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Aktuelles

Es war ein Arbeitssieg, der 35:32 (15:19)-Erfolg des TSV Indersdorf gegen den Tabellenletzten HG Ingolstadt. Besonders in den ersten 30 Minuten agierten die Gäste beileibe nicht wie ein Tabellenschlusslicht. Da hatten die Hausherren enorme Probleme mit dem schnellen Umschaltspiel der Gäste von Abwehr auf Angriff. Auch bekam die TSV-Defensiv den HG-Angreifer Peter Lorenz nicht in den Griff, der mit elf Treffern bester Torschütze der Gäste war. So war es nicht verwunderlich, dass die HG zur Pause mit 19:15 vorne lag. Der Rückstand war zu erklären. Einmal präsentierte sich die TSV-Abwehr nicht gerade in Bestform und dann wurden im Angriff reihenweise die besten Torchancen vergeben.

Aufholjagd oder Untergang. Diese Frage beschäftigte die Indersdorfer Fansnach dem klaren Rückstand zur Pause. Zu Beginn der zweiten Halbzeit sahes erst nach einer Aufholjagd aus. Nach acht Minuten schaffte Tim Plundkemit einem sehenswerten Dreher den 21:21-Ausgleich. Doch die Gäste ließen nicht locker. Und so mussten die Mannen von TSV-Coach Jürgen Voglschon ihre ganzen kämpferischen Qualitäten auspacken um den Gegner in Schach zu halten. Trotz einer klaren Fünf-Tore-Führung (33:28) machte sich zum Ende der Partie wieder der Schlendrian sich im Spiel breit. Doch der zweite Sieg des TSV in der Bezirksoberliga war nicht mehr gefährdet. Mit entscheidenden Anteil am zweiten Saisonsieg hatte Tobi Bärsch mit seinenelf Toren.

Stenogramm TSV Indersdorf:

Vinzenz Altenweger, Michl Siemens und Matze Stephan im Tor, Tobi Bärsch 11/3, Philipp Schröder, Richie Baumbach 2, Ferdi Huber 3, Tim Plundke 10, Rene Sperrer 5/2, Stefan Kiegerl 1, Andi Reuther 3, Philipp Zeimet.

Große Begeisterung bei Schnupper-Handballstunden in der Grundschule Markt Indersdorf In Abstimmung mit dem Bayerischen Kultusministerium führten der Deutsche Handballbund (DHB), der Bayerische Handball-Verband (BHV) und seine Mitgliedsvereine mit Schnupper-Handballstunden den dritten bayernweiten Grundschul-Aktionstag durch.
Daran beteiligten sich diesmal auch die zweiten Klassen der Grundschule Markt Indersdorf und für die Kinder war das eine Riesengaudi.
Realisiert werden konnte diese Aktion in Indersdorf durch Co-Trainer Volker Wenzel und die Jugendspielerin Lea Boldt vom TSV Indersdorf, unterstützt wurden die beiden durch Sportlehrer der Schule.
Die Kinder trainierten zum Beispiel, wie man einen Ball fängt, ohne dass dieser im Gesicht landet oder übten sich in Wurftechniken, mit denen man nicht nur gezielt Medizinbälle von einer Bank schießt. Mit kindgerechten Spiel- und Übungsformen lernten die Zweitklässler schnell, wie ein Tor effektiv verteidigt wird und dass man den Strafraum niemals betreten darf, „weil da die Krokodile vom Gegner lauern“. Belohnt wurden alle teilnehmenden Kinder mit zwei Stunden ohne Mathe oder Deutsch dafür mit viel Spiel, Spaß und Bewegung sowie mit einer Urkunde des BHV.
Ziel der deutschlandweiten Aktion war es, den Kindern an einem bewegungsreichen Vormittag die Freude am Handball und am weiteren Sporttreiben zu vermitteln.
Mit Blick auf die Handball-WM der Damen vom 1. bis zum 17. Dezember 2017 in Deutschland sollte bei Kindern verstärkt Spaß und Interesse auch an dieser Sportart geweckt werden. Denn Handball ist „simply wunderbar“ – so lautet der WM-Slogan.
Insgesamt beteiligten sich in Indersdorf über 90 Kinder in mehreren Gruppen zu je zwei Schulstunden und alle waren sich einig: Handball ist nicht nur „simply wunderbar“ sondern „gaaaanz toll“ und es wäre nicht verwunderlich, wenn sich bei den nächsten Trainingsstunden die TSV-Handball-Trainer dieser Altersgruppe über einige neue Gesichter in ihren Mannschaften freuen könnten.
Denn ein paar Mädchen diskutierten beim Verlassen der Halle bereits eifrig, ob sie nicht die Reitstunde verlegen könnten um auch zum Handball zu gehen.

