Registriert und schnell abgehakt. So reagierte Indersdorfs Handball-Coach Jürgen Vogl nach der 25:37 (12:19)-Niederlage im letzten Punktspiel bei der TG Landshut II. Er konnte gelassen sein, denn der Klassenerhalt für sein Team stand bereits vor dieser Partie fest. So konnte es sich Vogl erlauben einige seiner Stammspieler zu schonen, die in der Endphase der Saison, trotz Verletzungen, auf die Zähne gebissen hatten um den Klassenerhalt zu sichern. Viel zu schreiben gab es deshalb auf dem Spielberichtsbogen nicht, denn es standen nur acht Spieler zur Verfügung. "Die ", konnte Vogl feststellen, "agierten in den ersten zwanzig Minuten der Begegnung durchaus auf Augenhöhe mit den Gastgebern." Dann sei das Spiel weggebroch und der Dampf war raus, musste er feststellen. Dass es trotzdem noch 25 Treffer wurden, dafür sorgte neben den weiteren Torschützen diesmal Ferdi Huber. Er agierte auf Höchstform und erzielte elf Tore.

2017 04 29 Landshut Ferdi Huber

Trotz der Niederlage überwog bei Vogl die Freude über den geschafften Klassenerhalt. Er ließ kurz die abgelaufene Saison Revue passieren: "Wer hätte im Januar darauf wetten wollen, dass wir die Liga halten würden, angesichts unserer permanenten Verletzungsmisere. Doch meine Jungs haben Charakter bewiesen, sich durchgebissen und dafür ein Riesenkompliment an die Mannschaft." Nicht unerwähnt lassen wollte es der Indersdorf Übungsleiter, dass sich in der angesprochenen misslichen Lage mit Stefan Kiegerl und Joschka Reichert zwei Ex-Indersdorfer noch einmal zur Verfügung stellten. Der Blick von Vogl ging nach dem letzten Saisonspiel bereits in die Zukunft: "Jetzt gehe es darum die Mannschaft möglichst zusammen zu halten."

TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch 5, Philipp Schröder, Richie Baumbach 2, Ferdi Huber 11, Marlon Rathschlag 2, Andi Dawid 3, Andi Reuther 2.

(Walter Hanusch, Dachauer Nachrichten Nr. 101/2017 vom 3.5.2017)

 

Die Revanche für die deftige Vorrundenniederlage ist den Handballern des TSV Indersdorf geglückt. In einem der besten Spiele der Saison bezwangen die Jungs von TSV-Coach Jürgen Vogl den Tabellensechsten HSG Freising-Neufahrn mit 24:21 (14:9) und brachten damit den Klassenerhalt in trockene Tücher.
Vogl hatte im Vorfeld der Partie versprochen, dass sich seine Mannschaft mit einer ansprechenden Leistung für die Unterstützung der Fans bedanken wolle. Das ist dann auch eindrucksvoll gelungen. Vor allen in Halbzeit eins klappt dies exzellent. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerte sich die Mannschaft in einen wahren Spielrausch.

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Gestützt auf eine sattelfeste Abwehr, in der Torhüter Michl Siemens eine überragende Leistung abliefert, gelang eine klarer 14:9-Pausenführung.

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Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Glonntaler nichts anbrennen. Matthias Stephan löste Siemens in Tor ab und knüpfte nahtlos an die ausgezeichnete Leistung seines Vorgängers an. Zeitweise bauten die Hausherren ihren Vorsprung bis auf acht Tore aus. Alles deutete auf einen klaren Erfolg hin.

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Doch der kam noch einmal in Gefahr, als die Jungs von Vogl in der Endphase der Begegnung vorübergehend den Faden verloren und die Gäste plötzlich den Rückstand bis auf zwei Treffer verkürzten (21:23). Doch Ferdi Huber machte mit dem letzten Treffer zum 24:21 den Sack endgültige zu und den Klassenerhalt perfekt. Vogl zollte seiner Mannschaft nach Spielende ein dickes Lob. Er wollte dabei die gesamte Mannschaft damit einbeziehen, "denn von den Torhütern bis hin zum Rechtsaußen erfüllten alle meine Jungs bravourös die gestellten Aufgaben."
So nebenbei sei noch erwähnt, dass die beiden Unparteiischen Lemke und Koch aus München ebenfalls eine souveräne Leistung ablieferten.

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TSV Indersdorf: Michl Siemens und Matthias Stephan im Tor, Richie Baumbach 1, Tobi Bärsch 4/1, Andi Dawid 2, Ferdi Huber 3, Marcel Konjevic, Marlon Rathschlag 1/1, Andi Reuther, Philipp Schröder 6, Rene Sperrer 7/2, Stefan Kiegerl, Joschka Reichert.

