Einen weiteren herben Rückschlag mussten die Herrenhandballer des TSV Indersdorf am vergangenen Sonntag in Freising hinnehmen. Bei der zweiten Mannschaft der HSG Freising-Neufahrn reichten 20 Minuten gute Leistung ab der 15. Spielminute nicht aus, um zu punkten.

Nach der verschlafenen ersten Viertelstunde, die die Gastgeber nutzten und mit 8:4 in Front gingen, rissen die Herren um Spielertrainer Tobi Bärsch und den wieder einmal herausragenden Torhüter Mike Siemens das Ruder herum. Die Abwehr stand nun etwas stabiler und im Angriff wurden gute Chancen heraus gespielt. Alle Mannschaftsteile Indersdorfs konnten so bis zur 36. Minute einen 20:14 Vorsprung hereausspielen.

Danach war allerdings mal wieder ein Bruch im indersdorfer Spiel zu erkennen. In der Abwehr fehlte die Verbissenheit und im Angriff wurde die eine oder andere Großchance ausgelassen. Hinzu kamen Konzentrationsmängel, die sich in einfachen Fehlern im Spielaufbau und Undiszipliniertheiten, die zu unnötigen Zeitstrafen führten, zeigten. Kurz vor dem Ende wurde die Chance auf die Führung ausgelassen und im Gegenzug verwandelte der Gastgeber 15 Sekunden vor dem Ende der Partie einen Tempogegenstoß zum 27:26 Endstand.

Insgesamt waren es zu viele Kleinigkeiten, die letztlich den Sieg kosteten und vielleicht braucht es auch einfach etwas Glück, damit die treuen und lautstarken Fans endlich belohnt werden können. Dieses Glück müssen sich die Herren aber im kommenden Heimspiel gegen den TV Passau hart erarbeiten. Der Gegner ist in den eigenen Reihen ein weitgehend unbeschriebenes Blatt, steht aber mit 4:4 Punkten deutlich besser da, als der TSV. Anpfiff ist kommenden Samstag, 02.11. um 18:00 Uhr, in der Sporthalle am Gymnasium.

Für den TSV Indersdorf spielten: Mike Siemens (Tor), Tobi Bärsch 8/3, Philipp Schröder, Manuel Krois, Ferdi Pöllner 1, Milo Kaurin 6, Therry Claussen 4, Andi Reuther 2, Aladin Zeimet 3, Kara Vejnovic 2, Fabian Blumenschein (Betreuer)