Aktuelles

Die Begegnung der Handball-Bezirksliga Altbayern zwischen dem TSV Indersdorf und dem TSV Simbach II am vergangenen Wochenende ist ausgefallen. Der Gegner des TSV Indersdorf hat die Partie kurzfristig abgesagt, da der Verein keine Mannschaft auf die Beine stellen konnte. NachRücksprache der Heimatzeitung beim Bayerischen Handballverband teilte dieser gestern mit, dass das Spiel für den TSV Indersdorf gewertet wird.

 


Die positive Erkenntnis beim knappen 26:25 (14:10)-Erfolg des TSV Indersdorf gegen die SpVgg Altenerdingwaren die zwei Punkte. Was die spielerische Leistung der Mannschaft anging, da muss man deutliche Abstriche machen. Über die gesamte Spielzeit hinweg machten die eigenen Fans ein Wechselbad der Gefühle durch. Sie mussten mit ansehen, wie ihre Mannschaft zahlreiche glasklare Torchancen vergaben. Trotzdem schien nach einer klarer 14:10-Pausenführung alles für den TSV zu laufen.

Doch auch nach dem Seitenwechsel blieben die Bemühungen der Hausherren Stückwerk. Das lag wohlauch mit daran, dass die Gäste den effektivsten Indersdorfer Spieler, Tobi Bärsch, fast die gesamte Spielzeit hinweg in Manndeckung nahmen. Gegen dieses Mittel der Gäste hatte der TSV kein probates Gegenmittel parat. Keines der Teams konnte sich nie entscheidend absetzen.

Die an Höhepunkten arme Begegnung wurde in der Schlussphase dann zumindest spannend, zumal die SpVgg vier Minuten vor Spielende durch Simon Rüdiger zum 25:25 ausgleichen konnten. Der Altenerdinger Torschütze spielte dann dem TSV in die Karten, als er sich beim 26:25-Siegtreffer (59.15) durch Bärsch nach einen Foul eine Zeitstrafe einhandelte.

Nachdem die Glonntaler in der laufenden Saison bereits vier Begegnungen jeweils mit einem Tor Unterschied verloren hatten, "war diesmal endlich mal das Glück auf unserer Seite", meinte ein erleichterter Spielertrainer Tobi Bärsch.

Stenogramm TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Alex Hauser, Tobi Bärsch 7/3, Philipp Schröder 3, Manuel Kroiß, Ferdi Pöllner 2, Aleksander Kaurin 2, Henry Claussen 3, Andi Reuther 3, Philipp Zeimet 6

 


Die Überraschung blieb aus. Die Handballer des TSV Indersdorf unterlagen beim Tabellenführer MBB SG Manching überaus unglücklich mit 27:28 (12:14). Für Statistiker sei vermerkt, dass das für die Glonntaler bereits die vierte Niederlage war mit einem Tor Unterschied in der laufenden Saison. Die Indersdorfer mussten in Manching mit Philipp Zeimet, Aleksander Kaurin und Ferdi Pöllner auf drei Torgaranten verzichten. Beim TSV war man deshalb dankbar, dass mit Matze Stephan und Richie Baumbach zwei ehemalige Spieler noch einmal aushalfen, die ihre Sache ausgezeichnet machten.

Zum Spiel: Vom Anpfiff weg hielten die Glonntaler, dank einer überaus kämpferischen Leistung, die Begegnung jederzeit offen. Die Gastgeber legten zwar immer ein oder zwei Treffer vor, doch der TSV zog immer wieder nach und hielt den Pausenrückstand mit 12:14 in Grenzen.

Als Tobi Bärsch, mit 14 Treffern überragender TSV-Torschütze, per Siebenmeter zum 27:27 (59.)

ausgleichen konnte, schien der verdiente Punktgewinn perfekt zu sein. Doch die beiden Unparteiischen Christian und Michael Hagitte vom ASV Dachau entschieden fast mit der Schlusssirene auf Siebenmeter, den die Manchinger zum Siegtreffer verwandelten.

Stenogramm

TSV Indersdorf: Matze Stephan und Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch 14/6, Philipp Schröder 1, Richie Baumbach 4, Manuel Kroiß, Marlon Rathschlag 2, Henry Claussen 3, Aleksander Vejnovic 3

 


 

Die Vormachtstellung der Handballer des TSV Dachau 1865 und die des TSV Indersdorf in der Bezirksliga Altbayern ist vorübergehend erst einmal geklärt. Die Glonntaler besiegten im Landkreisderby die Jahnstraßler in eigener Halle mit 24:20 (10:9)-Toren.

