Mit 24:26 (10:15) unterlagen die Indersdorfer Handballer bei der SSG Metten. TSV-Coach Jürgen Vogl musste nicht lange überlegen, um die Gründe für die knappe Niederlage zu benennen. "Die erste Halbzeit war zum Vergessen. Da präsentierten sich einige meiner Leistungsträger weit unter Normalform, was sich auch in einem fehlerhaften Abwehrverhalten niederschlug." Auch der Spielverlauf war ein Indiz dafür. Die Gastgeber führten teilweise klar mit sechs Toren. Mit einem Pausrückstand von 10:15 ging es für die Glonntaler in die Pause.

Vogl hatte anscheinend in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden, denn nach Wiederanpfiff steigerte sich seine Mannschaft enorm, was besonders auf das Abwehrverhalten zutraf. Da organisierte vor allem Richie Baumbach nun seine Abwehrkollegen bestens. Das führte dazu, dass sogar ein Unentschieden möglich gewesen wären. Philipp Zeimet (2), Marcel Brudtloff und Philipp Schröder verkürzten mit ihren Treffer eine Minute vor Spielende auf 24:25. Als die Glonntaler dann allerdings eine weitere Möglichkeit zum Unentschieden vergaben, kamen die Gastgeber eine Sekunde vor dem Abpfiff noch zum 26:24-Endstand. Viel schlimmer als die Niederlage war für Vogl die schwere Verletzung von Ferdi Pöllner, der mit einem Armbruch bereits am Montag im Krankenhaus Deggendorf operiert wurde.

Stenogramm: Matze Stephan und Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch 1, Philipp Schröder 1, Richie Baumbach 1, Ferdi Huber 1, Ferdi Pöllner 1, Aleksander Kaurin 5, Niklas Dietl, Marcel Brudtloff 5, Philipp Zeimet 8/5, Aleksander Vejnovic 1.