Nach dem Erfolg der männlichen D-Jugend in der letzten Saison und dem großen Zulauf von neuen Spielern wurde die Chance ergriffen eine zweite Mannschaft auf die Beine zu stellen. Dies ermöglichte vor allem dass jeder Spieler aktiv am Spielbetrieb teilnehmen kann um wichtige Spielerfahrung zu sammeln. Damit dies gelingen konnte mussten einige organisatorische Hürden überwunden werden.

Wolfgang K. und Gerhard G. halfen als Zeitnehmer und Sekretär um die neuen elektronischen Spielberichte mittels Nu-Score bei Heimspielen befüllen zu können. Den leckeren Kuchen steuerte Gerlinde W. bei.

Am wichtigsten war es einen zweiten Trainer zu finden, der Claudia (selber im Spielbetrieb) bei Spiel- und Trainingsüberschneidungen unterstützt. Mit Andreas Reuter wurde dieser gefunden. Er hatte gleich das Vergnügen das Auftaktheimspiel der „Neulinge“ gegen den TSV Dachau 65 zu begleiten und wurde von der Mannschaft und den Eltern begeistert aufgenommen. Und siehe da die frisch zusammengestellte mD2 hält in der 1. Halbzeit (4:9) überraschend gut mit. In der zweiten Hälfte zeigten sich dann konditionelle Schwächen, welche der spielerfahrene TSV zum Endstand (6:18) ausnutzte.

Torschützen waren Titus W. und Nicolas D. mit zwei und Timon K. und Elias W. mit jeweils einem Treffer.

Ein besonderes Lob ging hierbei an Tormann Marko Z. der ebenfalls sein Debut feierte.

 

Ein ähnliches Bild zeigte sich auch beim ersten Auswärtsspiel mit nunmehr zwei guten Tormännern (Marco P. und Marko Z.) gegen einen starken ASV Dachau, hier schien die Mannschaft begleitet von Claudia Voss schon sicherer zu agieren (HZ 3:8 / Endstand 8:18). Torschützen: Timon K. (4) , Lars V. (2), Titus W. (1) und Linus F. S. (1).

 

Fast schon auf Augenhöhe konnte das 3. Spiel, gegen Karlsfeld, in Indersdorf bezeichnet werden auch wenn sich dies noch nicht im Ergebnis (HZ 2:6 / Endstand 5:15) widerspiegelte. Immer wieder gelang es Lorenz K., Frederic G. und Moritz K. den Ball vom Gegner abzuluchsen und einen Gegenangriff zu starten jedoch waren die Abschlüsse für den guten Tormann der gegnerischen Mannschaft nicht schlagkräftig genug. Das spannende Spiel unter dem souverän pfeifendem Schiedsrichter Pascal Rodig wirkte flüssig und man sah die Begeisterung in den Augen der Kids und Eltern.

Torschützen: Nicolas D. (2), Valentin S. (1), Elias W. (1) und Timon K. (1).

Das Ziel Erfahrung, Routine und Spaß am aktiven Spielbetrieb zu sammeln wurde erreicht und damit der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft der mD2 gelegt.

mD2

Die Handballer des TSV Indersdorf kassierten in der Bezirksoberliga Altbayern bei der TG Landshut mit 24:43 (9:22) eine deftige Niederlage. Das Debakel wird beim Landkreisverein in den nächsten Tagen wohl für einigen Gesprächsstoff sorgen. Sicherlich kann man beim Tabellenzweiten Landshut verlieren, doch die Art und Weise wie das passierte, das gibt Anlass zum besagten Gesprächsstoff. Die Grundlage dafür lieferte Matze Stephan durch seine Spielanalyse nach Spielende. Stephan vertrat den familiär verhinderten TSV-Coach Jürgen Vogl an der Seitenlinie. Vor allem kritisierte er das desolate Abwehrverhalten seiner Mannschaft. "Wenn man in dem Spiel Tore durch mehr als zwanzig Gegenstößen bekommt, sagt das eigentlich alles aus", sein hauptsächlicher Kritikpunkt. "Dass dann noch zahlreiche technische Fehler und unnötige Torabschlüsse dazu kamen, dann muss man sich nichtwundern, wenn nach dem Abpfiff so ein desaströses Ergebnis auf der Anzeigetafel steht", so Stephan weiter. Für die Schelte von Stephan sprichtauch, dass Abwehrorganisator Richie Baumbach mit sieben Treffern erfolgreichster Torschütze war. Ein kleiner Lichtblick in Spiel der Glonntalerwar der erste Einsatz von Neuzugang Philipp Zeimet mit seinen vier Toren. Eines ist sicher nach der peinlichen Niederlage, TSV-Coach Vogl bekommt in den nächsten Tagen eine Menge Arbeit, um seine Spieler wieder in die richtige Spur zu bekommen.

Stenogramm

TSV Indersdorf. Vinzenz Altenweger und Michael Siemens im Tor, Philipp Schröder, Richie Baumbach 7, Frank Wilberg 1, Ferdi Huber 1, Tim Plundke 2, Rene Sperrer 6, Andi Reuther 3, Philipp Zeimet 4.

