Außer Spesen nichts gewesen. Die Bezirksoberliga-Handballer des TSV Indersdorf haben beim Tabellenvierten TV Altötting beim 21:27 (11:11) eine weitere Niederlage kassiert.
Die Partie in Altötting war ein Ebenbild der Begegnung gegen Burghausen am vergangenen Spieltag (20:27-Niederlage). Erneut hatte TSV-Coach Jürgen Vogl angesichts der prekären personellen Situation nur einen Auswechselspieler auf der Bank. Dieser Zustand änderte sich kurz vor der Halbzeit, als der von Vogl reaktivierte Stefan Kiegerl, der sowohl in der Abwehr als auch im Angriff einen ansprechende Leistung an den Tag legte, verletzungsbedingt die Partie beenden musste. Bis dahin lieferte der TSV eine mehr als ansprechende Leistung ab. Der 11:11-Pausenstand unterstrich dies.
Die verbleibenden TSV-Akteure auf dem Parkett mussten nach dem Seitenwechsel dann allerdings dem Kräfteaufwand Tribut zollen. Der Gastgeber zog mit vier Treffern in Folge auf 15:11 weg. Davon erholten sich die Glonntaler nicht mehr, obwohl sie weiterhin alles versuchten und die verbleibenden Kräfte in die Waagschale warfen.
Trotz der Niederlage muss man den Jungs von Vogl Anerkennung zollen für die gezeigte Leistung. Das bestätigte auch der TSV-Coach, der neben dem reaktivierten Kiegerl auch noch Andi Reuther hervorhob, „der in seiner Entwicklung einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht hat“, lobte Vogl seinen Jungspund.  han
Stenogramm
TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch 5, Andi Dawid 1/1, Ferdi Huber 6, Marcel Konjevic 2, Marlon Rathschlag 1, Andi Reuther 5, Stefan Kiegerl 1.

(Walter Hanusch, Dachauer Nachrichten Nr 31/2017 vom 2.Februar 2017)