Neues aus dem Haifischbecken

Liebe Sportlerinnen und Sportler, Liebe Eltern,
 
hiermit möchte ich Euch mitteilen, dass wir auf Grund der Schließung des Hallenbad Markt Indersdorf vorerstbis zum 19.04.2020 kein Training durchführen werden und den Trainingsbetrieb einstellen müssen.
 
Ich weiß, es ist sehr hart, sich ein Leben ohne Schwimmtraining vorzustellen,jedoch könnt Ihr die Zeit nutzen Eure Athletik zu verbessern.
 
Das heißt, jeden Tag 5x10 bis 99 Liegestütze / 5x20 bis 99 Kniebeugen / 5x20 bis 99 Hock-Strecksprünge.
 
Der Fantasie zur Erweiterung der Übungen sind keine Grenzen gesetzt. 
Auch für uns Trainer wird es hart, denn wen dürfen wir in der kommenden Wochen quälen?  
Seid nicht all zu traurig, bleibt alle Gesund und viele Grüße
Holger
Holger Weich
Abteilungsleiter Schwimmen

 


Absagen Veranstaltungen des Bayerischen Schwimmverbands

Für den Bayerischen Schwimmverband steht die Gesundheit von Schwimmern und Trainer an oberster Stelle.

Auf Grund der Empfehlungen der Bundesregierung und der Gesundheitsämter werden alle Veranstaltungen, des Bayerische Schwimmverbandes e.V. , mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres abgesagt.

Dies sind u.a.

  • Schwimmen:LVT's (14.03.2020 in München)
  • Schwimmen:Bayerische Kurzbahnmeisterschaften der Masters (14.03.2020 in München)
  • Synchronschwimmen:40. Bayerische Altersklassenmeisterschaften im Synchronschwimmen (14./15.03.2020 in Neuburg)
  • Bildung:2020-701 - Spezialausbildung TR C Leistungssport Schwimmen Modul III TR C Ausbildung (13. - 15.03.2020 in Oberhaching)
  • Schwimmen:Bayerische Meisterschaften mit SMK (27. - 29.03.2020 in Würzburg)

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Es sind auch die morgen stattfindenden Bayer. Masters betroffen.

HEAD TROPHY und OMP sind schon letzte Woche bzw. zu Beginn dieser Woche abgesagt worden.

Leider nicht die besten Nachrichten, aber vielleicht auch dem heutigen Datum geschuldet: Freitag, der 13.

Gruß und trotzdem ein schönes Wochenende


 

Starker Auftritt der Indersdorfer Haie beim

Deutschen Mannschaftswettbewerb in Holzkirchen

Wenn der Deutsche Mannschaftswettbewerb Schwimmen (DMS) einmal im Jahr zum Wettkampf ruft, wird der Einzelschwimmer zum Teamplayer, denn der DMS ist die Kult-Meisterschaft der deutschen Vereinsteams. Der DMS ist die deutsche Schwimmliga: Wer hier gewinnt, ist das beste Schwimmteam der Nation. Wie in anderen Sportarten auch gibt es eine Bezirksliga und aufsteigend weitere Ligen bis hin zur ersten Bundesliga. Insgesamt 68 Wettkämpfe stehen bei den Damen und Herren auf dem Programm, bei denen alle olympischen Strecken absolviert werden, d. h. 200/400 m Lagen, 100/200 m Rücken, 100/200 m Brust, 100/200 m Schmetterling sowie 50/100/200/400 m Freistil. Hinzu kommen noch die 800/1500 m Freistil sowie die 100 m Lagen. Das Programm wird zweimal geschwommen - mit Ausnahme der langen Freistilstrecken über 800 m und 1.500 m Freistil. Das Besondere: Spitzenathleten bzw. Mastersschwimmer gehen hier gemeinsam mit ihren jüngeren Vereinskollegen an den Start, der Teamgedanke steht im Vordergrund, die Stimmung während der Wettkämpfe ist phänomenal.