(Walter Hanusch, Dachauer Nachrichten Nr. 95/2017 vom 25.4.2017, Bilder: Angelika Wültsch)

 

Die Dramatik beim BZO-Spiel des TV Eggenfelden und des TSV Indersdorf war in den letzten Sekunden der Partie nicht zu überbieten. Drei Sekunden vor Ende der Begegnung pfiffen die beiden Unparteiischen einen Siebenmeter für den TSV, sehr zum Entsetzen des TV und sehr zur Freude des TSV Indersdorf. Trotz Proteste der Gastgeber war die Entscheidung regelkonform. Die Erklärung: Seit der vergangenen Saison besteht eine Neuregelung im Regelwerk, die besondere Vergehen in den letzten 30 Sekunden betrifft - und nicht, wie 2010 von der IHF beschlossen, in der letzten Spielminute. Begeht ein Abwehrspieler in diesem Zeitraum eine grobe Regelwidrigkeit oder blockiert er einen Abwurf oder Freiwurf, erhält er eine rote Karte und - das ist neu - die angreifende Mannschaft automatisch einen Siebenmeter. Der Torhüter des TV hatte diese Regelwidrigkeit begangen, als er einen Freiwurf für die Glonntaler blockierte. Er sah dafür die rote Karte und der TSV Indersdorf bekam dafür den Siebenmeter, der zum Siegtreffer führte. 

(Walter Hanusch Dachauer Nachrichten Ausgabe 85/2017 vom 11.04.17)

Die Hallenuhr in der Eggenfelder Sporthalle stand auf 59 Minuten und 57 Sekunden. Das Ergebnis im Kellerderby zwischen den Gastgebern und den Handballern des TSV Indersdorf lautete 22:22. Dann ein Pfiff. Die beiden Unparteiischen ahndeten einen klaren Regelverstoß der Eggenfelder mit einem Siebenmeter für die Glonntaler. Der gegnerische Torhüter war es, der seiner Mannschaft einen Bärendienst erwiesen hatte (zum Regelverstoß siehe auch diesen Beitrag).

Wer würde von den Indersdorfer Spielern die Verantwortung zur Ausführung übernehmen. Wer könnte zum gefeierten oder tragischen Held werden. Es war Rene Sperrer, der Nerven bewies und eiskalt zum  23:22-Siegtreffer für den TSV Indersdorf verwandelte. Im Anschluss Jubel, Trubel, Heiterkeit bei den Gästen, die damit wohl einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht haben.

Es war das erwartete enge Match. Für die Hausherren ging es darum, die letzte vage Möglichkeit zum Klassenerhalt noch beim Schopf zu packen. Für den TSV Indersdorf ging es darum, sich durch einen Sieg in der Abstiegszone etwas Luft zu verschaffen. Dementsprechend motiviert gingen beide Teams in die Begegnung. Der TSV kontrolliert das Geschehen, gestützt auf eine ansprechende Defensivarbeit. Die 13:12-Pausführung ging deshalb auch in Ordnung.

Doch nach dem Seitenwechsel ein vorübergehender, unerklärlicher Bruch im Spiel der Jungs von Vogl. "In den ersten zehn Minuten nach der Pause gelang uns kein Treffer, obwohl die Chancen vorhanden waren" resümierte der TSV-Übungsleiter. Der TV bekam dadurch Oberwasser, der bis zur 50 Minute plötzlich mit 20:17 in Führung lag. Vogl brachte den dann erfolgten Umschwung auf den Punkt: "Riesenkompliment an meine Jungs, die sich nie aufgegeben haben und wieder zur alten spielerischen Stärke zurückfanden und das Match noch drehten."

2017 04 08 Spiel Eggenfelden Kabine

TSV Indersdorf: Matthias Stephan und Michl Siemens im Tor, Philipp Schröder 1, Stefan Kiegerl 3, Tobi Bärsch 4/1, Richie Baumbach 4, Marcel Konjevic 3, Andi Dawid 1, Rene Sperrer 4/1, Ferdi Huber 2, Andi Reuther 1, Marlon Rathschlag, Joschka Reichert.

(Walter Hanusch Dachauer Nachrichten Ausgabe 85/2017 vom 11.04.17)

Am 1.4.2017 fand das letztes Punktspiel in der Saison 2016/2017 statt. Gegen die Mädels aus Gaimersheim wurden noch mal alle Kräfte mobilisiert und am Ende stand ein 14:11-Heimspiel-Erfolg gegen den Tabellennachbarn. Mit diesem Erfolg geht eine erfolgreiche Saison zu Ende. Am Ende erreichte die weibliche D-Jugend einen hervorragenden 4. Platz punktgleich mit dem Drittplatzierten. Auf insgesamt 9 Saisonsiegen und 5 Niederlagen können die Mädels und Trainer richtig stolz sein. Die Mannschaft hat sich in der Saison handballerisch sehr gut weiterentwickelt.
Mit diesem Spiel verabschieden sich auch 3 Spielerinnen in Richtung der weiblichen C-Jugend für die neue Saison. Wir sagen Jasmin, Tanja und Leonie Danke für eine tolle Zeit und wünschen Ihnen in der neuen Mannschaft viel Erfolg. Für die neue Saison nach den Osterferien begrüßen wir dann unsere Neuzugänge aus der E-Jugend.
Zwischen Ostern und den Sommerferien werden die Mädels noch das ein oder andere Turnier spielen, bevor dann im Herbst der offizielle Spielbetrieb für die Saison 2017/18 beginnt.

Mannschaft wD letztes Spiel 16 17weibliche D-Jugend letzter Spieltag in der Saison 2016/17 gegen Gaimersheim
Trainer Lars Schulze und Michael Lemmer 


Im letzten Punktspiel der Saison 2016/17 spielten Jasmin, Tanja, Leonie, Lara, Nina, Luisa, Anna, Maria, Anna, Amelie, Hannah und Lea.
Die Trainer Lars und Michael bedanken sich auch bei allen Eltern für die Unterstützung über die gesamte Saison hinweg.