Ohne Niederlage und mit nur einem Punktverlust wird die männliche C-Jugend souverän Staffelsieger in der überregionalen Bezirksoberliga Süd. Mit dem ungefährdeten 35:25 Sieg am drittletzten Spieltag in Aichach war der Mannschaft dieser Erfolg nicht mehr zu nehmen. So konnten die Jungs unbeschwert in die letzten Partien gegen den MTV Pfaffenhofen (45:30) und den SSV Schrobenhausen (38:34) gehen und sicherten sich erfolgreich ihre weiße Weste. Zu dieser tollen Leistung und einem 5 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten TSV Ismaning gratulieren wir:

Julian Nann, Lars Fink, Elias Kroiß, Marcel Bauer, Severin Schlagenhaufer, Titus Florian- Werner, Laurin Günther, Jan Vogl, Vincent Uslaub, Philip Landenberger, Robert Röckle und ihrem Trainer Jürgen Vogl.

Für große Feierlichkeiten und Pausen blieb der Mannschaft allerdings keine Zeit, denn schon am kommenden Wochenende ist wieder volle Konzentration, eine hohe Leistungsbereitschaft und ein starker Kampfgeist gefragt. Am Sonntag, den 14.04. spielen sich die sieben ÜBOL Staffelsieger in Gilching ihren Meister aus. Neben dem TSV Indersdorf sind der Gastgeber TSV Gilching, HT München, SG Kaufbeuren/Neugablonz, TSV 1881 Mainburg, TV 77 Lauf und HSG Mainfranken qualifiziert. Wir drücken den Jungs die Daumen und freuen uns auf schöne und faire Spiele.

Geht man davon aus, dass es in der Bezirksoberliga Altbayern dabei bleibt, dass vier Vereine absteigen müssen, hat es eine Runde vor Saisonende nun doch die Handballer des TSV Indersdorf erwischt. Durch das 22:22 (10:11)-Unentschieden beim Tabellenletzten SG Moosburg verspielten die Glonntaler auch ihre rechnerische Möglichkeit den Ligaerhalt doch noch zu schaffen.
Sicherlich haben die Jungs von TSV-Coach Jürgen Vogl nicht erst in Moosburg durch das Unentschieden die Möglichkeit auf den Ligaerhalt verspielt, immer vorausgesetzt es bleibt dabei, dass vier Vereine absteigen müssen. Das Glück war den Glonntalern über die gesamte Saison nicht gerade hold. Da wurden einige Begegnungen erst in den letzten Sekunden verloren, aber auch durch teilweise schwache Vorstellungen.
In Moosburg versuchte die Mannschaft zu mindestens alles um den möglichen Klassenerhalt doch noch zu schaffen. Das kann man der Mannschaft nicht absprechen. In der ersten Halbzeit begegnenden sich beide Teams auf Augenhöhe. Mit einer knappen 11:10-Führung für die Gastgeber ging es in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Hoffnung keimte beim TSV Indersdorf noch einmal auf, als Ferdi Pöllner, nach ständiger Führung der SG, den 20:20-Ausgleich (55.28) erzielte und Aleksander Kaurin (56.15) noch einmal zum 21:21 ausgleichen konnten. Doch es kam leider anders. Daniel Kumpmann erzielte das 22:21 (57.02) für Moosburg und der mit zwölf Treffern überragende Tobi Bärsch konnte für den TSV Indersdorf nur noch zum 22:22 (59.50)ausgleichen.

Stenogramm

TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Alex Hauser, Tobi Bärsch 12:2, Philipp Schröder, Richie Baumbach 3, Henry Claussen, Ferdi Huber, Ferdi Pöllner 1, Aleksander Kaurin 2, Niklas Dietel, Marcel Brudtloff.

Nach der 23:26 (11:12)-Heimniederlage gegen den SVW Burghausen scheint der Abstieg für den TSV Indersdorf in der Handball-Bezirksoberliga fast besiegelt zu sein. Allerdings besteht noch ein kleiner Hoffnungsschimmer. Doch dazu müsste Indersdorf seine beiden letzten zwei Spiele in Moosburg und das Heimspiel gegen Schleißheim erfolgreich gestaltet. Weiter   müssten Eching und Pfarrkirchen ihre beiden letzten Begegnungen verlieren, dann kämen die drei Kontrahenten um den Klassenerhalt  auf 15 Punkte. Der dann für die Ermittlung der Absteiger herangezogene direkte Vergleich der drei Vereine würde zugunsten des TSV Indersdorf ausfallen. der bei seinen Siegen jeweils das höhere Ergebnis erzielte. Es bleibt also spannend im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga Altbayern. 
 Zum Match gegen Burghausen muss man anmerken, dass  für die Hausherren durchaus mehr drin gewesen wäre, denn die Gäste präsentierten sich beileibe nicht als Übermannschaft. Für den SVW Burghausen sprach, dass sie ihre vorhandenen spielerischen Möglichkeiten abrufen konnten, der TSV Indersdorf seinen zweifelsohne vorhandenen spielerischen Qualitäten aber wieder einmal nicht. 
In Halbzeit eins hielten die Glonntaler das Match offen. Der knappe 11:12-Pausenrückstand ließ noch alle Möglichkeiten offen für den wichtigen Sieg des TSV Indersdorf.  Doch es kam anders. Die Gäste bauten ihren Vorsprung zeitweise bis auf  sieben Tore aus. Auch deshalb, weil die TSV-Angreifer zahlreiche Torchancen vergaben, darunter zwei vergebene Siebenmeter. Erst in der Schlussphase der Partie packten die Glonntaler noch einmal ihre kämpferischen Qualitäten aus. Drei Minuten vor Ende der Partie verkürzte Philipp Zeimet auf 23:25 ( 57.13), doch mehr war leider nicht drin, zumal sich Tobi Bärsch, neben Zeimet bester Torschütze der Indersdorfer, eineinhalb Minuten vor Spielende eine Zeitstrafe einhandelte. 
Stenogramm
TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Alex Hauser, Tobi Bärsch 7/3, Philipp Schröder 2, Richie Baumbach 4, Henry Claussen, Ferdi Huber 3, Aleksander Kaurin, Niklas Dietel 1, Philipp Zeimet 6.
 

