War's das mit dem erhofften Klassenerhalt für die Handballer des TSV Indersdorf in Bezirksoberliga Altbayern ? Nach der 29:32 (13:14)-Niederlage im Kellerderby bei TuS Pfarrkirchen deutet alles darauf hin, denn die Tabellensituation der Glonntaler, was den Ligaerhalt angeht, hat sich deutlich verschlechtert. Die Mannschaft von TSV-Coach Jürgen Vogl rutschte durch die neuerlich Pleite auf den vorletzten Tabellenplatz ab.

Klar, die Hoffnung stirbt zuletzt, doch bei noch fünf ausstehenden Begegnungen müssen sich die Jungs von Vogl schon zu einem gewaltigen Kraftakt aufraffen, damit der Kassenerhalt eventuell doch noch realisiert werden kann.
Bei der Niederlage in Pfarrkirchen trat wieder einmal klar zu Tage, wo beim TSV die Gründe für die Misere zu suchen sind. Die liegen offensichtlich im Defensivbereich. Wenn man in der Fremde fast dreißig Tore erzielt, spricht das für die Offensive, in der Tobi Bärsch mit 9 und Philipp Zeimet mit 7 Toren erfolgreich waren. Wenn man aber hinten zweiunddreißig Treffer kassiert, muss man nicht lange überlegen, wo die Schwächen in der Mannschaft zu suchen sind.
In Pfarrkirchen erzielte Bärsch zwar die 1:0-Führung für den TSV Indersdorf , doch im weiteren Spielverlauf liefen die Glonntaler dann immer einem Rückstand hinterher. Das lag auch mit daran, dass die Indersdorfer Abwehr TuS-Angreifer Jens Tartler nicht stoppen konnte, der elf Tore erzielte.

Stenogramm

TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch 9/1, Philipp Schröder 1, Richie Baumbach 3, Henry Claussen 2, Ferdi Huber 4, Ferdi Pöllner, Niklas Dietel 2, Marcel Brudtloff 1, Philipp Zeimet 7, Aleksander Vejnovic.