Es war ein hartes Stück Arbeit, bis der überaus wichtige 31:28 (15:16)-Erfolg der Indersdorfer Handballer gegen den Tabellenvorletzten SG Moosburg unter Dach und Fach war. Die Gäste traten beileibe nicht auf wie ein Abstiegskandidat. Vor allem in der ersten Halbzeit bestimmte die SG über weite Strecken das Spielgeschehen. Ihre wieselflinken Angreifer bereiteten der TSV-Abwehr einige Probleme. Richie Baumbach erzielte zwar das 1:0 für die Glonntaler, doch das war dann schon über einen langen Zeitraum hinweg die einzige Führung der Gastgeber. Völlig verdientgingen die Moosburger mit einer 16:15-Führung in die Pause. Warum das so war, da muss man sich nur die letzten Spiele des TSV Indersdorf ins Gedächtnis rufen und da wiederholt man sich stetig. Eine Vielzahl technischer Fehler und zahlreich vergebenen gute Torchancen wechselten sich da ab.

Nach dem Seitenwechsel waren die Indersdorfer Angreifer bei der Verwertung ihre Torchancen dann wesentlich effizienter. Doch die Gäste ließen nicht locker. In der Schlussphase der Begegnung lebte die Partie schließlich von der Spannung. Die Hallenuhr zeigte 56.39 Minuten an, als Daniel Stuckenberger für die Gäste den 28:28-Ausgleich erzielte. Welche der beiden Teams würde in den dramatischen Schlussminuten die besseren Nerven und den längeren Atem haben. Die Frage beantwortete TSV-Angreifer Rene Sperrer. Mit zwei Treffern in Folge stellte er auf 30:28 und als Ferdi Huber das 31:28 (59.01) erzielte, war der etwas glückliche Sieg des TSV Indersdorf in trockenen Tüchern. Sicherlich auch dadurch, weil die Mannschaft trotz einer nicht gerade berauschenden Vorstellung bis zum Schlusspfiff ihre kämpferischen Qualitäten in die Waagschale warfen.

StenogrammTSV Indersdorf: Michl Siemens und Vinzenz Altenweger im Tor, Tobi Bärsch 8/2, Richie Baumbach 5, Ferdi Huber 3, Tim Plundke 1, Aleksander Kaurin 4, Rene Sperrer 9, Andi Reuther 1, Thomas Bauer.

 

Siegesfoto Moosburg