Die Handballer des TSV Indersdorf haben ihren Saisonstart in der Bezirksoberliga Altbayern vermasselt. Mit 25:28 (12:15) mussten die Glonntaler dem TV Altötting die Punkte überlassen. Die Niederlage wird beim Landkreisverein mit Sicherheit kein großer Diskussionspunkt sein, sondern vielmehr die bestehende Personalnot. Nachdem Neuzugang Philipp Zeimet aus familiären Gründen fehlte und auch Frank Wilberg urlaubsbedingt nicht zur Verfügung stand, hatte TSV-Coach Jürgen Vogl nur einen Auswechsler auf der Bank. Als dann für Richi Baumbach nach der dritten Zeitstrafe bereits in der 24. Minute das Spiel beendet war, war die Auswechselbank bei den Gastgebern verwaist. Die noch vorhandenen Akteure waren nun über die verbleibende Spielzeit gefordert. Das taten sie mit Bravour. Kämpferische verdienten sie sich die Note eins. Bemängeln muss man etwas die mangelnde Chancenverwertung in Halbzeit eins. Das änderte sich nach einer eher durchwachsenen ersten Halbzeit nach dem Seitenwechsel. Da boten die Jungs von Vogl dem Gegner über weite Strecken durchaus Paroli. Da bewies vor allem Neuzugang Tim Plundke wie wertvoll er für den TSV sein kann. Mit sieben Treffern war er bester Torschütze. Aber auch seine Mitspieler gingen bis an ihre Leistungsgrenze. Zeitweise konnten sie den Rückstand sogar bis auf einen Treffer verkürzen und waren dem Ausgleich mehrmals sehr nahe. Letztlich muss man den Sieg der starken Gäste aber als verdient bezeichnen. 
Sollten die fehlenden Spieler den Spielerkader etwas aufbessern und die Mannschaft die Moral aus dem Altöttinger Spiel weiterhin in den Waagschale werfen können, ist dies ein Hoffnungsschimmer für die kommenden Spiele.

Stenogramm

TSV Indersdorf: Michl Siemens und Matze Stephan im Tor, Tobi Bärsch 6, Philipp Schröder, Richie Baumbach, Ferdi Huber 5, Tim Plundke 7, Rene Sperrer 5, Reuther Andi 2

Das diesjährige Jugend-Sommerhighlight war der Kinderbeachcup am 8. Juli in Ismaning. Auf ungewohnten Sand-Untergrund traten aus Indersdorf an die

- Minis als „Indersdorfer Sandmännchen“:

F Jugend Spiel

- E-Jugend als „Indersdorfer Sandpiraten“:

E Jugend
- weibliche D-Jugend als „Sandwitches“:

wD Jugend Spiel
- Indersdorfer männliche D-Jugend:

mD Spiel

Die mD belegte ganz knapp mit nur einem Punkt Unterschied hinter den 3 punktgleichen ersten Mannschaften einen sehr guten 4. Platz.

mD Jugend Jubel

Und die „Sandwitches“ wD-Truppe erreichte sogar mit dem 3. Platz das Podium.

wD Siegerehrung GruppePokal1

 

Aber das wichtigste: bei riesiger Hitze und heißen Handball-Begegnungen hatten alle Beteiligten einen genauso riesigen Spaß.

F Jugend2 Wasserschauer

Registriert und schnell abgehakt. So reagierte Indersdorfs Handball-Coach Jürgen Vogl nach der 25:37 (12:19)-Niederlage im letzten Punktspiel bei der TG Landshut II. Er konnte gelassen sein, denn der Klassenerhalt für sein Team stand bereits vor dieser Partie fest. So konnte es sich Vogl erlauben einige seiner Stammspieler zu schonen, die in der Endphase der Saison, trotz Verletzungen, auf die Zähne gebissen hatten um den Klassenerhalt zu sichern. Viel zu schreiben gab es deshalb auf dem Spielberichtsbogen nicht, denn es standen nur acht Spieler zur Verfügung. "Die ", konnte Vogl feststellen, "agierten in den ersten zwanzig Minuten der Begegnung durchaus auf Augenhöhe mit den Gastgebern." Dann sei das Spiel weggebroch und der Dampf war raus, musste er feststellen. Dass es trotzdem noch 25 Treffer wurden, dafür sorgte neben den weiteren Torschützen diesmal Ferdi Huber. Er agierte auf Höchstform und erzielte elf Tore.

2017 04 29 Landshut Ferdi Huber

Trotz der Niederlage überwog bei Vogl die Freude über den geschafften Klassenerhalt. Er ließ kurz die abgelaufene Saison Revue passieren: "Wer hätte im Januar darauf wetten wollen, dass wir die Liga halten würden, angesichts unserer permanenten Verletzungsmisere. Doch meine Jungs haben Charakter bewiesen, sich durchgebissen und dafür ein Riesenkompliment an die Mannschaft." Nicht unerwähnt lassen wollte es der Indersdorf Übungsleiter, dass sich in der angesprochenen misslichen Lage mit Stefan Kiegerl und Joschka Reichert zwei Ex-Indersdorfer noch einmal zur Verfügung stellten. Der Blick von Vogl ging nach dem letzten Saisonspiel bereits in die Zukunft: "Jetzt gehe es darum die Mannschaft möglichst zusammen zu halten."

TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch 5, Philipp Schröder, Richie Baumbach 2, Ferdi Huber 11, Marlon Rathschlag 2, Andi Dawid 3, Andi Reuther 2.

(Walter Hanusch, Dachauer Nachrichten Nr. 101/2017 vom 3.5.2017)