Indersdorf - Eine weitere Niederlage für die Handballer des TSV Indersdorf in der Bezirksoberliga. Mit 24:33 (8:17) mussten sich die Glonntaler der TG Landshut II geschlagen geben. Ausschlaggebend für die letztlich klare Niederlage war eine desaströse erste Halbzeit mit einem klaren 8:17-Rückstand zur Pause. Mut geben für die kommenden schweren Spiele gegen den drohenden Abstieg sollte der Indersdorfer Mannschaft die zweite Halbzeit geben, in der sich die Jungs von TSV-Coach Jürgen Vogl steigerten und die sie so mit 16:16 ausgeglichen gestalten konnten.
In den ersten 30 Minuten war das Spiel des TSV Indersdorf geprägt von einer hohen Fehlerquote, die man bei der Mannschaft bisher nicht so erkennen konnte. Abspielfehler und eine überaus schwache Chancenverwertung zeichneten dafür verantwortlich, dass nur acht Treffer auf der Anzeigentafel standen. Die Gäste hingegen nutzten diese Schwäche der Gastgeber zu einer klaren 17:8-Pausenführung rigoros aus.
Nach der Pause steigerte sich die Mannschaft von Vogl dann um einige Prozent. Dass sich Marcel Konjevic nach Beendigung der ersten Halbzeit auf dem Parkett einen verbalen Wortwechsel mit den Unparteiischen leistete, der zur dritten Zeitstrafe führte und damit zur roten Karte, war ärgerlich, Konjevic hat seinem Team so einen Bärendienst erwiesen. Die Indersdorfer boten dann aber dem Favoriten Paroli. Zu mehr als der Verhinderung eines Heimdebakels reichte es allerdings nicht. Bestnoten im Indersdorfer Spiel verdienten sich Stefan Kiegerl und Ferdi Huber, die mit jeweils fünf Treffern erfolgreichste Torschützen der Indersdorfer waren. Nach der Niederlage rutschte der TSV Indersdorf auf Rang zehn ab, das Team aus der Marktgemeinde im Herzen des Dachauer Landkreises steckt nun mittendrin im Abstiegsstrudel der Bezirksoberliga Altbayern. .

TSV Indersdorf: Michl Siemens und Heiko Barth im Tor, Richie Baumbach 3, Andi Dawid 3, Ferdi Huber 5, Stefan Kiegerl 5, Tobi Bärsch 3, Marlon Rathschlag 3/1, Joschka Reichert., Marcel Konjevic 2.

(Walter Hanusch, Dachauer Nachrichten Nr. 54/2017 vom 6.3.2017)