Indersdorfs Handball-Coach Jürgen Vogl meinte im Vorfeld der Partie beim Tabellendritten TV Altötting, dass ein Punktgewinn beim Favoriten schon eine Überraschung wäre. Beim 30:30 (15:17)-Unentschieden gelang seiner Mannschaft die angepeilte Überraschung in eindrucksvoller Manier. Dem Spielverlauf nach wäre sogar vielleicht noch mehr drin gewesen. In der dramatischen Schlussphase der Begegnung gelang Ferdi Huber (57.25) und Aleksander Kaurin (58.28) die 30:29-Führung. Alles deutete auf einen Sieg der Glonntaler hin. Doch der Altöttinger Stefan Baaken erzielte eine Minute vor Ende der Partie noch den 30:30-Endstand für sein Team.

Bei aller Euphorie über den Punktgewinn hat Vogl doch auch einige Unzulänglichkeiten im Spiel seiner Jungs entdeckt. "Vor allem waren es die vielen technischen Fehler und zahlreich ungenutzten klare Torchancen", sein Kritikpunkt. Er sprach aber gleich die positiven Dinge an. Beeindruckend sei für ihn der Wille und der Kampfgeist seiner Mannschaft gewesen, "die sich in einer Phase, als wir vier Tore im Rückstand (21:25) waren, wieder gefangen hat." Einen Beitrag dazu lieferte in der Schlussphase Torhüter Michl Siemens sowie Ferdi Huber und die zuverlässigen Torschützen Tobi Bärsch und Aleksander Kaurin. "Der Punktgewinn geht in Ordnung", so Vogl

StenogrammTSV Indersdorf:

Matze Stephan und Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch 6/2, Philipp Schröder 2, Richi Baumbach 1, Ferdi Huber 5, Ferdi Pöllner 2, Aleksander Kaurin 10, Philipp Zeimet 3, Aleksander Vejnovic 1.