Die Revanche für die deftige Vorrundenniederlage ist den Handballern des TSV Indersdorf geglückt. In einem der besten Spiele der Saison bezwangen die Jungs von TSV-Coach Jürgen Vogl den Tabellensechsten HSG Freising-Neufahrn mit 24:21 (14:9) und brachten damit den Klassenerhalt in trockene Tücher.
Vogl hatte im Vorfeld der Partie versprochen, dass sich seine Mannschaft mit einer ansprechenden Leistung für die Unterstützung der Fans bedanken wolle. Das ist dann auch eindrucksvoll gelungen. Vor allen in Halbzeit eins klappt dies exzellent. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerte sich die Mannschaft in einen wahren Spielrausch.

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Gestützt auf eine sattelfeste Abwehr, in der Torhüter Michl Siemens eine überragende Leistung abliefert, gelang eine klarer 14:9-Pausenführung.

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Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Glonntaler nichts anbrennen. Matthias Stephan löste Siemens in Tor ab und knüpfte nahtlos an die ausgezeichnete Leistung seines Vorgängers an. Zeitweise bauten die Hausherren ihren Vorsprung bis auf acht Tore aus. Alles deutete auf einen klaren Erfolg hin.

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Doch der kam noch einmal in Gefahr, als die Jungs von Vogl in der Endphase der Begegnung vorübergehend den Faden verloren und die Gäste plötzlich den Rückstand bis auf zwei Treffer verkürzten (21:23). Doch Ferdi Huber machte mit dem letzten Treffer zum 24:21 den Sack endgültige zu und den Klassenerhalt perfekt. Vogl zollte seiner Mannschaft nach Spielende ein dickes Lob. Er wollte dabei die gesamte Mannschaft damit einbeziehen, "denn von den Torhütern bis hin zum Rechtsaußen erfüllten alle meine Jungs bravourös die gestellten Aufgaben."
So nebenbei sei noch erwähnt, dass die beiden Unparteiischen Lemke und Koch aus München ebenfalls eine souveräne Leistung ablieferten.

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TSV Indersdorf: Michl Siemens und Matthias Stephan im Tor, Richie Baumbach 1, Tobi Bärsch 4/1, Andi Dawid 2, Ferdi Huber 3, Marcel Konjevic, Marlon Rathschlag 1/1, Andi Reuther, Philipp Schröder 6, Rene Sperrer 7/2, Stefan Kiegerl, Joschka Reichert.

(Walter Hanusch, Dachauer Nachrichten Nr. 95/2017 vom 25.4.2017, Bilder: Angelika Wültsch)