Die gute Nachricht zuerst: Die Verletzung von Rückraumspieler Jan Vogl stellte sich als nicht so schwerwiegend heraus, wie die ersten Befürchtungen lauteten. Natürlich wird er trotzdem einige Zeit fehlen. Zusätzlich zu Jan, gesellte sich auch noch Elias Kroiß durch eine erneute Gehirnerschütterung mit auf die Verletztenliste, womit wir schon bei den schlechten Nachrichten sind. Außerdem fehlte noch Philip Landenberger urlaubsbedingt, sodass Trainer Jürgen Vogl gleich drei wichtige Spieler, darunter beide etablierten Kreisläufer, ersetzen musste.

Nichtsdestotrotz stand ein qualitativ hochwertiger Kader auf dem Feld, der über weite Strecken zeigte, dass man endlich den erlösenden ersten Sieg einfahren wollte. Nach unkonzentrierten ersten fünf Minuten (1:3) steigerten sich unsere Jungs konnten bis zur 19. Minute mit 9:6 in Führung gehen. Aufgrund fehlender Wechselmöglichkeiten im Rückraum und den daraus resultierenden schwindenden Kräften der indersdorfer Kids, konnten sich die Gegner aus Günzburg allerdings bis zu Halbzeit wieder auf 12:12 herankämpfen.

Wieder drohte das Spiel trotz guter Leistungen und aufopferungsvollem Kampf zu kippen. Leider konnten auch die anspornenden Worte von Trainer Vogl und die taktischen Vorgaben für die kommenden 25 Minuten den Negativtrend aus den letzten 5 Minuten vor dem Seitenwechsel nicht stoppen und die Kids lagen bereits nach 29 Minuten mit vier Toren hinten (12:16). nach der resultierenden Auszeit fingen sich Vogl Schützlinge wieder, kamen aber bis zum Ende der Partie nicht mehr nennenswert an den VfL heran und verloren schlussendlich mit 24:28.

Trotz der erneuten Niederlage haben sich unsere Nachwuchshandballer ein großes Lob von ihren Trainern und auch von den Fans verdient, welche doch sehr beunruhigt ob der angespannten Personalsituation waren.