Jetzt kommt die Kür in der Landesliga-Quali

Am 22.4. ging es nach Mering. Hier stand die erste Runde zur BOL-Jugend-Quali der wC des TSV Indersdorf an. Neben dem Gastgeber vom SV Mering spielten wir gegen den TSV Schongau und den TSV Sauerlach. Da alle 3 Mannschaften nicht aus dem Spielbezirk Altbayern kommen, konnte man die Gegner nicht einschätzen. Die Trainer und mitgereisten Eltern, Funktionäre und Fans waren natürlich gespannt, wie sich unsere Mädels schlagen würden.

Im ersten Spiel ging es gleich gegen den SV Mering und die Mädels unserer wC legten los wie die Feuerwehr. Mit sehr hohem Tempo und wenig technischen Fehlern konnte schnell eine deutliche Führung herausgespielt werden, welche man sich bis zum Ende des Spiels nicht mehr nehmen lies. Man gewann das erste Spiel deutlich mit 21:10 und hatte damit eine sehr gute Ausgangsposition für den weiteren Turnierverlauf.

Das 2. Spiel gegen Schongau ähnelte vom Verlauf dem 1. Spiel und auch hier konnte man einen deutlichen 18:10-Erfolg einfahren. Man merkte den Mädels aber auch schon die Belastung bei einem solchen Turnier an. Nach dem 2. Spiel hatten alle schon 60 Minuten Spielzeit in Armen und Beinen. Um so wichtiger war es dann auch, noch einmal alle Kräfte für das letzte Spielzu mobilisieren. Die Mannschaft machte sich intensiv warm und alle schworen sich auf die letzte Partie ein. Der Turniersieg war zum greifen nah, aber es brauchte noch einmal 30 Minuten volle Konzentration.

Und auch im letzten Spiel ließen die Mädels nichts mehr anbrennen und gewannen das Spiel deutlich mit 17:6. Der Lohn war der Turniersieg und die direkte Qualifikation für die BOL. Gleichzeitig spielt man jetzt um die Landesliga-Quali. Das ist ein Riesen-Erfolg für die wC. Die Mädels haben in den letzten Jahren hart dafür trainiert und sich damit auch selbst belohnt. Die Basis für den Erfolg war eine sehr gute Abwehr- und Torhüterleistung. Und auch im Angriff wusste man mit schnellem Spiel, individueller Stärke und konsequenten Torabschluß zu überzeugen. Alle freuen sich jetzt auf die Landesliga-Quali am 12. oder 13.05.2018.

Für Indersdorf spielten.T. Pilgerstorfer, K. Fischer, M. Lemmer, L. Dock, J. Jambor, A. Farle, A. Kiegerl, L. Lehnert, M. Kreiß, M. Ressel, A. Nefzger

Die Ergebnisse findet man auch beim BHV.

Mit drei überzeugenden Auftritten sichert sich die mC des TSV Indersdorf beim ersten ÜBOL Qualiturnier in Schleißheim die Teilnahme an der Qualifikationsrunde zur Landesliga! 
Bereits im ersten Turnierspiel wurde dem TSV Schleißheim mit 15:11 deutlich die Grenzen aufgezeigt. Im darauffolgenden Spiel gegen Königsbrunn war die Unsicherheit erst noch groß, weil der Gegner unbekannt, körperlich deutlich überlegen und mit 18 Spielern stark aufgestellt, aber überraschenderweise erfolgte hier die beste Tagesleistung mit einem 13:4! 
Zum Abschluss traf die Mannschaft auf ein dezimiertes Team aus Donauwörth. Sie konnten das ganze Turnier nur mit 5 Feldspielern bestreiten und schlugen sich dennoch achtbar, aber auch dieses Spiel gewannen die Indersdorfer mit 16:8! 

Ein dickes Kompliment an unsere Mannschaft, vor allem wenn man bedenkt, dass bis auf zwei Spieler alle anderen zum jüngeren Jahrgang gehören.

