Mit einer Galavorstellung gegen den SVW Burghausen spielten sich die Indersdorfer Handballer den Frust von der Seele nach dem 24:43- Debakel gegen die TG Landshut II am vergangenen Spieltag. Mit 35:25(14:10) fertigten sie die Gäste ab. Bekam die TSV-Defensiv in Landshut noch die Note sechs verpasst, so agierte die Abwehr diesmal fast fehlerfrei. Anscheinend hatte TSV-Coach Jürgen Vogl im Training unter der Woche die richtigen Worte gefunden. Einen gehörigen Anteil am letztlich klaren Erfolg hatte dabei Torhüter Matze Stephan. Mit einigen Glanzparaden, darunter zwei gehaltene Siebenmeter, trieb er die gegnerischen Angreifer schier zur Verzweiflung. Nach der Pause konnte sich auch noch Torhüter Vinzenz Altenweger auszeichnen. Neben der stabilen Abwehr verdiente sich diesmal auch die Offensive die Note eins. Die herausgespielten Torchancen wurden konsequent genutzt. Dass sich dabei alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten, belegt diese Feststellung. Vor allem der junge Andi Reuther glänzte da mit seinen sieben Treffern.

Trotz des klaren Sieges sollte die TSV-Mannschaft allerdings nicht abheben, sondern schön auf dem Teppich bleiben. Denn der Gegner war verletzungsbedingt arg gebeutelt. Trainer Oliver Nagel brachte gerade mal sechs Feldspieler aufs Parkett. In der ersten Halbzeit machte sich das noch nicht bemerkbar. Bis kurz vor dem Pausenpfiff der ausgezeichnet leitenden Unparteiischen Michael Baumann und Klaus Schmid hielt sein Team die Partie offen. Erst zwei Treffer in Folge von Richie Baumbach sorgten für eine beruhigende 14:10-Pausenführung der Glonntaler. Nach der Pause gingen die Gäste dann allerdings im furiosen Angriffsspiel der Hausherren schließlich noch unter.

Stenogramm TSV Indersdorf:

Vinzenz Altenweger und Matze Stephan im Tor, Tobi Bärsch 6/2, Philipp Schröder 1, Richie Baumbach 6, Frank Wilberg 1, Ferdi Huber 4, Tim Plundke 4, Rene Sperrer 6, Andi Reuther 7,