Die Handballer des TSV Indersdorf und die der HSG Freising-Neufahrn teilten sich im Spiel der Bezirksoberliga Altbayern die Punkte beim 21:21 (9:10) Unentschieden. Punktgewinn hin, Punktgewinn her, beim TSV Indersdorf herrschte kurz vor Spielende Schockstarre. Ihr bis dahin mit effektivster Akteur, Kreisspieler Richie Baumbach, verletzte sich schwer. Erste Diagnose im Krankenhaus war ein Nasen- und Nasenscheidewandbruch. Indersdorfs sportlicher Leiter Joschka Reichert konnte sich angesichts der schweren Verletzung seines Spielers nur schwer zu einer ausgiebigen Spielanalyse durchringen. Er bezeichnet schließlich die Partie als ein gutes Bezirksoberligaspiel, mit einer gerechten Punkteteilung. In der Aufarbeitung der 60 Minuten lobte er zwardie geschlossene Mannschaftsleistung seines Teams, doch folgte gleich ein Kritikpunkt. "Als wir mit vier Treffern 19:15 vorne lagen, leistete sich unsere Spieler einfach zu viele individuelle Fehler, die einen möglichen Sieg zunichte machten."

Zum Spiel: Vom Anpfiff weg dauerte es eine Weile, ehe sich die Indersdorf Abwehr auf das variable Spiel der Gäste einstellten konnte. Als dies dann gelang, wog das Spiel hin und her. Keines der Teams schaffte es sich entscheidend absetzen. Als dies den Gastgebern mit den von Reichert zitierten 19:15 gelang, schienen die Weichen für einen Heimsieg gestellt zu sein. Doch dann folgten die Fehler. Dass ausgerechnet der ehemalige Indersdorfer Spieler Marco Mair den 21:21-Endstand markierte (58:26), fand man bei den Indersdorf Spielern nicht gerade lustig. "Das verzeihen wir dem Marco nie", meinte dazu schmunzelnd ein Indersdorf Fan. Eine solide Leistung boten die beiden Unparteiischen, die Geschwister Katharina und Maria Guggenberger.

Stenogramm TSV Indersdorf: Michl Siemens und Vinzenz Altenweger im Tor, Tobi Bärsch 8/3, Richie Baumbach 5, Ferdi Huber 3, Tim Plundke, Aleksander Kaurin 1, Stefan Kiegerl, Andi Reuther 3, Rene Sperrer 1.

Dachauer Nachrichten

Die Handballer des TSV Indersdorf haben in der Bezirksoberliga Altbayern beim Tabellenletzten HG Ingolstadt einen überaus wichtigen 28:27 (13:11)-Erfolg gefeiert. Bis allerdings der Sieg perfekt war, wurden die Nerven der zahlreich mitgereisten Indersdorf Fans überaus arg strapaziert. Nicht nur der aufopfernd kämpfende Tabellenletzte bereitete den Glonntalern einige Probleme, sondern anscheinend auch das bestehende Harzverbot in der Ingolstädter Halle. Vor allem in der ersten Halbzeit dominierte die HG zeitweise das Spielgeschehen. Dass die Glonntaler trotzdem mit einer 13:11-Führung in die Pause gingen, war ein Verdienst von Torhüter Michl Siemens, der mit einigen Paraden glänzen konnte.

Doch auch nach dem Seitenwechsel lief es in der Anfangsphase beim TSV Indersdorf noch nicht rund. Erst als Thomas Steigerwald, Rene Sperrer undTobi Bärsch einen vermeintlich beruhigenden Vier-Tore-Vorsprung (17:13) erzielten, schien die positive Wende für die Glonntaler eingeläutet zu sein. Doch dann der Blackout im Spiel der Indersdorfer, den die Hausherren mitvier Treffern in Folge zum 17:17 (36.10) nutzten. Als dann die Ingolstädter in der Schlussphase der Begegnung sogar mit 26:25 (55.33) in Führung gingen, schien die Partie zugunsten der Hausherren zu kippen. Doch in dernoch verbleibenden Spielzeit ließen Rene Sperrer und Tim Plundke (2) mit ihren Treffern die eigenen Fans doch noch jubeln. Über die Leistung der eigenen Mannschaft wurde nach Spielende beim Indersdorfer Anhang nichtlange diskutiert. Es herrschte die einhellige Meinung, dass nur die zwei wichtigen Punkte zählen.