Diese außergewöhnliche Atmosphäre erlebten auch die neun Schwimmerinnen der Damenmannschaft des TSV Indersdorf im Alter von 12 bis 45 Jahren bei der Austragung der DMS Bezirksliga Oberbayern I in Holzkirchen. Unter der motivierenden Leitung von Trainer Stefan Fleischmann erreichte diese bei ihrer ersten Teilnahme in der Vereinsgeschichte in der Besetzung Yvonne Bauer, Lena Ferstl, Annabell Fett, Viktoria Junge, Hannah Kost, Johanna Kudorfer, Angelina Schlothauer, Katharine und Paula Renhof einen guten 5. Rang. Fleißigste Indersdorfer Punktesammlerin war Katharine Renhof, die mit 1514 Punkten und drei neuen persönlichen Bestzeiten über die 50-, 100- und 1500-m-Freistilstrecken zum guten Endresultat beitrug. Insgesamt schwammen die Indersdorfer Haie bei 34 Starts zu 21 neue persönliche Bestzeiten. Nach Auswertung aller Bezirksliga-Wettkämpfe bedeutete die geschlossene Mannschaftsleistung  mit Platz 24 unter 56 teilnehmenden bayrischen Vereinen eine beachtliche Positionierung im vordersten Mittelfeld. Sieger und damit erster Aufsteiger in die Landesliga wurde die SSG 81 Erlangen 1, Gewinner in der 1. Bundesliga und somit bestes weibliches Schwimmteam in Deutschland wurde zum dritten Mal in Folge der SV Würzburg 05.


 dt. Mannschaftswettbewerb

Zweimal Bronze für die jüngsten Indersdorfer Haie

beim 40. Germeringer Zwerglschwimmen

 

Jubiläum beim Germeringer Zwerglschwimmen: Bereits seit 40 Jahren lädt der Neptun Germering den Schwimmnachwuchs aus nah und fern zu sich ein.
Bei dem Traditionswettkampf, in diesem Jahr ausgeschrieben für die Jahrgänge 2014 bis 2010, gingen aus der Nachwuchsgruppe von Paula Montoya und Katharina Frank vier der jüngsten Indersdorfer Haie an den Start. Außerdem sprang Felix Kannegießer (2010) aus der fortgeschrittenen Leistungsgruppe für den TSV Indersdorf ins Wasser.

Der Wettkampftag begann mit dem kindgerechten Schwimmen der Jahrgänge 2014 und 2013 auf den 25 m-Strecken. Gleich bei ihrem ersten Start über die 25 m Rücken gelang der 6-jährigen Sophia Kudorfer in einer tollen Zeit von 28,98 s in einem stark besetzten Teilnehmerfeld der Sprung auf den Bronzerang. In den folgenden Rennen verpasste sie mit einem weiteren 4. Platz über die 25 m Brust und zwei 5. Plätzen über die 25 m Brustbeine sowie 25 m Freistil weitere Medaillen nur knapp.
Zweite Indersdorfer Vertreterin im Jahrgang 2013 war Sophie-Luise Zahn, die ihren ersten Schwimmwettkampf mit Bravour meisterte. Nach einem 9. Platz über die 25 m Brustbeine und einen 8. Platz im Brustwettkampf zeigte sie vor allem in den beiden Freistilrennen ihr Können. Nach einem guten fünften Platz über 25 m Kraulbeine, stand ihr bei ihrem letzen Start über die 25 m Freistil das Glück der Tüchtigen zur Seite: In einer schnellen Zeit von 30,13 s schwamm sie einen Tag vor ihrem siebten Geburtstag auf Platz 3.

Im zweiten Wettkampfabschnitt der Jahrgänge 2012 bis 2010 stellten sich drei weitere Haie der starken Konkurrenz mit zum Teil über 30 Startern auf den 50 m Strecken sowie den 100 m Lagen.
Felix Kannegießer schwamm mit neuen Bestzeiten über die 50 m Rücken und 100 m Lagen jeweils auf einen hervorragenden 7. Platz, über die 50 m Freistil wurde er 10.
Erneut stark verbessert zeigte sich Luisa Zangerle (2012) über die 50 m Freistil und 50 m Kraulbeine, bei denen sie genauso wie über die 50 m Rücken gute Platzierungen im vorderen Mittelfeld belegte.
Auch Maximilian Fiebig (2011) zeigte eine deutliche Leistungssteigerung über die 50 m Freistil und konnte bei seinem zweiten Wettkampf wertvolle Erfahrungen sammeln.

Insgesamt gingen beim hervorragend organisierten 40. Germeringer Zwerglschwimmen 238 Teilnehmer aus 17 Vereinen aus Deutschland und Österreich an den Start.

