Mit einem standesgemäßen 35:24 (18:13)-Erfolg ballerten die Indersdorf Handballer den Tabellenletzten TuS Pfarrkirchen aus der Halle und feierten damit den zweiten Sieg in der laufenden Bezirksoberligasaison. Auch ohne ihren effizientesten Torschützen der letzten Spiele, Aleksander Kaurin, präsentierte sich der TSV- Angriff in Spiellaune. Für den verhinderten Torjäger sprangen nahtlos Philipp Zeimet mit elf Treffern und Tobi Bärsch mit zehn in die Bresche, die den Gegner fast im Alleingang besiegten. In der Anfangsphase der Partie stottert die Angriffsmaschine der Glonntaler allerdings noch etwas. Das führte dazu, dass der Gegner das Spiel offen gestalten konnte und sogar ständig in Führung lag. Mit zunehmender Spieldauer kam der TSV dann aber in Fahrt. Die 18:13-Pausführung war schon beruhigend.

Nach dem Seitenwechsel nahm sich der TSV-Angriff vorübergehend eine kurze Auszeit, ehe das Debakel für den TuS Pfarrkirchen seinen Anfang nahm. Der Gegner konnte schließlich dem Angriffswirbel der Gastgeber nichts mehr entgegensetzen. Da steigerten sich die Gastgeber auch in spielerischen Hinsicht, sehr zur Freude der eigenen Fans, die einige gelungene Spielzüge der Mannschaft beklatschen konnten. Mit ein Grund für den letztlich klaren Erfolg des TSV waren die Torhüter auf beiden Seiten. Während die beim TSV eine zufriedenstellende Leistung an den Tag legten, erwischten die generischen Schlussmänner nicht gerade ihren besten Tag.

Trotz des klaren Erfolges blieb TSV-Coach Jürgen Vogl auf dem Teppich. "Das Spiel war teilweise recht ansehnlich, doch es ist schon noch Luft nach oben", seine Spielanalyse.

Stenogramm TSV Indersdorf: Matze Stephan und Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch 10/3, Philipp Schröder 3, Richie Baumbach 4, Ferdi Huber 6, Ferdi Pöllner, Niklas Dietel 1, Marcel Brudtloff, Philipp Zeimet 11.