 

mC-Jugend nach Sieg der ÜBOL-Quali

Das mit Spannung erwartete Derby der Handball-Bezirksoberliga Altbayern zwischen dem TSV Karlsfeld und dem TSV Indersdorf endete mit einem leistungsgerechten 24:24 (11:11)-Unentschieden. Die Zielsetzungen der beiden Mannschaften für das Derby waren recht unterschiedlich. Während sich die Gastgeber als Tabellenvorletzter im Abstiegskampf befinden, steht der TSV Indersdorf im sicheren Mittelfeld der Tabelle. So war es nicht verwunderlich, dass die Karlsfelder über die gesamte Spielzeit hinweg wegen der prekären Tabellensituation mehr Engagement an den Tag legten als der Gegner. Die Glonntaler hingegen agierten anscheinend mit angezogener Handbremse, wie einer ihrer Fans treffend monierte. Das Fazit für das Unentschieden fällt angesichts der Tabellensituation beider Vereine natürlich recht unterschiedlich aus. Während der TSV Indersdorf mit dem Punktgewinn leben kann, ist der für die Eintracht zu wenig. Denn bei den Karlsfelder Verantwortlichen hat man sich vor dieser Begegnung als Ziel gesetzt, dass man aus den noch drei ausstehenden Spielen zwei Sieg benötigt, um den Klassenerhalt zu schaffen. Ob dieser nun in den beiden letzten Spielen in Burghausen und zuhause gegen Moosburg noch zu schaffen ist, bleibt abzuwarten. Das Spiel als solches riss die Zuschauer beileibe nicht von den Sitzen. Erst in der dramatischen Schlussphase kamen diese auf ihre Kosten. Die Hausherren schienen dem notwendigen Sieg sehr nahe zu sein, als Daniel Finke die 24:23-Führung markierte (58.21). Dass es dann doch nicht reicht, hatten sich die Karlsfelder selbst zuzuschreiben. Kurz vor der Führung sah Benjamin Ringlstetter die Rote Karte. Danach erwiesen Dominic Gößwein und Christoph Gollwitzer ihrer Mannschaft einen Bärendienst, als sie sich jeweils eine Zeitstrafe einhandelten. Der TSV Indersdorf, der fast die gesamte Spielzeit hinweg einem Rückstand hinterher lief, kam durch Tobi Bärsch 38 Sekunden vor Schluss noch zum 24:24 Ausgleichstreffer; er behielt die Nerven und verwandelte einen Siebenmeter sicher. Indersdorfs technischer Leiter Joschka Reichert war zwar mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht zufrieden, lobt dann allerdings die Moral seiner Spieler, "die sich nach den Rückständen immer wieder herankämpfte." Lob heimste auch Torhüter Michl Siemens ein, der in der spannenden Schlussphase einige Paraden zeigte.

Stenogramm

TSV Indersdorf: Michl Siemens und Vinzenz Altenweger im Tor, Tobi Bärsch 6/2, Frank Wilberg 2, Ferdi Huber 2, Tim Plundke 4, Aleksander Kaurin 6, Thomas Bauer, Rene Sperrer 4, Thomas Steigerwald, Andi Reuther.

Die Handballer des TSV Indersdorf und die der HSG Freising-Neufahrn teilten sich im Spiel der Bezirksoberliga Altbayern die Punkte beim 21:21 (9:10) Unentschieden. Punktgewinn hin, Punktgewinn her, beim TSV Indersdorf herrschte kurz vor Spielende Schockstarre. Ihr bis dahin mit effektivster Akteur, Kreisspieler Richie Baumbach, verletzte sich schwer. Erste Diagnose im Krankenhaus war ein Nasen- und Nasenscheidewandbruch. Indersdorfs sportlicher Leiter Joschka Reichert konnte sich angesichts der schweren Verletzung seines Spielers nur schwer zu einer ausgiebigen Spielanalyse durchringen. Er bezeichnet schließlich die Partie als ein gutes Bezirksoberligaspiel, mit einer gerechten Punkteteilung. In der Aufarbeitung der 60 Minuten lobte er zwardie geschlossene Mannschaftsleistung seines Teams, doch folgte gleich ein Kritikpunkt. "Als wir mit vier Treffern 19:15 vorne lagen, leistete sich unsere Spieler einfach zu viele individuelle Fehler, die einen möglichen Sieg zunichte machten."