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5. Rang für die Indersdorfer Mastersschwimmer

beim 21. Dachauer Masterscup

 

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Indersdorfer Jubel über Platz 5 in der Gesamtwertung beim 21. Internationalen Dachauer Masterscup

 

Beim 21. internationalen Dachauer Masterscup am 1. und 2. Februar 2020 konnte sich das Team um Abteilungsleiter Holger Weich und Trainer Sigi Gattinger im Vergleich zum Vorjahr noch um einen Platz in der Gesamtwertung steigern und erreichte mit 26230 Punkten den 5. Platz unter den 65 teilnehmenden Mannschaften aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Slowenien und Russland.
Ab Samstagmittag traten vier Damen und sieben Herren zu 35 Einzel- und neun Staffelrennen in den Altersklassen AK 35 bis AK 60 an und erreichten insgesamt sieben erste, acht zweite und 13 dritte Plätzen in den jeweiligen Altersklassen.
Bei den vier Damen stand Paula Andrea Montoya neun Mal am Start und gewann dabei über 50 m Schmetterling in neuer Bestzeit von 36,11 s und 534 Punkten die AK 40. Gleich zwei Goldmedaillen sicherte sich Katharine Renhof über 200 m und 800 m Freistil in der AK 45. Sie erreichte zwar bei Ihrem dritten Einzelstart über 100 m Freistil nur Platz zwei, konnte Ihre Bestzeit aber um 2 Sekunden auf 1:07,85 s steigern und erreicht mit 679 Punkten auch die beste Leistung aller Indersdorfer.
Besonders aufgeregt war Manuela Becker, die aus der Freizeitschwimmgruppe der Indersdorfer Masters in die Wettkampfgruppe umgestiegen ist und zum ersten Mal an einem Schwimmwettkampf teilnahm. Sie sprang sechs Mal in das 25 m-Becken, erreichte dabei mit der 4x50 m Lagenstaffel und 4x50 m Bruststaffel der Damen jeweils den 2. und über 100 m Brust den 3. Platz in der AK 45.
Die vierte Dame, Susanne Böhm, startete zwar nur in den Staffelrennen, kam aber mit zwei 2. und 3. Plätzen immer auf das Podest.
Holger Weich war mit 12 Starts und 4327 Punkten wie immer der fleißigste Schwimmer aus Indersdorf. Nur einmal weniger startete Neuzugang Sebastian Riedel, der sich mit 3535 Punkten und seinem Sieg über die 50 m Rücken in der AK 40 gleich als Leistungsträger entpuppte. Nach zwei Jahren Wettkampfpause trat Thomas Hagen ebenfalls in der AK 40 an. Er freute sich vor allem über seine dritten Plätze über 200 m Freistil und mit der 4x50 m Herrenlagenstaffel. Der schnellste Indersdorfer war erneut Lars Renhof über 100 m Freistil mit 1:01,29 s und 650 Punkten. Damit erreichte er den 3. Platz in der AK 45 und konnte darüberhinaus die 100 m Brust und 200 m Freistil gewinnen. Bei den drei TSV-Oldies konnte vor allem Max Wunder in der AK 55 seine Bestzeiten über die Bruststrecken jeweils deutlich verbessern. Ebenfalls in der AK 55 startete Hans Glas neun Mal, der mit einer neuen Bestzeit über 50 m Schmetterling und dem dritten Platz über die 50 m Freistil sehr zufrieden war. Auch Trainer Sigi Gattinger zeigte seinen Schwimmern, dass er nicht nur Trainer und Kampfrichter kann, sondern auch schwimmen und erreichte in der AK 60 über 50 m Freistil den 2. Platz.
Ein besonderes Highlight waren vor allem zwei Staffelrennen, bei denen die Indersdorfer sich jeweils unter lauter Anfeuerung des Teams einen spannenden Zweikampf mit dem SV Dachau lieferten. Während die 4x50 m Freistilstaffel mixed in der Besetzung Lars Renhof, Paula Montoya, Katharine Renhof und Holger Weich einen knappen Start-Ziel-Sieg erreichen konnte, war das Ergebnis über 4x50m Brust der Herren genau andersherum: Nachdem Lars Renhof mit 0,5 s Vorsprung an Max Wunder übergab, wuchs dieser über sich hinaus und verbesserte sich gegenüber dem Einzelrennen nochmal um 1,5 s und hielt Platz eins knapp. Holger Weich, als Dritter Indersdorfer, konnte dann den Vorsprung sogar auf 3 Sekunden ausbauen, bevor der letzte Dachauer, ausgerechnet der Sohn von Sigi Gattinger, Matthias, den um 16 Jahre älteren Sebastian Riedel noch abfangen konnte.

 
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