Geht man davon aus, dass es in der Bezirksoberliga Altbayern dabei bleibt, dass vier Vereine absteigen müssen, hat es eine Runde vor Saisonende nun doch die Handballer des TSV Indersdorf erwischt. Durch das 22:22 (10:11)-Unentschieden beim Tabellenletzten SG Moosburg verspielten die Glonntaler auch ihre rechnerische Möglichkeit den Ligaerhalt doch noch zu schaffen.
Sicherlich haben die Jungs von TSV-Coach Jürgen Vogl nicht erst in Moosburg durch das Unentschieden die Möglichkeit auf den Ligaerhalt verspielt, immer vorausgesetzt es bleibt dabei, dass vier Vereine absteigen müssen. Das Glück war den Glonntalern über die gesamte Saison nicht gerade hold. Da wurden einige Begegnungen erst in den letzten Sekunden verloren, aber auch durch teilweise schwache Vorstellungen.
In Moosburg versuchte die Mannschaft zu mindestens alles um den möglichen Klassenerhalt doch noch zu schaffen. Das kann man der Mannschaft nicht absprechen. In der ersten Halbzeit begegnenden sich beide Teams auf Augenhöhe. Mit einer knappen 11:10-Führung für die Gastgeber ging es in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Hoffnung keimte beim TSV Indersdorf noch einmal auf, als Ferdi Pöllner, nach ständiger Führung der SG, den 20:20-Ausgleich (55.28) erzielte und Aleksander Kaurin (56.15) noch einmal zum 21:21 ausgleichen konnten. Doch es kam leider anders. Daniel Kumpmann erzielte das 22:21 (57.02) für Moosburg und der mit zwölf Treffern überragende Tobi Bärsch konnte für den TSV Indersdorf nur noch zum 22:22 (59.50)ausgleichen.

Stenogramm

TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Alex Hauser, Tobi Bärsch 12:2, Philipp Schröder, Richie Baumbach 3, Henry Claussen, Ferdi Huber, Ferdi Pöllner 1, Aleksander Kaurin 2, Niklas Dietel, Marcel Brudtloff.