Zum Spiel: Vom Anpfiff weg dauerte es eine Weile, ehe sich die Indersdorf Abwehr auf das variable Spiel der Gäste einstellten konnte. Als dies dann gelang, wog das Spiel hin und her. Keines der Teams schaffte es sich entscheidend absetzen. Als dies den Gastgebern mit den von Reichert zitierten 19:15 gelang, schienen die Weichen für einen Heimsieg gestellt zu sein. Doch dann folgten die Fehler. Dass ausgerechnet der ehemalige Indersdorfer Spieler Marco Mair den 21:21-Endstand markierte (58:26), fand man bei den Indersdorf Spielern nicht gerade lustig. "Das verzeihen wir dem Marco nie", meinte dazu schmunzelnd ein Indersdorf Fan. Eine solide Leistung boten die beiden Unparteiischen, die Geschwister Katharina und Maria Guggenberger.

Stenogramm TSV Indersdorf: Michl Siemens und Vinzenz Altenweger im Tor, Tobi Bärsch 8/3, Richie Baumbach 5, Ferdi Huber 3, Tim Plundke, Aleksander Kaurin 1, Stefan Kiegerl, Andi Reuther 3, Rene Sperrer 1.

Dachauer Nachrichten

Die Handballer des TSV Indersdorf haben in der Bezirksoberliga Altbayern beim Tabellenletzten HG Ingolstadt einen überaus wichtigen 28:27 (13:11)-Erfolg gefeiert. Bis allerdings der Sieg perfekt war, wurden die Nerven der zahlreich mitgereisten Indersdorf Fans überaus arg strapaziert. Nicht nur der aufopfernd kämpfende Tabellenletzte bereitete den Glonntalern einige Probleme, sondern anscheinend auch das bestehende Harzverbot in der Ingolstädter Halle. Vor allem in der ersten Halbzeit dominierte die HG zeitweise das Spielgeschehen. Dass die Glonntaler trotzdem mit einer 13:11-Führung in die Pause gingen, war ein Verdienst von Torhüter Michl Siemens, der mit einigen Paraden glänzen konnte.

Doch auch nach dem Seitenwechsel lief es in der Anfangsphase beim TSV Indersdorf noch nicht rund. Erst als Thomas Steigerwald, Rene Sperrer undTobi Bärsch einen vermeintlich beruhigenden Vier-Tore-Vorsprung (17:13) erzielten, schien die positive Wende für die Glonntaler eingeläutet zu sein. Doch dann der Blackout im Spiel der Indersdorfer, den die Hausherren mitvier Treffern in Folge zum 17:17 (36.10) nutzten. Als dann die Ingolstädter in der Schlussphase der Begegnung sogar mit 26:25 (55.33) in Führung gingen, schien die Partie zugunsten der Hausherren zu kippen. Doch in dernoch verbleibenden Spielzeit ließen Rene Sperrer und Tim Plundke (2) mit ihren Treffern die eigenen Fans doch noch jubeln. Über die Leistung der eigenen Mannschaft wurde nach Spielende beim Indersdorfer Anhang nichtlange diskutiert. Es herrschte die einhellige Meinung, dass nur die zwei wichtigen Punkte zählen.

Stenogramm TSV Indersdorf. Michl Siemens und Vinzenz Altenweger im Tor, Tobi Bärsch 10/2, Richie Baumbach, Thomas Steigerwald 3, Ferdi Huber 1, Tim Plundke3, Christian Eichmann, Rene Sperrer 9, Andi Reuther 2.