Bilder und Texte vom Handballaktionstag veröffentlicht auch der BHV auf seiner Homepage:

Hier der Link zur BHV-Seite

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Mit einer Galavorstellung gegen den SVW Burghausen spielten sich die Indersdorfer Handballer den Frust von der Seele nach dem 24:43- Debakel gegen die TG Landshut II am vergangenen Spieltag. Mit 35:25(14:10) fertigten sie die Gäste ab. Bekam die TSV-Defensiv in Landshut noch die Note sechs verpasst, so agierte die Abwehr diesmal fast fehlerfrei. Anscheinend hatte TSV-Coach Jürgen Vogl im Training unter der Woche die richtigen Worte gefunden. Einen gehörigen Anteil am letztlich klaren Erfolg hatte dabei Torhüter Matze Stephan. Mit einigen Glanzparaden, darunter zwei gehaltene Siebenmeter, trieb er die gegnerischen Angreifer schier zur Verzweiflung. Nach der Pause konnte sich auch noch Torhüter Vinzenz Altenweger auszeichnen. Neben der stabilen Abwehr verdiente sich diesmal auch die Offensive die Note eins. Die herausgespielten Torchancen wurden konsequent genutzt. Dass sich dabei alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten, belegt diese Feststellung. Vor allem der junge Andi Reuther glänzte da mit seinen sieben Treffern.

Trotz des klaren Sieges sollte die TSV-Mannschaft allerdings nicht abheben, sondern schön auf dem Teppich bleiben. Denn der Gegner war verletzungsbedingt arg gebeutelt. Trainer Oliver Nagel brachte gerade mal sechs Feldspieler aufs Parkett. In der ersten Halbzeit machte sich das noch nicht bemerkbar. Bis kurz vor dem Pausenpfiff der ausgezeichnet leitenden Unparteiischen Michael Baumann und Klaus Schmid hielt sein Team die Partie offen. Erst zwei Treffer in Folge von Richie Baumbach sorgten für eine beruhigende 14:10-Pausenführung der Glonntaler. Nach der Pause gingen die Gäste dann allerdings im furiosen Angriffsspiel der Hausherren schließlich noch unter.

Stenogramm TSV Indersdorf:

Vinzenz Altenweger und Matze Stephan im Tor, Tobi Bärsch 6/2, Philipp Schröder 1, Richie Baumbach 6, Frank Wilberg 1, Ferdi Huber 4, Tim Plundke 4, Rene Sperrer 6, Andi Reuther 7,

