Die positive Erkenntnis beim knappen 26:25 (14:10)-Erfolg des TSV Indersdorf gegen die SpVgg Altenerding waren die zwei Punkte. Was die spielerische Leistung der Mannschaft anging, da muss man deutliche Abstriche machen. Über die gesamte Spielzeit hinweg machten die eigenen Fans ein Wechselbad der Gefühle durch. Sie mussten mit ansehen, wie ihre Mannschaft zahlreiche glasklare Torchancen vergaben. Trotzdem schien nach einer klarer 14:10-Pausenführung alles für den TSV zu laufen.

Doch auch nach dem Seitenwechsel blieben die Bemühungen der Hausherren Stückwerk. Das lag wohl auch mit daran, dass die Gäste den effektivsten Indersdorfer Spieler, Tobi Bärsch, fast die gesamte Spielzeit hinweg in Manndeckung nahmen. Gegen dieses Mittel der Gäste hatte der TSV kein probates Gegenmittel parat. Keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen.

Die an Höhepunkten arme Begegnung wurde dann zumindest in der Schlussphase spannend, zumal die SpVgg vier Minuten vor Spielende durch Simon Rüdiger zum 25:25 ausgleichen konnten. Der Altenerdinger Torschütze spielte dann dem TSV in die Karten, als er sich beim 26:25-Siegtreffer (59.15) durch Bärsch nach einen Foul eine Zeitstrafe einhandelte.

Nachdem die Glonntaler in der laufenden Saison bereits vier Begegnungen jeweils mit einem Tor Unterschied verloren hatten, "war diesmal endlich mal das Glück auf unserer Seite", meinte ein erleichterter Spielertrainer Tobi Bärsch.

Stenogramm TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Alex Hauser, Tobi Bärsch 7/3, Philipp Schröder 3, Manuel Kroiß, Ferdi Pöllner 2, Aleksander Kaurin 2, Henry Claussen 3, Andi Reuther 3, Philipp Zeimet 6