Der Euphorie der Indersdorfer Handballer nach dem Sieg gegen Metten folgte im Gastspiel in Eggenfelden die Ernüchterung. Die Glonntaler unterlagen im vorentscheidenden Match um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga klar mit 22:30 (9:13). Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass damit der Ligaerhalt wohl in weite Ferne gerückt ist. Um diesen vielleicht doch noch zu realisieren, da müsste in den drei verbleibenden Begegnungen schon viel passieren. Vielleich ein kleines Handballwunder. Doch daran schwindet auch bei einigen TSV-Verantwortlichen bereits der Glaube.

Es ist müßig, immer wieder nach den Gründen für den Untergang der Glonntaler zu forschen. Ein Blick auf die Tabelle gibt da einen kleinen Aufschluss. Mit 508 Gegentreffern zählt die Indersdorfer Defensiv mit zu den vier schlechtesten der Liga. Daran konnte auch die Offensive nichts ändern, die sich mit 490 erzielten Toren im Mittelfeld der Tabelle aufhält.

In Eggenfeld konnte man der Mannschaft von TSV- Coach Jürgen Vogl den Willen, die zum eventuellen Klassenerhalt notwendigen zwei Punkte zu schaffen, nicht absprechen. Doch bereits nach zehn Minuten musste Vogl erkennen, dass der Wille dazu nicht allen ausreicht. Er nahm eine Auszeit, um seine Jungs in die Spur zu bringen. Dies schien zu fruchten, denn der Rückstand hielt sich bis zum Seitenwechsel mit 9:13 noch in Grenzen. Doch nach Wiederanpfiff nahm das Unheil seinen Lauf. Bis zehn Minuten vor Ende der Partie erzielten die Gastgeber Tor um Tor zu einer klaren 20:12-Führung. Davon erholten sich die Glonntaler nicht mehr und die 22:30 Pleite war perfekt.

Was bleibt. Auch wenn der Klassenerhalt in weite Ferne gerückt ist, sollte die Mannschaft versuchen die Saison anständig über die Bühne bringen. Das ist sie schon ihren treuen Fans schuldig, die natürlich enttäuscht sind.

Stenogramm TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Alex Hauser, Tobi Bärsch 7, Philipp Schröder, Richie Baumbach 1, Ferdi Huber 3, Ferdi Pöllner 1, Aleksander Kaurin 1, Niklas Dietel 4, Henry Claussen, Marcel Brudtloff, Philipp Zeimet 5.

Der Hoffnungsfunke auf dem Weg zum Klassenerhalt der Indersdorfer Handballer in der Bezirksoberliga Altbayern glimmt wieder etwas. Den knappen 20:17 (11:9)-Erfolg gegen den Tabellenvierten SSG Metten darf man zwar nicht als Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt einstufen, doch die prekäre Tabellensituation der Glonntaler hat sich zumindest etwas gebessert.

Besonders die Art und Weise wie der wichtige Sieg zustand kam, sollte für die Jungs von TSV- Coach Jürgen Vogl eine Motivationsschub sein für die restlichen vier Begegnungen.

Vor allem die in den letzten Berichten viel gescholtene Abwehr des TSV präsentierte sich diesmal in sehr guter Verfassung. Dazu trug auch Torhüter Michl Siemens bei, der in der etwas kritischen Endphase der Partie glänzen konnte. Vogl versuchte es diesmal mit einer sehr offensiv eingestellten Abwehr, was sich bewährte. Der Wille seiner Spieler dieses wichtige Spiel zu gewinnen, war deutlich zu erkennen. Vor allem nach dem Seitenwechsel, als der TSV seine knappe 11:9-Pausenführung bis auf 17:10 (41:41) ausbaute. Doch in trockenen Tüchern waren die zwei Punkte beileibe noch nicht, denn in einer kleinen Schwächephase der Glonntaler kamen die Gäste wieder bis auf 20:16 heran. Als dann Torhüter Siemens in den letzten Minuten zwei Torchancen der Gäste bravourös entschärfte, war der wichtige Sieg des TSV Indersdorf perfekt und der Jubel groß.

Stenogramm TSV Indersdorf:

Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch 3/2, Philipp Schröder 3, Richie Baumbach 1, Henry Claussen, Ferdi Huber 2, Ferdi Pöllner, Aleksander Kaurin, Niklas Dietel 6/2, Marcel Brudtloff, Philipp Zeimet 5, Aleksander Vejnovic.