Stenogramm TSV Indersdorf. Michl Siemens und Vinzenz Altenweger im Tor, Tobi Bärsch 10/2, Richie Baumbach, Thomas Steigerwald 3, Ferdi Huber 1, Tim Plundke3, Christian Eichmann, Rene Sperrer 9, Andi Reuther 2.

Es war ein hartes Stück Arbeit, bis der überaus wichtige 31:28 (15:16)-Erfolg der Indersdorfer Handballer gegen den Tabellenvorletzten SG Moosburg unter Dach und Fach war. Die Gäste traten beileibe nicht auf wie ein Abstiegskandidat. Vor allem in der ersten Halbzeit bestimmte die SG über weite Strecken das Spielgeschehen. Ihre wieselflinken Angreifer bereiteten der TSV-Abwehr einige Probleme. Richie Baumbach erzielte zwar das 1:0 für die Glonntaler, doch das war dann schon über einen langen Zeitraum hinweg die einzige Führung der Gastgeber. Völlig verdientgingen die Moosburger mit einer 16:15-Führung in die Pause. Warum das so war, da muss man sich nur die letzten Spiele des TSV Indersdorf ins Gedächtnis rufen und da wiederholt man sich stetig. Eine Vielzahl technischer Fehler und zahlreich vergebenen gute Torchancen wechselten sich da ab.

Nach dem Seitenwechsel waren die Indersdorfer Angreifer bei der Verwertung ihre Torchancen dann wesentlich effizienter. Doch die Gäste ließen nicht locker. In der Schlussphase der Begegnung lebte die Partie schließlich von der Spannung. Die Hallenuhr zeigte 56.39 Minuten an, als Daniel Stuckenberger für die Gäste den 28:28-Ausgleich erzielte. Welche der beiden Teams würde in den dramatischen Schlussminuten die besseren Nerven und den längeren Atem haben. Die Frage beantwortete TSV-Angreifer Rene Sperrer. Mit zwei Treffern in Folge stellte er auf 30:28 und als Ferdi Huber das 31:28 (59.01) erzielte, war der etwas glückliche Sieg des TSV Indersdorf in trockenen Tüchern. Sicherlich auch dadurch, weil die Mannschaft trotz einer nicht gerade berauschenden Vorstellung bis zum Schlusspfiff ihre kämpferischen Qualitäten in die Waagschale warfen.

StenogrammTSV Indersdorf: Michl Siemens und Vinzenz Altenweger im Tor, Tobi Bärsch 8/2, Richie Baumbach 5, Ferdi Huber 3, Tim Plundke 1, Aleksander Kaurin 4, Rene Sperrer 9, Andi Reuther 1, Thomas Bauer.

 

Siegesfoto Moosburg

Erster doppelte Punktgewinn für die Handballer des TSV Inderrsdorf im neuen Jahr. Mit 32:31 (15:16) setzen sich die Glonntaler im Heimspiel der Bezirksoberliga Altbayern knapp gegen den Tabellendritten TG Landshut II durch und nahmen damit erfolgreich Revanche für die deftige 24:43-Pleite aus dem Vorrundenmatch.

Allerdings muss man den Erfolg der Hausherren etwas relativieren. Der Gegner trat in Indersdorf nur mit sechs Feldspielern an. Als nach gut zehn Minuten für ihren Spieler Florian Hochholzer die Partie wegen einer Verletzung beendete war, spielte die TG Landshut die verbleibende Zeit in Unterzahl. Die Mannschaft von TSV-Coach Jürgen Vogl konnte die Überzahl allerdings nicht nutzen. Vogl brachte dieses Manko auf den Punkt. "Einmal agierten einige meiner Jungs weit unter ihren Möglichkeiten und dann leisteten sie sich eine Menge von technischen Fehlern", bemängelte er. Dass die Chancenverwertung vor allem in der ersten Halbzeit mehr als mangelhaft war, erwähnte Vogl auch noch. Trotz Unterzahl spielte die TG Landshut ihre spielerische Klasse immer wieder aus und lag ständig in Führung. Erst nach gut zwanzig Minuten gelang den Gastgebern erstmals der 10:10-Ausgleich. Zur Pause führten die Gäste mit 16:15.

