mC Bayernliga

Mit dem 01.Juni war es dann klar! Die Indersdorfer männlich C1 spielt kommende Saison in der Bayernliga.

Nachdem der Einzug im vorangeganen Qualiturnier im dramatischen 7-Meter-Werfen gegen die Jugend aus Allach noch nicht klar gemacht werden konnte, ging es vergangenes Wochenende nach Wolfratshausen zur zweiten Runde der Bayernliga-Qualifikation.

Leider konnte der Etatmäßige Coach Jürgen Vogl nicht mit anreisen, doch er schickte mit Tobias Bärsch und Matthias Stephan ausgezeichneten Ersatz.

Unter den Aushilfstrainern spielten die Jungs ordentlich auf und rockten das Turnier. Um diese Aussage zu tätigen braucht man der Veranstaltung nicht beigewohnt zu haben, die Ergebnisse sprechen für sich! Bei einer Spielzeit von 20 Minuten pro Halbzeit siegten sie 31:14 gegen den TSV Herrsching und mit 38:24 gegen die HSG Isar-Loisach.

An dieser Stelle ein Chapeau! an unsere Jungs, ein Vergelt's Gott an die Trainer, und natürlich ein Vui Spaß an unsere Zuschauer, die kommende Saison viele hochkassige Spiele unserer C1-Jungs anfeuern darf!

 

P.S: Ein ausführlicher Bericht zu der Quali-Runde folgt!

Beim Meisterschaftsturnier der Sieger der jeweiligen ÜBOL-Staffeln zeigten sich die Indersdorfer Jungs der männl. C-Jugend mal wieder von ihrer Schokoladenseite.

Die beiden Vorrundenbegegnungen gegen die TV Lauf und den TSV Mainburg konnten mit durchweg überzeugenden Leistungen mit 19:18 und 17:15 gewonnen werden. Besonders ansprechend war die spielerische Art und Weise wie unsere Mannschaft die Siege einfahren konnte.

Im Halbfinal war jedoch gegen ein körperlich überlegenes Team aus Kaufbeuren/Neugablonz kein Gras gewachsen. Platt von den beiden Partien in der Vorrunde, verlor unser junges Team mit 13:16 und waren im Großen und Ganzen gegen den späteren Turniersieger chancenlos.

Diese Leistung sollte jedoch Mut für das anstehende Qualifikationsturnier am Samstag, den 04.05.2019 in Trudering machen. Anpfiff zum ersten Spiel gegen den TSV Schwabmünchen ist um 10.30 Uhr.

Jungs, Mund abwischen und mit Elan in die Bezirksligasaison

Niemand hat vor Saisonbeginn daran einen Gedanken verschwendet, dass unsere Männermannschaft aus der Bezirksoberliga absteigen könnte. Doch ist es dann leider passiert.

Die Umstände die dazu führten, sind hinreichend bekannt. Einmal verließen Frank Wilberg, Tim Plundke und Thomas Steigerwald aus unterschiedlichen Gründen den Verein. Mit den Neuzugängen Alex Hauser, Niklas Dietel, Marcel Brudtloff, Aleksander Vejnovic, und während der Saison mit Rückkehrer Henry Claussen, konnte man den Kader qualitativ und auch personell aufrüsten. Doch schon vor dem ersten Spieltag folgte der erste Dämpfer. Rene Sperrer, einer unserer Leistungsträger, verletzte sich so schwer in der Vorbereitungsphase und fiel die gesamte Saison aus. Die Verletztenliste erweiterte sich im Verlauf der Saison mit Patrick Schmidt, Andi Reuther und Ferdi Pöllner. Hingegen war es erfreulich, dass sich unser ehemaliger Stammtorhüter Matze Stephan wieder zu uns gesellte, der dann aber in der Endphase der Saison aus gesundheitlichen Gründen wieder passen musste.

