Der Hoffnungsfunke auf dem Weg zum Klassenerhalt der Indersdorfer Handballer in der Bezirksoberliga Altbayern glimmt wieder etwas. Den knappen 20:17 (11:9)-Erfolg gegen den Tabellenvierten SSG Metten darf man zwar nicht als Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt einstufen, doch die prekäre Tabellensituation der Glonntaler hat sich zumindest etwas gebessert.

Besonders die Art und Weise wie der wichtige Sieg zustand kam, sollte für die Jungs von TSV- Coach Jürgen Vogl eine Motivationsschub sein für die restlichen vier Begegnungen.

Vor allem die in den letzten Berichten viel gescholtene Abwehr des TSV präsentierte sich diesmal in sehr guter Verfassung. Dazu trug auch Torhüter Michl Siemens bei, der in der etwas kritischen Endphase der Partie glänzen konnte. Vogl versuchte es diesmal mit einer sehr offensiv eingestellten Abwehr, was sich bewährte. Der Wille seiner Spieler dieses wichtige Spiel zu gewinnen, war deutlich zu erkennen. Vor allem nach dem Seitenwechsel, als der TSV seine knappe 11:9-Pausenführung bis auf 17:10 (41:41) ausbaute. Doch in trockenen Tüchern waren die zwei Punkte beileibe noch nicht, denn in einer kleinen Schwächephase der Glonntaler kamen die Gäste wieder bis auf 20:16 heran. Als dann Torhüter Siemens in den letzten Minuten zwei Torchancen der Gäste bravourös entschärfte, war der wichtige Sieg des TSV Indersdorf perfekt und der Jubel groß.

Stenogramm TSV Indersdorf:

Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch 3/2, Philipp Schröder 3, Richie Baumbach 1, Henry Claussen, Ferdi Huber 2, Ferdi Pöllner, Aleksander Kaurin, Niklas Dietel 6/2, Marcel Brudtloff, Philipp Zeimet 5, Aleksander Vejnovic.