Es war teilweise ein zerfahrenes Derby, in dem beide Teams nicht ihre Bestleistung abrufen konnten. Bestätigung dafür war im Verlaufe der Partie eine unübersehbare Fehlerquote beider Teams. Nimmt man nun mal die allseits beliebte Benotung der einzelnen Spieler heran, dann verdienten sich nur die beiden Torhüter eine sehrt gute Note. Gerhard Feichtmaier auf Dachauer Seite und Michl Siemens bei den Gästen. Siemens glänzte mit vier gehaltenen Siebenmetern. Gleiches gilt für Indersdorfs Spielertrainer Tobi Bärsch, der mit seinen 13 Treffern entscheidenden Anteil am Sieg seiner Mannschaft hatte. Sandra Müller, Dachaus Aushilfstrainerin, da TSV-Coach Feichtmair ja im Tor stand, meinte nach Spielschluss: "Wir haben halt keinen Bärsch in unseren Reihen." Damit lag sie nicht ganz richtig, denn mit Nico Gollwitzer, sechs Toren sowie mit Matthias Mehler mit fünf, hatte sie ebenfalls zwei erfolgreich Torschützen in ihren Reihen.

Zum Spiel: In der ersten Halbzeit konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Der 10:9-Pausenstand für Indersdorf verdeutlicht dies.

Nach dem Seitenwechsel agierten beide Mannschaften vorübergehend weiter auf Augenhöhe. Doch mit zunehmender Spieldauer kamen die Glonntaler immer besser ins Spiel. Als sich die dann mit 22:17 absetzen konnten (55.), war das Spiel zugunsten des TSV Indersdorf entschieden.

Stenogramm:

TSV Dachau 1865: Gerhard Feichtmaier im Tor, Nico Gollwitzer 6/1, Simon Bauer 1, Fabian Gattermann 1, Philipp Zweier 1, Maximilian Müller, Mathias Ehleiter, Peter Hoffmann 2, Tobias Mauermann 4, Matthias Mehler 5/1.

TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Alexander Hauser 1,Tobi Bärsch 13/2, Philip Schröder 1, Ferdi Pöllner 1, Aleksander Kaurin 4/1, Marlon Rathschlag 1, Philipp Zeimet 1, Aleksander Vejnovic 1.

 


Nach dem ersten Saisonsieg gegen den TV Passau am vergangenen Spieltag, folgte für unsere Männermannschaft wieder die Ernüchterung. Beim SVW Burghausen II kassierten Bärli und seine Jungs mit 27:28 (16:12) wieder eine Niederlage. Dass die Begegnung eine halbe Minute vor Spielende verloren ging, das ist nichts Neues. Wie schon in Simbach und Freising dominierte wir über weite Strecken die Partien, um dann aber in den letztenMinuten dem Gegner doch noch die Punkte zu überlassen. Wie so oft in den letzten Begegnungen führte wir zur Pause klar mit 16:12-Toren. Auch im weiteren Spielverlauf schien nichts anzubrennen. Vier Minuten vor Spielende, beim Stande von 27:26 für die Hausherren, konnte Bärli zwar noch einmal zum 27:27 ausgleichen, doch zwanzig Sekunden vor dem Abpfiff gelang dem Gegner noch der 28:27-Siegtreffer. Warum es wieder einmal nicht zum Sieg reichte, der mehr als möglich gewesen wäre,wie Bärli meinte, nannte er die Gründe für die bittere Niederlage: "Vor allem die Absprachen in der Abwehr klappten nicht. So kam der Gegner zuleichten Toren aus dem Rückraum. Auch im Angriff lief nicht alles rund bei uns. Torhüter Michl war in der ersten Halbzeit überragend, in der zweiten nur noch mittelmäßig." Die Kleinigkeiten, die schließlich zur neuerlichen Niederlage führten, die müsse man möglichst schnell abstellen, meinte Bärli. Bleibt nur hoffen, dass dies gelingt.

Stenogramm TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch11, Philipp Schröder, Manuel Kroiß, Ferdi Pöllner 4, Aleksander Kaurin 4, Marlon Rathschlag, 3, Henry Claussen 1, Dragan Petrovic 1, Andi Reuther 1, Philipp Zeimet 2.