Dass dann schließlich auch noch der oft zitierte Handballgott unserer Mannschaft nicht gut gesinnt war, passte zur verkorksten Saison. So wurden die Begegnungen gegen Altötting, Metten, Eggenfelden, Burghausen und Deggendorf teilweise erst Sekunden vor Spielende zugunsten der Gegner entschieden. Dass unsere Mannschaft aber in einigen Begegnungen ihre sicherlich vorhandenen spielerischen Qualitäten nicht abrufen konnte, sollte nicht verschwiegen werden und machte das Kraut zusätzlich noch fett, um einen bayerischen Ausspruch zu gebrauchen.

Was bleibt nach der Saison und dem Abstieg? Vor allem die Hoffnung, dass unsere Mannschaft durch den Abstieg nicht auseinanderfällt. Vielmehr wäre es begrüßenswert, wenn unsere Jungs in der kommenden Saison 2019/20 alles versuchen sollten, eventuell wieder aufzusteigen. Das wünscht sich nicht nur die gesamte Abteilungsleitung, sondern auch die vielen treuen Fans unserer Mannschaft.

Nun ist es endgültig. Die Handballer des TSV Indersdorf müssen aus der Bezirksoberliga Altbayern absteigen. Besiegelt wurde der Abstieg im letzten Saisonspiel durch eine 20:21 (8:10)-Heimniederlage gegen den TSV Schleißheim. Das war dann für die Glonntaler der Schlusspunkt hinter eine total verkorkste Saison. Bereits vor dem Match warteten die Gäste aus Schleißheim mit einer Besonderheit auf. Sie bestanden darauf, dass die Partie ohne Harz gespielt werden muss (siehe dazu den Kommentar).

Im Spiel selbst hatten die Indersdorfer mit dem Spielgerät deutlich mehr Probleme als die Gäste. Vom Anpfiff weg übertrafen sich beide Mannschaften an Harmlosigkeit. Der Pausenstand von 10:8 für die Gäste verdeutlichen diese. Bei den Glonntalern überzeugte da nur Torhüter Michl Siemens der glänzen konnte.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gästen wesentlich besser ins Spiel, die ihre Führung bis auf sechs Treffer (16:10) ausbauten. Erst in der Schlussphase der Partie hielten die Indersdorfer das Match wieder offen. Mehr als zur knappen 20:21-Niederlage reichte es nicht mehr. Der Abstieg war damit endgültig besiegelt.

Stenogramm TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Alex Hauser, Tobi Bärsch 5/3, Philipp Schröder 1, Richie Baumbach, Ferdi Huber 6/2, Ferdi Pöllner, Niklas Dietel 3, Marcel Brudtloff 1, Philipp Zeimet 4/1, Aleksander Vejnovic.

Kommentar Harz ist bei Handballern ein beliebtes Produkt, um den Umgang mit dem Spielgerät etwas zu stabilisieren. Dass nun im letzten Saisonspiel am 13.April in Indersdorf die Gäste aus Schleißheim darauf pochten, dass die Partie ohne Harz ausgetragen werden muss, entfachte unter den Zuschauern Verwunderung. Doch die Forderung der Gäste entspricht den Statuten des Bayerischen Handballverbandes, wie dessen stellvertretender Spielleiter Herbert Bochmann nach Rücksprache mit unserer Zeitung bestätigte. Nach den Statuten des BHV bestehe für die Bezirksoberliga generell ein Harzverbot, wie Bochmann weiter mitteilte. Dass dieses Verbot bei vielen Vereinen nicht eingehalten wird, das liegt auf der Hand und ist hinreichend bekannt.

Warum der TSV Schleißheim dieses Harzverbot in Indersdorf einforderte, hat einen einleuchteten Grund. Der TSV trägt seine Heimspiele bekanntlich in einer städtischen Halle aus und dort besteht ein vom Hallenbetreiber ausgesprochenes Harzverbot. Dass sich die Schleißheimer durch ihre Verbotsforderung im Spiel gegen Indersdorf einen Vorteil erhofften, das kann man dem Verein nicht absprechen.