Die Saison läuft und wir haben noch Potential noch oben.Wir haben eine sehr erfreuliche Entwicklung in der weiblichen D-Jugend zu verzeichnen. Aktuell umfasst der Kader 15 Spielerinnen der Jahrgänge 2007-2005. So ging man in die Saisonvorbereitung und konnte beim Vorbereitungsturnier in Gröbenzell einen sehr guten 3. Platz belegen, obwohl nicht alle Spielerinnen mit von der Party sein konnten. Positiv ist zu erwähnen, dass die Mannschaft auch den FairPlay-Preis verleihen bekommen hat.Aufgrund des Rückzuges einer Mannschaft hatte die wD unerwartet spielfrei am ersten Heimspielwochenende im September und so ging es eine Woche darauf gleich zum vermeidlich schwersten Gegner in der Staffel. Das Landkreis-Derby gegen die HSG Schwab/kirchen wurde das erwartet schwere Spiel und am Ende musste man mit einer 24:11 Niederlage die Heimreise antreten. Vor allem in der ersten Halbzeit hatte man zu viel Respekt vor dem Gegner und dessen aggressiver Deckungsarbeit. So konnte das gewohnt sehr gute Angriffsspiel während der gesamten Party nicht entfaltet werden. Auch tat man sich in der Deckung sehr schwer gegen die schnellen Spielerinnen des Gegners und kassierte so sehr viele einfache Gegentore.Am darauf folgenden Wochenende wollte man dann schon zeigen, dass man es viel besser kann gegen unseren nächsten Gegner, den SSV Schrobenhausen. Das merkte man von Beginnan. Aus einer offensiven Deckung heraus kam man immer wieder zu Balleroberungen, welcheiin viele Tore umgesetzt werden konnten. Nach einer klaren Pausenführung schaffte es die Mannschaft durch schönes Zusammenspiel, dass sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Besser geht es fast nicht. Auch konnte sich die Mannschaft auf eine gute Torhüterleistung verlassen. Am Ende gab es einen klaren 37:6 Erfolg für die Mädels.Die Trainer hoffen, dass sich dieser Aufwärtstrend fortsetzt und die Mannschaft auch in den kommenden Spielen einen attraktiven und torreichen Handball zeigt.

Hochspannung pur und ein knapper Sieg gegen SV Wacker Burghausen

Mit Spielanpfiff völlig von dem schnellen und aggressiven Mannschaftsdeckungsspiel des SV Wacker Burghausen überrascht, mussten unsere siegverwöhnten Jungs bereits in den ersten vier Spielminuten fünf bittere Tore einstecken. Ihre Anspannung stieg spürbar. Etliche hochkarätige Torchancen blieben ungenutzt und mit ungenaue Pässen und zahlreichen Ballverlusten machten sie es ihrem Gegner leider sehr leicht. Bereits nach viereinhalb Minuten zückte Trainer Jürgen Vogl die erste Timeout-Karte. Welche Worte er für seine entmutigte und nervöse Mannschaft auch gefunden haben mag bleibt wohl ein Geheimnis, doch mit dem Schlachtruf „Auf Sieg“ kehrten seine Jungs wieder selbstsicher und mehr als bereit für die Aufholjagt auf das Spielfeld zurück.

Zehn Minuten später hatten sie den Rückstand aufgeholt, die Führung übernommen und konnten mit einem verdienten 3-Tore Vorsprung (11:8) in der Halbzeitpause wieder Kräfte sammeln. Doch an Sieg war noch lange nicht zu denken! Der SV Wacker Burghausen gab sich nicht geschlagen und schaffte es in der zweiten Spielhälfte, die Indersdorfer nicht davonziehen zu lassen und an ihnen dran zu bleiben. Ihr Rückstand verringerte sich bis auf ein Tor und schließlich zogen sie sogar gleich. In den letzten zwei Minuten war dann endlich klar, mit einer Niederlage müssen sich unsere Jungs nicht auf die Heimfahrt machen, aber auch ein Unentschieden hätte sich fast so angefühlt.

Die lang ersehnte Erlösung brachte erst der Schlusspfiff. Erschöpft aber überglücklich feierten die Jungs ihren 20:19 Sieg und ihren bisherigen Erfolg als Aufsteiger in die Bezirksoberliga: zwei Spiele, zwei Siege und somit Tabellenerster! Es war ein hart erkämpfter Sieg in einem tempohohen Spiel. So gab es insgesamt fünf gelbe Karten, 9 mal 2-Minuten Strafen und sieben 7-Meter. Folge waren zahlreiche Abschürfungen, blaue Flecken, blutige Lippen und sogar ein abgebrochenes Stück Zahn. Wieder hat sich jedoch gezeigt, dass die Jungs der D1 zu einer Mannschaft mit großem Teamgeist zusammengewachsen sind, die mit eisernem Siegeswillen und viel Spaß am Handball auch schwierige Herausforderungen meistern kann.

Torschützen TSV Indersdorf: Jan Vogl 9, Laurin Günther 6, Lars Fink 2, Elias Kroiß 1, Philip Landenberger 1, Luca Stosiek: 1

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