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Landshuter weiter des Spielgeschehen. Erst als Aleksander Kaurin den 22:22-Ausgleich (41.08) gelang schien sich der Umschwung zugunsten des TSV Indersdorf anzubahnen. Doch die Gäste ließen nicht locker. Die Spannung war im weiteren Spielverlauf nicht mehr zu übertreffen. Die TSV-Abwehr strahlte nun etwas mehr Sicherheit aus, als Vogl den reaktivieren Ex-Indersdorfer Tommy Bauer in die Abwehr beorderte. Die spielentscheidende Szene dann eine halbe Minute vor Spielende, als Ferdi Huber, der vor allem in der ersten Halbzeit einige klare Torchancen verballerte, seine Mannschaft mit 32:30 in Führung brachte. Zu mehr als zum 31:32 reichte es für die Landshuter nicht mehr. Vogl gab nach Spielende dann auch zu, dass es ein mehr als glücklicher Sieg war und seine Mannschaft beileibe nicht ihre beste Leistung abrufen konnte.

Einen Punkt verschenkt, oder gar einen Punkt gewonnen? Die Frage stellt sich beim 32:32 (16:17)- Unentschieden der Indersdorfer Handballer im Bezirksoberliga-Heimspiel gegen den Tabellennachbarn SSG Metten. Aufgrund des gesamten Spielverlaufes muss man feststellen, dass die Punkteteilung ein gerechtes Ergebnis war.

Die spielerischen Akzente der Partie setzten in der ersten Halbzeit zweifelsohne die Gäste. Während die Glonntaler wieder einmal ihre Torchancen in der Anfangsphase verballerten, nutzte die SSG ihre eiskalt. Dass der TSV nach gut zehn Minuten mit 3:8 im Hintertreffen lag, war deshalb nicht verwunderlich.

TSV-Coach Jürgen Vogl nahm nach dem achten Gegentreffer eine Auszeit um seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Außerdem animierte Tobi Bärsch in dieser Auszeit seine Mitspieler lautstark, doch endlich aufzuwachen. Sein Appell schien zu fruchten, denn im weiterem Spielverlauf lief es beim TSV etwas besser. Der Rückstand zur Pause betrug nur ein Tor (16:17), es war noch alles drin für den Bezirksoberligisten aus dem Herzen des Dachauer Landkreises.

Auch nach dem Seitenwechsel wog das Spiel hin und her. Die SSG Metten legte vor, der TSV Indersdorf zog nach. Als sich Rene Sperrer nach der dritten Zeitstrafe (40.) beim Stande von 20:20 die rote Karte einhandelte, bekamen die Gäste wieder Oberwasser; in Unterzahl kassierten die Hausherren danach drei Treffer in Folge. Doch nun packten die Glonntaler ihrer kämpferischen Qualitäten aus. Als Tobi Bärsch, mit 13 Toren bester Torschütze des TSV Indersdorf an diesem Abend, das 32:31 (59.00) erzielte, schien der Sieg perfekt. Doch Pavel Schut erzielte für die SSG Metten kurz vor Spielende noch den nicht unverdienten Ausgleichstreffer zum 32:32-Endstgand.

Neben dem bereits erwähnten Tobi Bärsch war TSV-Neuzugang Aleksander Kaurin mit acht Treffern ein Garant für den Punktgewinn der BOL-Mannschaft des TSV Indersdorf.

Stenogramm TSV Indersdorf. Vinzenz Altenweger und Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch 13/7, Richie Baumbach 3, Frank Wilberg, Ferdi Huber 3, Tim Plundke 3, Aleksander Kaurin 8, Rene Sperrer 1, Andi Reuther 1.