Indersdorf - Für die Indersdorfer Bezirksoberliga- Handballer gab es im Auswärtsspiel bei der SpVgg Altenerding nicht zu erben. Mit 24:32 (9:16) mussten sich die Glonntaler klar geschlagen geben. Es ist bei der Mannschaft von TSV-Coach Jürgen Vogl ja nichts Neues, dass die personelle Decke weiterhin überaus dünn ist. In Altenerding war der immer noch angeschlagene Richie Baumbach der einzige Auswechselspieler.
Die Anfangsphase verlief für den TSV noch recht ansprechend. Nach zehn Minuten Spielzeit führte die Mannschaft mit 5:3. Als dann die Gastgeber mit fünf Treffer in Folge auf 8:5 davonzogen, nahm das Unheil für die Glonntaler seinen Lauf. Die SpVgg ließ in der Folgezeit die etwas löchrige TSV-Defensive ein ums andere Mal schlecht aussehen. Die klare 16-9-Führung der Altenerdinger zur Pause ließ nichts Gutes ahnen für die Gäste. .
An der Rollenverteilung änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Die Hausherren dominierten weiterhin klar das Spielgeschehen und legten Tor um Tor nach. Erst in der Schlussphase der Partie konnten die Indersdorfer die Niederlage mit 24:32 noch einigermaßen erträglich gestalten.
Beim TSV Indersdorf hatte man die eingeplante Niederlage schnell abgehakt. Dass die entscheidenden Punkte um den Klassenerhalt erst in der Endphase der Punktspiele gegen die Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt vergeben werden, das weiß man bei den TSV-Verantwortlichen.

TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Richie Baumbach, Andi Dawid 6/2, Ferdi Huber 2, Marcel Konjevic 3, Marlon Rathschlag 4/2, Andi Reuther 4, Tobi Bärsch 5.

(Walter Hanusch, Dachauer Nachrichten vom 20.2.2017 Nr. 42/2017)