärsch präsentierte sich in Eggenfelden wieder in Bestform.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Match offen. Keines der Teams konnte sich im weiteren Spielverlauf entscheidend absetzen. Die Führung wechselte ständig. Die Gastgeber spielten dann dem TSV in die Karten, als erst ihr effektivster Spieler Christoph Naglmeier eine doppelte Zeitstrafe aufgebrummt bekam (34.) und für Johannes Fuchs nach der dritten Zeitstrafe (37.) das Spiel beendet war. Die Schlussphase der Partie war dann an Spannung kam zu überbieten. Beim Stande von 22:22 (55.) avancierte schließlich TSV-Neuzugang Plundke zum Matchwinner. Mit zwei Treffern in Folge brachte er seine Mannschaft mit 24:22 in Führung. Der TV gab sich aber noch nicht geschlagen. Franz Niederreiter verkürzte noch einmal auf 23:24. Doch Plundke erzielte im Gegenzug das 25.:23. Christoph Naglmeier, bester Torschütze die Gastgeber, verkürzte noch einmal auf 24:25 (59.25), doch feiern durften die Gäste.
Unschöne Szenen am Rande. Die TV-Fans wollten die Niederlage ihrer Mannschaft nicht wahrhaben und bombardierten die Indersdorf Spieler mit Gegenständen. Wobei der Indersdorfer Spieler Ferdi Huber Opfer eines Feuerzeugtreffer wurde, aber unverletzt blieb.

Stenogramm

TSV Indersdorf: Michl Siemens und Vinzenz Altenweger im Tor, Tobi Bärsch 9/1, Richie Baumbach 3, Frank Wilberg, Ferdi Huber 3, Tim Plundke 7, Rene Sperrer 1, Andi Reuther, Philipp Zeimet 2.

Arbeitssieg gegen Aufsteiger Karlsfeld

Indersdorf - Das mit Spannung erwartete Derby der Bezirksoberliga Altbayern zwischen dem TSV Indersdorf und dem TSV Karlsfeld endete mit einem klaren 32:26 (12:12)-Erfolg des TSV Indersdorf. Allerdings fiel der Sieg der Männer von TSV-Coach Jürgen Vogl nur vom Ergebnis her klar aus. Über die gesamte Spielzeit hinweg musste seine Mannschaft schwer ackern, ehe die zwei Punkte gegen eine sehr gute Karlsfelder Mannschaft unter Dach und Fach waren. Erst in der Schlussphase der Begegnung konnten sich die Gastgeber entscheidend durchsetzen. Vielleicht war die Schwerstarbeit auch darauf zurückzuführen, dass Vogl mit Frank Wilberg wieder nur einen Auswechselspieler auf der Bank hatte. Neidisch fiel deshalb oft der Blick auf die Auswechselbank der Karlsfelder, die voll besetzt war. Dass trotz der personellen Misere die zwei Punkte in Indersdorf blieben, fiel natürlich das Sonderlob von Vogl an seine Mannschaft überschwänglich aus. "Es ist schon super wie sich meine Männer da durchbeißen."

Zum Spiel: In der ersten Halbzeit hatte die Indersdorf Defensiv einige Probleme mit dem sehr variablen und schnellen Angriffsspiel der Gäste. So war es nicht verwunderlich, dass nach gut einer Viertelstunde die Karlsfelder mit 10:7 in Führung gingen. Vogl reagierte und wechselte Torhüter Michl Siemens ein. Der war sofort von Null auf Hundert und sorgte mit zahlreichen Paraden dafür, dass zur Pause wenigsten noch ein 12:12-Unentschieden erreicht wurde.

Auch nach dem Seitenwechsel agierten die Gäste weiterhin auf Augenhöhe. Die Quittung für deren etwas robuste Abwehrarbeit folgte kurz nach der Halbzeit. Benjamin Ringelstetter leistete sich ein grobes Foul an Rene Sperrer und sah dafür von den beiden gut leitenden Unparteiischen Bernd Jacob und Andre Weber die knallrote Karte. Den Hausherren gelang es aber auch weiterhin nicht sich entscheidend ab zusetzen, zumal die Abwehr vorübergehend wieder etwas an Stabilität verlor. Doch die Mannschaft fing sich wieder und in den letzten zehn Minuten stellte erst Tobi Bärsch mit dem 24:21 und Ferdi Huber mit dem 25:21 die Weichen endgültig auf Sieg. Damit war der Widerstand der Gäste gebrochen und der wichtig 32:26-Erfolg des TSV Indersdorf nicht mehr in Gefahr. Entscheidenden Anteil am dritten Sieg in Folge der Glonntaler hatten diesmal der treffsicheren Rene Sperrer mit neun Toren und Tobi Bärsch mit acht.

Stenogramm

TSV Indersdorf: Vinzenz Altenweger und Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch 8/4, Richie Baumbach 3, Frank Wilberg, Ferdi Huber 3, Tim Plundke 5, Rene Sperrer 9, Reuther Andi 4.

Unterkategorien