Erster doppelte Punktgewinn für die Handballer des TSV Inderrsdorf im neuen Jahr. Mit 32:31 (15:16) setzen sich die Glonntaler im Heimspiel der Bezirksoberliga Altbayern knapp gegen den Tabellendritten TG Landshut II durch und nahmen damit erfolgreich Revanche für die deftige 24:43-Pleite aus dem Vorrundenmatch.

Allerdings muss man den Erfolg der Hausherren etwas relativieren. Der Gegner trat in Indersdorf nur mit sechs Feldspielern an. Als nach gut zehn Minuten für ihren Spieler Florian Hochholzer die Partie wegen einer Verletzung beendete war, spielte die TG Landshut die verbleibende Zeit in Unterzahl. Die Mannschaft von TSV-Coach Jürgen Vogl konnte die Überzahl allerdings nicht nutzen. Vogl brachte dieses Manko auf den Punkt. "Einmal agierten einige meiner Jungs weit unter ihren Möglichkeiten und dann leisteten sie sich eine Menge von technischen Fehlern", bemängelte er. Dass die Chancenverwertung vor allem in der ersten Halbzeit mehr als mangelhaft war, erwähnte Vogl auch noch. Trotz Unterzahl spielte die TG Landshut ihre spielerische Klasse immer wieder aus und lag ständig in Führung. Erst nach gut zwanzig Minuten gelang den Gastgebern erstmals der 10:10-Ausgleich. Zur Pause führten die Gäste mit 16:15.

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Landshuter weiter des Spielgeschehen. Erst als Aleksander Kaurin den 22:22-Ausgleich (41.08) gelang schien sich der Umschwung zugunsten des TSV Indersdorf anzubahnen. Doch die Gäste ließen nicht locker. Die Spannung war im weiteren Spielverlauf nicht mehr zu übertreffen. Die TSV-Abwehr strahlte nun etwas mehr Sicherheit aus, als Vogl den reaktivieren Ex-Indersdorfer Tommy Bauer in die Abwehr beorderte. Die spielentscheidende Szene dann eine halbe Minute vor Spielende, als Ferdi Huber, der vor allem in der ersten Halbzeit einige klare Torchancen verballerte, seine Mannschaft mit 32:30 in Führung brachte. Zu mehr als zum 31:32 reichte es für die Landshuter nicht mehr. Vogl gab nach Spielende dann auch zu, dass es ein mehr als glücklicher Sieg war und seine Mannschaft beileibe nicht ihre beste Leistung abrufen konnte.