Nach der 23:26 (11:12)-Heimniederlage gegen den SVW Burghausen scheint der Abstieg für den TSV Indersdorf in der Handball-Bezirksoberliga fast besiegelt zu sein. Allerdings besteht noch ein kleiner Hoffnungsschimmer. Doch dazu müsste Indersdorf seine beiden letzten zwei Spiele in Moosburg und das Heimspiel gegen Schleißheim erfolgreich gestaltet. Weiter   müssten Eching und Pfarrkirchen ihre beiden letzten Begegnungen verlieren, dann kämen die drei Kontrahenten um den Klassenerhalt  auf 15 Punkte. Der dann für die Ermittlung der Absteiger herangezogene direkte Vergleich der drei Vereine würde zugunsten des TSV Indersdorf ausfallen. der bei seinen Siegen jeweils das höhere Ergebnis erzielte. Es bleibt also spannend im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga Altbayern. 
 Zum Match gegen Burghausen muss man anmerken, dass  für die Hausherren durchaus mehr drin gewesen wäre, denn die Gäste präsentierten sich beileibe nicht als Übermannschaft. Für den SVW Burghausen sprach, dass sie ihre vorhandenen spielerischen Möglichkeiten abrufen konnten, der TSV Indersdorf seinen zweifelsohne vorhandenen spielerischen Qualitäten aber wieder einmal nicht. 
In Halbzeit eins hielten die Glonntaler das Match offen. Der knappe 11:12-Pausenrückstand ließ noch alle Möglichkeiten offen für den wichtigen Sieg des TSV Indersdorf.  Doch es kam anders. Die Gäste bauten ihren Vorsprung zeitweise bis auf  sieben Tore aus. Auch deshalb, weil die TSV-Angreifer zahlreiche Torchancen vergaben, darunter zwei vergebene Siebenmeter. Erst in der Schlussphase der Partie packten die Glonntaler noch einmal ihre kämpferischen Qualitäten aus. Drei Minuten vor Ende der Partie verkürzte Philipp Zeimet auf 23:25 ( 57.13), doch mehr war leider nicht drin, zumal sich Tobi Bärsch, neben Zeimet bester Torschütze der Indersdorfer, eineinhalb Minuten vor Spielende eine Zeitstrafe einhandelte. 
Stenogramm
TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Alex Hauser, Tobi Bärsch 7/3, Philipp Schröder 2, Richie Baumbach 4, Henry Claussen, Ferdi Huber 3, Aleksander Kaurin, Niklas Dietel 1, Philipp Zeimet 6.