Die Handballer des TSV Indersdorf kommen momentan einfach nicht in die Spur. Trotz einer engagierten kämpferischen Leistung mussten sie sich der HSG Freising-Neufahrn mit 22:28 (11:14) geschlagen geben und rutschten damit auf Tabellenplatz neun ab. . Von Beginn an der Begegnung ließ die Mannschaft von HSG- Trainer Jürgen Steinhauer nie einen Zweifel aufkommen, wer als Sieger die Halle verlassen wird. Mit einem überaus temporeichen Angriffsspiel brachten die Gäste die Abwehr des TSV Indersdorf öfters in arge Bedrängnis. Dass die Defensiv des TSV momentan die Achillesferse im Mannschaftsgefüge ist, das belegt auch ein Blick auf die Tabelle. Mit bisher 222 Gegentreffern zählt die mit zu den schwächsten der Liga. Die HSG nutzte die augenscheinlichen Abwehrschwächen der Heimmannschaft sofort schonungslos aus. Fast über die gesamte Spielzeit hinweg liefen die Jungs von TSV- Coach Jürgen Vogl einen deutlichen Rückstand hinterher. Tobi Bärsch konnte per Siebenmeter in der Anfangsphase nur einmal ausgleichen (2:2/5.). Kamen die Glonntaler dann doch etwas heran, hatten die Gäste die passende Gegenmaßnahme sofort parat. Was das Abwehrverhalten seiner Mannschaft angeht, da wartet auf Vogl noch viel Arbeit.

Aber nicht alles liegt beim TSV Indersdorf derzeit im Argen. Wieder ein Blick auf die Tabelle offenbart dies. Mit 221 Treffern gehört der Angriff der Glonntaler mit zu den treffsichersten der Liga. Aber nicht nur bei den Handballern trifft da eine oft zitierte Weisheit zu, dass man im Angriff noch so viele Tore erzielt kann, wenn man hinten mehr rein bekommt.

Für die HSG war der Erfolg etwas getrübt, da sich kurz vor Spielende ihr Spieler Janic Bittner bei einem Zusammenprall verletzte und zur Beobachtung vom BRK Indersdorf ins Krankenhaus Dachau gebracht werden musste.

Stenogramm TSV Indersdorf: Michl Siemens und Matze Stephan im Tor, Tobi Bärsch 9/3, Philipp Schröder, Richie Baumbach 2, Ferdi Huber 5, Aleksander Kaurin 5, Marcel Brudtloff, Philipp Zeimet 1, Aleksander Vejnovic .